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Champions Cup | Autor: swiss unihockey

Wiler verliert den CC-Final

Nach den Kloten-Dietlikon Jets scheitert auch der SV Wiler-Ersigen am schwedischen Meister im Final des Champions Cups. Storvreta verwandelte im letzten Drittel einen 3:4-Rückstand in einen 10:4-Sieg.

Wiler verliert den CC-Final Tatu Väänänen musste am Ende den Schweden zum Titel gratulieren. (Bild: IFF)

Wie schon die Jets-Fauen musste auch der Schweizer Meister der Männer SV Wiler-Ersigen die Titelträume erst im letzten Drittel begraben. Bis zur 44. Minute lagen die Schweizer gegen Storvreta in Führung, dann aber trafen die Schweden sieben Mal. «Am Schluss hielten wir uns nicht mehr ganz an den Gameplan, in der Defensive schlichen sich kleine Fehler ein. Das können wir uns gegen einen solch starken Gegner nicht erlauben», sagte Marco Rentsch nach der Partie.

Schon früh geriet der SV Wiler-Ersigen im Final in Rückstand. Nach 9 Minuten 13 Sekunden lagen die Schweizer bereits 0:3 zurück. Doch nur 44 Sekunden nach dem dritten Treffer erwischte Nicola Bischofberger den Torhüter zwischen den Beinen. In der 16. Minute gelang Krister Savonen der Anschlusstreffer zum 2:3 und gleich anschliessend konnte Wiler-Ersigen in Überzahl spielen. Und tatsächlich: Joonas Pylsy erzielte den Ausgleich. Das Selbstvertrauen war zurück. Im Mitteldrittel sündigte Storvreta mehrmals im Abschluss, die Schweizer waren da konsequenter. Der Routinier Matthias Hofbauer verwertete den Pass von Marco Louis souverän. Erstmals lag der Schweizer Meister in Front. Dank starken Paraden von Martin Menétrey ging es mit dem 4:3 in die zweite Pause.

«Das Resultat ist bitter»
Im letzten Drittel nahm der Druck der Schweden zu und so konnten sie zuerst ausgleichen und dann die Führung immer weiter ausbauen. Das zehnte Tor ins leere Goal war der Schlusspunkt des Finals. «Das 4:10-Resultat ist am Ende bitter, denn wir waren sicher nicht so viel schlechter als sie», sagte Rentsch. «Es herrscht eine grosse Leere. Wir wussten, wir können sie bezwingen und waren lange Zeit dran. Aber man muss auch das Positive sehen: Sie haben so viele gute Spieler. Unsere dritte Linie besteht praktisch nur aus U21-Akteuren. Mit dem Erfahrungsschatz, den wir uns hier holen konnten, können wir weiterhin profitieren in der Meisterschaft», so Rentsch.

Bei der 12. Teilnahme wurde also nichts mit dem zweiten Titelgewinn. Als Erfolg darf der SV Wiler-Ersigen die Reise nach Ostrava trotzdem verbuchen. Dank dem Sieg gegen den finnischen Meister und Titelverteidiger zogen sie zum vierten Mal in den Final ein. Storvreta konnte nach 2012 und 2016 den Champions Cup zum dritten Mal gewinnen. Der dritte Platz sicherte sich Classic im kleinen Final gegen 1. FC Vitkovice (3:6).

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