04.
11.
2016
Nati Männer A | Autor: Güngerich Etienne

Zu hohe Schweizer Niederlage

Im ersten Spiel der Euro Floorball Tour in Växjö unterliegt die Schweizer Nationalmannschaft der Männer nach gutem Start Finnland mit 5:9.

Zu hohe Schweizer Niederlage Joel Rüegger (r.) hat gegen Jami Manninen (l.) das Nachsehen. (Bild: floorball.org)

Lange Zeit deutete nicht viel auf eine vom Resultat her hohe Niederlage der Schweiz gegen Finnland hin. Das Team von David Jansson präsentierte sich als Einheit und war bestrebt, die aktivere Mannschaft zu sein. Nach acht Minuten führte sie dank einem Tor von Joel Rüegger und liess sich auch nach einem Doppelschlag der Finnen nicht aus der Ruhe bringen.

Die Schweiz wartete weiterhin geduldig, bis der Gegner in der Mittelzone einen Fehler beging, um dann möglichst schnell umzuschalten. Am besten beherrschte dies die Linie um die Alligatoren Tim Braillard, Kevin Berry und Claudio Laely und den Hoppern Luca Graf und Joel Rüegger. Beim Ausgleich zum 2:2 spielte diese Formation ein hohes finnisches Forechecking mit drei schnellen Pässen so gut aus, dass sich die Finnen bis zum Ende der Partie nie mehr richtig getrauten, so hoch zu kommen. Kurz vor der ersten Pause erzielte Rüegger, der an diesem Nachmittag gleich vier Mal traf und den verletzten Remo Buchli in dieser Formation hervorragend vertrat, sogar noch den Führungstreffer.

Alle Tore von der selben Linie

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Schweiz eigentlich die bessere, Finnland aber die kaltblütigere Mannschaft. Innert 52 Sekunden drehte das Team von Headcoach Petri Kettunen die Partie, Rüegger konnte nochmals ausgleichen. Dabei waren für die Schweizer die zwei Gegentore alles andere als nötig, entstanden sie doch durch eine Überzahlsituation und nach einem Freistoss. Auch als Graf die Partie in der 44. Minute zum letzten Mal ausglich, kam Finnland danach zu einfach zum erneuten Führungstreffer. Nach dem Doppelschlag von Krister Savonen (per Penalty) und Nico Salo war die Partie entschieden.

Die Schweizer Nationalmannschaft zeigte alles in allem einen sehr guten Auftritt und bewies, dass man vor allem im Spiel mit Ball erhebliche Fortschritte erzielt hat. Finnland kam jedoch zu einfach zu seinen Toren. Freuen dürfte Headcoach Jansson, dass er mit dem Block um Center Braillard eine sehr konterstarke Linie gefunden hat, die auch mit Joel Rüegger ausgezeichnet funktioniert. Gleichzeitig dürfte ihm zu denken geben, dass sämtliche fünf Tore von eben dieser Formation erzielt wurden und der Rest das Feld mit Minus-Bilanzen verliess.

Schon Morgen Mittag geht es für die Schweiz mit dem Spiel gegen den Weltmeister Schweden weiter (Anpfiff: 12:40 Uhr).


Euro Floorball Tour

Finnland - Schweiz 9:5 (2:3; 2:1; 5:1)
Fortnox Arena, Växjö. 153 Zuschauer. SR: Sojka/Sojka (CZE).
Tore: 8. Rüegger (Braillard) 0:1, 9. Kotilainen (Junkkarinen) 1:1, 11. Moilanen (Kotilainen) 2:1, 16. Rüegger (Berry) 2:2, 18. Rüegger (Braillard) 2:3, 32. (31:01) Salo (Kailiala/Asschluss Chr. Meier) 3:3, 32. (31:53) Savonen (Salo) 4:3, 34. Rüegger (Graf) 4:4, 42. Kotilainen (Junkkarinen) 5:4, 44. Graf (Laely) 5:5, 48. Johansson (Väänänen) 6:5, 55. (54:27) Savonen (Penalty) 7:5, 55. (54:42) Salo (Johansson) 8:5, 59. Salin (Kailiala/Schweiz ohne Goalie) 9:5.
Strafen: 2x2 Minuten gegen die Schweiz.
Finnland: Kosonen; Lamminen, Kivilehto; Väänänen, Savonen; Aro, Junkkarinen; Manninen, Kukkola, Kailiala; Salin, Salo, Hankkio; Kotilainen, Pylsy, Moilanen.
Schweiz: P. Meier; Kuchen, Bischofberger; Berry, Graf; Zürcher, Chr. Hofbauer; Antener, Chr. Meier, Riedi; Laely, Braillard, Rüegger; M. Hofbauer, Engel, Flühmann.
Bemerkungen: Schweiz ohne Wolf, Camenisch, Scalvinoni, Friolet (alle nicht eingesetzt), Mendelin und Reusser (beide nicht im Aufgebot).

 

 

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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