19.
11.
2018
CH Cup Männer | Autor: UHC Thun

Missglückte Startminuten – Endstation Viertelfinals

Nur wenige Kilometer von Chur entfernt kam es 24 Stunden später erneut zu einem Aufeinandertreffen mit einem Team aus dem Bündnerland. Anlässlich des Schweizer Cup Viertelfinals trafen die Thuner auf den UHC Alligator Malans. Die Überraschung und der Einzug in die Halbfinals blieb den Berner Oberländern am Ende aber verwehrt. Man muss sich Malans klar mit 10:4 geschlagen geben.

Mit der Aussicht auf eine bessere Regenerations- und Erholungsphase entschieden sich die Thuner die Nacht im Bündnerland zu verbringen. Von einem auf den Punkt bereiten Thuner Team war in den ersten Minuten aber nichts zu sehen. Schlimmer noch, die Thuner erlebten 10 erste Minuten des Grauens. Man war den Bündnern in allen Belangen unterlegen und wurde von ihnen regelrecht vorgeführt. Die Quittung war ernüchternd, ein schon fast vorentscheidender 5:0 Rückstand nach nicht einmal einem Drittel. Glücklicherweise fingen sich die Thuner kurz darauf allmählich wieder. Auf der anderen Seite waren es aber auch die Malanser, welche sich schon etwas in falscher Sicherheit wogen und deshalb leistungsmässig etwas abbauten. Die Thuner wussten dies zu nutzen und konnten noch vor der Drittelssirene auf 5:2 verkürzen.

Obwohl sich das Thuner-Spiel etwas stabilisierte, waren es immer noch die Malanser, welche den Ton angaben. Zur Spielmitte gelang es aber den Gästen eine der sehr raren Tormöglichkeiten zu nutzen. Mit dem 5:3 kehrte gleichzeitig auch die Hoffnung auf die Wende in die Reihen der Thuner zurück. Im Anschluss schalteten die Malanser aber wieder einen Gang höher. Die Thuner bekamen dies dementsprechend hart zu spüren. Man wurde von den Bündnern in der Defensive regelrecht eingeschnürt. Den Thunern gelang es kaum einmal mehr genügend Druck auf den ballführenden Spieler auszuüben und so Ballgewinne zu erzielen. Auch Torabschlüsse waren in diesem Drittel absolute Mangelware. Der Thuner Defensive gelang es aber trotzdem dem Druck der Bündner mehrheitlich stand zu halten. In der 38. Minute war es dann aber dennoch noch soweit und die Malanser erzielten das 6:3. Dies war wenig später auch das Zwischenresultat nach 40 gespielten Minuten.

Auch ein 6:3 nach 40 Minuten ist im Unihockey noch lange nicht spielentscheidend. Kannte man aber den Spielverlauf dieser Partie, so wusste man, dass den Berner Oberländern ein fulminates Schlussdrittel hätte gelingen müssen. Allen voran mussten Tore her. Um diese aber erzielen zu können, brauchten die Thuner Torchancen. So einfach es sich auch anhört, so schwierig gestaltete sich dieses Unterfangen für die Gäste. Agierte man leicht offensiver, erspielte man sich zwar Tormöglichkeiten, sah sich aber auch immer wieder mit dem blitzschnellen Umschaltspiel des Heimteams konfrontiert. Die benötigten Tore wollten den Thunern nicht gelingen. Auf der anderen Seite trafen die Malanser weiterhin fast nach belieben. Allmählich machte sich bei den Berner Oberländern Ernüchterung breit. Zudem wirkte man auch physisch und psychisch vermehrt ermüdet. Deshalb blieb das allerletzte Aufbäumen in den Schlussminuten aus.

Die ohnehin schon anspruchsvolle Ausgangslage wurde nach einem solchen Fehlstart in die Partie natürlich nur noch schwieriger. Unbestritten bleibt aber, dass die Malanser an diesem Tag das bessere Team stellten und verdient gewannen. Die Thuner verlieren am Ende mit 10:4 und scheiden somit im Viertelfinal aus dem Schweizer Cup aus.

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich111:692.313
2.UHC Alligator Malans95:622.250
3.Floorball Köniz96:662.000
4.SV Wiler-Ersigen96:701.938
5.Zug United100:921.625
6.HC Rychenberg Winterthur82:901.438
1.Kloten-Dietlikon Jets90:372.462
2.Skorpion Emmental Zollbrück70:482.077
3.piranha chur75:541.833
4.Zug United51:521.667
5.Wizards Bern Burgdorf64:691.538
1.Floorball Thurgau43:243.000
2.Unihockey Basel Regio40:182.800
3.UHT Eggiwil29:242.000
4.RD March-Höfe Altendorf36:301.800
5.I. M. Davos-Klosters32:271.600
6.Ticino Unihockey24:311.600
7.Unihockey Langenthal Aarwangen24:371.200
8.Regazzi Verbano UH Gordola27:341.000
9.Floorball Fribourg28:401.000
10.Kloten-Dietlikon Jets29:420.800
11.UHC Grünenmatt28:300.600
12.UHC Sarganserland38:410.600
1.UH Lejon Zäziwil50:202.857
2.Waldkirch-St. Gallen32:182.286
3.Visper Lions28:242.000
4.UH Appenzell34:321.857
5.Unihockey Basel Regio32:341.571
6.Aergera Giffers30:301.286
7.Floorball Uri28:301.000
8.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf17:310.857
9.Nesslau Sharks18:290.714
10.UC Yverdon18:390.571

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