10.
05.
2018
International | Autor: Keller Damian

Nicht nur Panorama war super

Mit einem 5:2-Sieg im letzten Gruppenspiel der U19-WM stürzten die jungen Polinnen die Schweizerinnen ins Elend. Der polnische Trainer Tomasz Bogdanski sah es kommen. Wir haben uns mit dem 50-jährigen Turnlehrer unterhalten.

Nicht nur Panorama war super Tomasz Bogdanski sorgte mit seinem Team für die Überraschung des WM-Turniers. (Bild: Dieter Meierhans)

Tut es dir irgendwie Leid, mit deinem Team den Schweizerinnen die Heim-WM zerstört zu haben?
Tomasz Bogdanski: So ist nun mal der Sport - der Bessere gewinnt. Meine Philosophie ist zwar, dass es im Sport nur Gewinner gibt. Aber wir freuten uns natürlich sehr über den überraschenden Halbfinaleinzug.

Polen war in diesem Spiel schlicht besser, einverstanden?
Ja. Nachdem wir die letzten Spiele der Schweizerinnen gesehen haben, dachte ich, dass wir gewinnen können - und auch das Team glaubte daran.

Am Polish Cup lagen die Schweizerinnen noch vorne.

Das war für uns einfach ein Teil der Vorbereitung auf die WM, auf die Resultate habe ich im Februar überhaupt nicht geachtet.

Also war das Turnier damals ein grosser Bluff?

Kein Bluff, nein. Wir haben einfach viel getestet und die Girls vor Herausforderungen gestellt, ohne die Besten zu forcieren.

Was machst du im Leben, wenn du gerade nicht mit der polnischen U19 unterwegs bist?

Ich arbeite zu 100 Prozent als Turnlehrer, mein Engagement als Nationaltrainer läuft nebenbei. Unihockey ist meine Passion, mein Herz gehört dem Team.

Abgesehen vom sportlichen Erfolg, wie war die WM in der Schweiz für dich und dein Team?

Wir waren mit den Lettinnen und Österreicherinnen in der Jugendherberge in der Stadt St. Gallen untergebracht. Die Gegend war wunderschön, ein herrliches Panorama. Auch die Stadt hat uns sehr gefallen. Der Weg von der Jugi zur Halle runter war jeweils einfach - der Rückweg bergauf jeweils etwas beschwerlicher (lacht).

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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