21.
05.
2006
Nati Männer A | Autor: Voneschen Reto

WM-Splitter 21.05.2006

Warum plötzlich Feuerwehrmänner auf dem Spielfeld standen, wie man auch zu Eintrittskarten kommt und wer Italiens Anders Hellgard ist, kann im zweiten WM-Splitter nachgelesen werden.
WM-Splitter 21.05.2006

Rauch im Idrottens Hus

In der 23. Minute des Spiels Schweiz – Norwegen ertönte plötzlich ein schriller Pfeifton. Auf schwedisch meldete eine Stimme, dass Feuer ausgebrochen war. Beim Spielereingang hatte sich die Rauchmaschine selbständig gemacht und den Feueralarm ausgelöst. Kurz regierte das Chaos im Idrottens Hus – via Lautsprecher forderte der Speaker die Zuschauer das Gebäude unverzüglich zu verlassen. Kaum waren alle aufgestanden, hiess es dann aber „Fehlalarm“. Einige Minuten später erschienen dann auch drei Feuerwehrmänner in Vollmontur. Unter dem Applaus der Zuschauer schafften sie es den Alarm abzustellen. Nach einer guten Viertelstunde konnte das Spiel wieder weitergehen.

Schweizer Ticketprobleme
NLA-Schiedsrichter Tobias Wunden war auch nach Helsingborg gereist um sich das Spiel anzusehen. Vor dem Stadion war aber erstmals Endstation. Vergeblich suchte Wunden ein Kassahäuschen. Auch die offiziellen Helfer wussten nicht, wo Eintrittskarten erhältlich waren – ausverkauft war die Partie aber mit 532 Zuschauern bei weitem nicht. Schlussendlich beschaffte ihm der Schweizer Delegationsleiter Simon Leuenberger ein Ticket. Ähnliche Sorgen kennt Wiler-Coach Thomas Berger nicht. Als Scout begleitet er die Schweizer Nati. Da aber nur sieben offizielle Staff-Mitglieder gemeldet werden konnten, darf er die Spiele nun auf der Pressetribüne verfolgen.

Italiens Hellgard
In der WM-Ausgabe des schwedischen Innebandy Magazinet wird Fabio Terlizzi als „Italiens Anders Hellgard“ bezeichnet. Der ehrenvolle Titel zeigte Wirkung: als erster italienischer Torschütze in der A-Gruppe schrieb sich „Blizzi“ ein weiteres Mal in die Annalen der Squadra Azzura ein. Noch am Abend zuvor war der Einsatz des Capitano fraglich. Eine hartnäckige Knieverletzung machte ihm zu schaffen. Trotz der Führung ging die Partie mit 2:7 verloren. Zu überzeugen wussten die Tschechen aber nicht. So ärgerte sich Terlizzi nach Spielschluss zurecht: „Es wäre mehr dringelegen.“

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks