16.
01.
2007
Champions Cup | Autor: Boesch Klaus

Cuspieger an den Europacup?

Am IFF-Meeting in Varberg wurden nicht nur die nächsten WM-Turniere vergeben. Warum der Cupsieger vielleicht bald am Europacup spielt und die weiteren Entscheide lesen Sie hier.

Neuer Qualifikationsmodus für den Europacup
Das Printmagazin von unihockey.ch hat es schon in der Dezemberausgabe angekündigt. Ab 2008 hat auch der Cupsieger die Chance am Europacup teilzunehmen. Ab der nächsten Austragung des Europacup ist der Qualifikationsmodus wie folgt. Die Meister der fünf besten Nationen sind direkt qualifiziert. Die restlichen Teilnehmer werden an drei Qualifikationsturnieren ermittelt. In zwei regional aufgeteilten Gruppen kämpfen die restlichen Meister um die Europacupteilnahme. Für den Europacup 2008 finden diese Qualifikationsturniere in Norwegen und Italien statt. Für das dritte Qualifikationsturnier können die Top-4-Nationen einen Vertreter bestimmen. In der Schweiz wird dies der Cupsieger sein. Was bei einem Double geschieht hat der Verband noch nicht entschieden. Mehr als zwei Vertreter eines Landes können aber nicht am EC teilnehmen. Gewinnt also der Europacupsieger seine nationale Meisterschaft nicht, kann kein Vertreter ans Qualifikationsturnier.

Neuer Modus für die WM 2010
An der WM 2010 in Finnland werden 16 Teams in vier Vierergruppen gegeneinander antreten. Die sieben Bestplazierten der A-WM 2008 sowie der Sieger der B-Gruppe sind direkt qualifiziert, die restlichen vier Teilnehmer werden in Qualifikationsturnieren ermittelt. Auch die Damen-WM 2011 wird in diesem Modus gespielt. Danach werden die gemachten Erfahrungen analysiert entschieden ob der Modus beibehalten wird.
An der WM 2008 werden sämtlichen Gruppenspiele definitiv in Ostrava ausgetragen. Erst fürs Finalwochenende zügelt man nach Prag. Unklar ist hingegen noch das genau Datum der WM. Da der IIHF das Datum der Eishockey-WM verschoben hat, möchte der tschechische Verband auch die Unihockey-WM entsprechend verschieben um mehr Fernsehpräsenz zu erreichen. Um künftig solche Terminprobleme zu vermeiden hat der IFF eine Arbeitsgruppe gebildet, die den optimalen Zeitpunkt der WM analysieren soll. Angedacht ist eine WM Anfangs Dezember. Zu diesem Zeitpunkt finden keine grösseren Sportanlässe statt und so könnte man sich sicher mehr Medienpräsenz sichern. Eine andere Frage ist ob der Termin sportlich sinnvoll ist.

U19-WM 2007 mit 16 Mannschaften
Auf Wunsch des SUHV wurde das Teilnehmerfeld für die U19-WM von 19 auf 16 Teams (A- und B-Gruppe) verkleinert. Nach einer kurzen Diskussion fand man auch eine elegante Lösung, welche vier der gemeldeten Teams in die Qualifikation müssen. Russland, Ungarn, Slovenien und die Slowkei haben sich zwar für die WM angemeldet, aber die Teilnahmegebühr noch nicht einbezahlt. Diese vier Teams machen nun den letzten Platz unter sich aus, sofern sie die Teilnahmegebühr noch einzahlen.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks