01.
2007
Cuspieger an den Europacup?
Neuer Qualifikationsmodus für den Europacup
Das Printmagazin von unihockey.ch hat es schon in der
Dezemberausgabe angekündigt. Ab 2008 hat auch der Cupsieger die Chance am
Europacup teilzunehmen. Ab der nächsten Austragung des Europacup ist der
Qualifikationsmodus wie folgt. Die Meister der fünf besten Nationen sind direkt
qualifiziert. Die restlichen Teilnehmer werden an drei Qualifikationsturnieren
ermittelt. In zwei regional aufgeteilten Gruppen kämpfen die restlichen Meister
um die Europacupteilnahme. Für den Europacup 2008 finden diese
Qualifikationsturniere in Norwegen und Italien statt. Für das dritte
Qualifikationsturnier können die Top-4-Nationen einen Vertreter bestimmen. In
der Schweiz wird dies der Cupsieger sein. Was bei einem Double geschieht hat der
Verband noch nicht entschieden. Mehr als zwei Vertreter eines Landes können aber
nicht am EC teilnehmen. Gewinnt also der Europacupsieger seine nationale
Meisterschaft nicht, kann kein Vertreter ans Qualifikationsturnier.
Neuer Modus für die WM 2010
An der WM 2010 in Finnland werden 16 Teams in vier Vierergruppen gegeneinander
antreten. Die sieben Bestplazierten der A-WM 2008 sowie der Sieger der B-Gruppe
sind direkt qualifiziert, die restlichen vier Teilnehmer werden in
Qualifikationsturnieren ermittelt. Auch die Damen-WM 2011 wird in diesem Modus
gespielt. Danach werden die gemachten Erfahrungen analysiert entschieden ob der
Modus beibehalten wird.
An der WM 2008 werden sämtlichen Gruppenspiele definitiv in Ostrava ausgetragen.
Erst fürs Finalwochenende zügelt man nach Prag. Unklar ist hingegen noch das
genau Datum der WM. Da der IIHF das Datum der Eishockey-WM verschoben hat,
möchte der tschechische Verband auch die Unihockey-WM entsprechend verschieben
um mehr Fernsehpräsenz zu erreichen. Um künftig solche Terminprobleme zu
vermeiden hat der IFF eine Arbeitsgruppe gebildet, die den optimalen
Zeitpunkt der WM analysieren soll. Angedacht ist eine WM Anfangs Dezember. Zu
diesem Zeitpunkt finden keine grösseren Sportanlässe statt und so könnte man
sich sicher mehr Medienpräsenz sichern. Eine andere Frage ist ob der Termin
sportlich sinnvoll ist.
U19-WM 2007 mit 16 Mannschaften
Auf Wunsch des SUHV wurde das Teilnehmerfeld für die U19-WM von 19 auf 16 Teams
(A- und B-Gruppe) verkleinert. Nach einer kurzen Diskussion fand man auch eine
elegante Lösung, welche vier der gemeldeten Teams in die Qualifikation müssen.
Russland, Ungarn, Slovenien und die Slowkei haben sich zwar für die WM
angemeldet, aber die Teilnahmegebühr noch nicht einbezahlt. Diese vier Teams
machen nun den letzten Platz unter sich aus, sofern sie die Teilnahmegebühr noch
einzahlen.