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11.
2022
Nati Männer A | Autor: Güngerich Etienne

"Von Anfang an ein gutes Gefühl"

Schweden hat in Zürich und Winterthur zehn Jahre nach der letzten WM in der Schweiz den zehnten Titel geholt. Das Team von Thomas Brottman und Niklas Nordén hat vom ersten Spiel an überzeugt und sich bis zum Titel durchgespielt.

Rasmus Enström wurde in Zürich zum vierten Mal Weltmeister. (Bild: Claudio Schwarz)

Niklas Ramirez, Verteidiger Schweden: «Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass wir heute das bessere Team sind. Als wir wussten, dass wir am Sonntag gegen Tschechien spielen werden, fühlten wir uns sofort komfortabel, weil ihnen vielleicht etwas die Finalerfahrung fehlt.
Dann erwischten wir einen hervorragenden Start. Das 6:1 nach 40 Minuten war natürlich extrem angenehm. Tschechien musste mehr investieren und wir konnten auf Konter lauern. Wir hatten viel Selbstvertrauen und mussten nur noch die kleinen Sachen richtig machen.
Wir fühlten uns während dem ganzen Turnier sehr wohl, alle drei Linien zeigten enorm viel Offensivpotential. Im ersten Spiel gegen Deutschland verletzte ich mich leicht, wodurch die Entwicklung meiner dritten Linie etwas ins Stocken geriet. Doch rechtzeitig auf den Halbfinal haben wir gut zusammengefunden und eine gute Vorstellung gezeigt.»

Rasmus Enström, Verteidiger Schweden: «Vom ersten Bully war ich überzeugt, dass wir dieses Spiel gewinnen werden. Es fühlte sich irgendwie gleich an wie 2012, als wir ebenfalls in Zürich Weltmeister wurden. Damals hatte ich bei Spielmitte das gleiche Gefühl wie heute. Das ganze Package hat gestimmt: wir verteidigten gut, fuhren gute Konter und machten die kleinen Dinge richtig.
Einige Akteure spielen nun schon sehr lange zusammen, deshalb brauchten wir nicht lange, um ins Turnier zu finden. Einzig der Halbfinal war «shaky», etwas nervös mit Strafen und so.
Ich denke, wir haben den Weltmeistertitel in diesem Jahr absolut verdient. Als ich letztes Jahr bei Falun zum Verteidiger umfunktioniert wurde, habe ich mir den WM-Titel als Ziel gesetzt. Nun darf ich mich als Stürmer und Verteidiger als Weltmeister nennen. Es macht Spass als Back, ich blocke nun mehr und schiesse nicht mehr so oft.
Am Donnerstag ist mein Geburtstag und ich werde 33 Jahre alt. Natürlich möchte in zwei Jahren in Malmö wieder dabei sein, dafür muss ich aber solche Leistungen wie heute liefern.»

 

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Philippe Osterwalder

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