09.
07.
2011
International | Autor: Voneschen Reto

Einen Schritt näher zu Olympia

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Unihockey letzte Woche am Hauptkongress in Durban (Südafrika) die volle Anerkennung zugesprochen. Von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen ist Unihockey aber noch weit entfernt.
Einen Schritt näher zu Olympia

Tomas ErikssonSeit 2003 arbeitet der Internationale Unihockey Verband (IFF) auf eine Aufnahme beim IOC hin. 2008 wurde die provisorische Anerkennung gewährt, letzte Woche folgte nun der nächste, wichtige Schritt. Am 123. olympischen Hauptkongress, wo übrigens auch die Vergabe der Winterspiele 2018 erfolgte, wurde dem IFF die volle Anerkennung des IOC zugesprochen. „Ein sehr wichtiger Schritt zur Teilnahme an den Olympischen Spielen", freute sich IFF-Präsident Tomas Eriksson, der sich für die gute Arbeit der letzten 25 Jahre bestätigt fühlte.
Das finnische IOC-Mitglied Peter Tallberg sah die Sache realistischer. „Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt." Für die Aufnahme ins IOC und damit die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen, fehlen noch Mitgliederländer. 53 stehen derzeit auf der IFF-Liste, mindestens 100 Länder sollten es aber sein, damit eine Aufnahme realistisch wird. Der Schritt letzte Woche sei aber gerade darum ein wichtiger gewesen, sagt IFF-Präsident Eriksson. „Mit der vollen Anerkennung unserer Sportart ist es für neue Länder einfacher, Mitglied des Nationalen Olympischen Komitees zu werden", ist Eriksson überzeugt.

Umdenken nötig
Neben Unihockey kämpfen noch 32 weitere Sportarten um die Aufnahme ins IOC. Dieses will die Olympischen Spiele für Jugendliche attraktiver machen. Dies könne eine Chance für Unihockey sein, sagt IFF-Generalsekretär John Liljelund. „Unihockey ist eine junge Sportart, welche von vielen Jugendlichen betrieben wird - auf und neben dem Feld. Wir müssen offen und flexibel sein, um den Anforderungen der Olympischen Bewegung gerecht zu werden", so Liljelund. „Wollen wir wirklich ins olympische Programm aufgenommen werden, dann müssen wir unsere Art zu arbeiten, ändern und alle überzeugen, dass wir würdig sind, an Olympia teilzunehmen", ruft Liljelund die ganze Unihockey-Gemeinschaft zu Umdenken auf.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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