25.
09.
2018
International | Autor: Güngerich Etienne

Belohnung für Wehinger/Zurbuchen

Das Schweizer Schiedsrichterduo Corina Wehinger/Sandra Zurbuchen hat vom internationalen Verband ein Aufgebot für die Männer-WM im Dezember in Prag erhalten. Sie werden das erste weibliche Schiedsrichterpaar sein, dass WM-Spiele der Männer leiten darf.

Belohnung für Wehinger/Zurbuchen Im Frühling 2017 leiteten Wehinger/Zurbuchen bereits Spiele der Männer-U19-WM. (Bild: IFF)

Die Meldung ist eigentlich nur logisch. Unter den sieben Schiedsrichterpaaren, die vom IFF für die Männer-Weltmeisterschaft im Dezember nominiert wurden, befindet sich mit Wehinger/Zurbuchen auch ein Schweizer-Duo. Seit über fünf Jahren pfeifen die beiden Bernerinnen bereits Spiele in der höchsten Liga der Männer, der Aufstieg war danach steil. 2015 wurden sie offiziell zu IFF-Schiedsrichtern ernannt, nach Frauen-Weltmeisterschaften durften sie vor einem Jahr als erstes Frauen-Duo Länderspiele der Männer anlässlich der U19-WM in Växjö und Partien des Champions Cup in Seinäjoki leiten.

Nachdem sich Wehinger/Zurbuchen in der Schweiz mit konstanten und guten Leistungen Respekt im Männer-Unihockey verschafft haben, erhielten sie nach der gelungenen Junioren-WM auch im diesbezüglich eher kritisch und konservativ eingestellten Schweden durchwegs positive Rückmeldungen. Spätestens nach den gelungenen Sibylla-Games - an die sie zusammen mit zwei weiteren Schiedsrichter-Paaren vom Organisator eingeladen wurden - war eigentlich klar, dass die ehemaligen Spielerinnen der Wizards Burgdorf an die WM in Prag gehören.

«Es ist eine grosse Ehre, als erstes Frauen-Schiedsrichterduo bei einer Männer-Weltmeisterschaft dabei zu sein. Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Nomination so früh bekanntgegeben wird und waren dementsprechend ziemlich überrascht», sagt Sandra Zurbuchen gegenüber swiss unihockey. Neben den beiden Schweizerinnen wurden vom IFF je zwei Paare aus Schweden und Finnland und je eines aus Lettland und Tschechien nominiert. Mit Frank Leuenberger steht ein weiterer Schweizer als Observer im Einsatz.

 

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5.UH Appenzell+1230.000
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9.Visper Lions-2217.000
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