22.
09.
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Erfolgreiche Schweizerinnen, Überraschungen bei den Männern

Zum Auftakt der SSL-Saison kam es bei den Frauen gleich zu zwei Schweizer Direktduellen. Bei Pixbo, Sirius und Endre feiern sechs Nationalspielerinnen ihren ersten Saisonsieg. Die erste Runde bei den Männern hatte es in sich: Kalmarsund und Storvreta mussten völlig überraschend als Verlierer vom Feld, und auch die Schweizer Bilanz fällt eher durchzogen aus. In der F-Liiga gingen alle drei Schweizerinnen als Siegerinnen vom Feld.

Erfolgreiche Schweizerinnen, Überraschungen bei den Männern Michel Wöcke (rechts) gelang mit Dalen gleich eine riesen Überraschung. (Bild: Adam Troy)

Die neue Saison der SSL Frauen begann gleich mit zwei Schweizer Direktduellen. Lara Heini und Flurina Marti gewannen dabei mit Pixbo gegen Malmö mit der Schweizerin Esther Jeyabalasingam deutlich 7:2. Heini stand für Pixbo im Tor, Marti erzielte mit dem Assist zum 4:2 in der 50. Minute den einzigen Schweizer Skorerpunkt. Auch beim Spiel zwischen Endre und Nacka Wallenstam setzte sich das favorisierte Heimteam durch. Isabelle Gerig konnte ein Tor und einen Assist zum 5:3-Sieg beisteuern, während Nadia Cattaneo ohne Punkte blieb. Michelle Wiki, Tanja Stella und Chiara Gredig schliesslich feierten mit Sirius einen knappen 3:2-Sieg auswärts gegen Falun. Der einzige Skorerpunkt einer Schweizerin gelang dabei Tanja Stella, die beim entscheidenden Treffer in der 57. den Assist gab.

In der F-Liiga gewannen Céline Stettler und Jelena Zurbriggen mit dem Meister PSS auswärts 4:1 gegen SB-Pro. Stettler erzielte dabei in der 30. Spielminute im Powerplay das Tor zum 2:0 für PSS und beendete das Spiel mit einer ausgeglichenen Bilanz. Zurbriggen spielte im 2. Block des Meisters auf dem rechten Flügel und blieb ohne Skorerpunkt, kassierte aber im dritten Drittel eine Strafe. Sie beendete das Spiel mit einer Plus-1-Bilanz. Seraina Fitzi konnte mit TPS Turku bei ihrem ersten Spiel auswärts einen 8:3-Sieg gegen Loisto feiern. Sie wurde als Centerin im dritten Block eingesetzt, der trotz Sieg auf eine Minus-3-Bilanz kam.

Hagunda und Dalen verblüffen
Bei den Männern bot der Start in die neue SSL-Saison einige Überraschungen. Auch hier standen Duelle von Teams mit Schweizer Beteiligung auf dem Programm, wobei die Nati-Stars Nicola Bischofberger (Linköping) und Jan Bürki (Kalmarsund) völlig unerwartet als Verlierer vom Feld mussten: Linköping unterlag dem Aufsteiger Hagunda in einem verrückten Spiel mit 7:8. Das Team von Nicola Bischofberger, dem ein Assist gelang, führte dabei drei Minuten vor Schluss noch und kassierte das entscheidende Tor zwei Sekunden vor Schluss. Bei Hagunda konnte der neu von Uster verpflichtete Timon Stäubli im Mitteldrittel zwei Assists verbuchen. Kalmarsund verlor zuhause trotz 4:0-Führung in der 22. Minute mit 5:6 nach Verlängerung, Jan Bürki gab zum zwischenzeitlichen 3:0 den Assist.

Ebenfalls überraschend fügte Dalen mit Schweizer Michel Wöcke Vizemeister Storvreta eine 4:3-Niederlage zu. Wöcke konnte sich dabei noch nicht in der Skorerliste eintragen. Manuel Maurer gewann mit Växjö gegen Mullsjö knapp mit 6:5, der Berner Stürmer gab beim Siegtreffer in der 58. Minute den Assist. Luca Graf schliesslich kam bei seinem Debüt als Captain von Sirius gemeinsam mit Claudio Mutter zu einem überzeugenden 7:3-Heimsieg gegen den Aufsteiger Djurgardens. Die beiden Schweizer konnten sich dabei keine Skorerpunkte gutschreiben lassen.

Resultate und Statistiken SSL Frauen

Resultate und Statistiken SSL Männer

Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+3220.000
2.Floorball Köniz+1315.000
3.SV Wiler-Ersigen+1315.000
4.HC Rychenberg Winterthur-213.000
5.UHC Alligator Malans+1112.000
6.Zug United+312.000
7.Chur Unihockey+411.000
8.UHC Uster-39.000
9.Tigers Langnau-67.000
10.Waldkirch-St. Gallen-76.000
11.Ad Astra Sarnen-176.000
12.UHC Thun-410.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+2215.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+1915.000
3.Wizards Bern Burgdorf+189.000
4.piranha chur+149.000
5.R.A. Rychenberg Winterthur+39.000
6.Unihockey Berner Oberland+06.000
7.Zug United-56.000
8.FB Riders DBR-146.000
9.UHC Laupen ZH-200.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-370.000
1.Unihockey Basel Regio+1720.000
2.Floorball Thurgau+3119.000
3.UHC Grünenmatt+1819.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+817.000
5.Ticino Unihockey+515.000
6.UHT Eggiwil+113.000
7.UHC Sarganserland-1112.000
8.I. M. Davos-Klosters-119.000
9.Kloten-Dietlikon Jets-58.000
10.RD March-Höfe Altendorf-156.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-215.000
12.Floorball Fribourg-171.000
1.Waldkirch-St. Gallen+3318.000
2.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+1113.000
3.UH Appenzell+813.000
4.Aergera Giffers+611.000
5.UH Lejon Zäziwil+710.000
6.Nesslau Sharks-49.000
7.Unihockey Basel Regio-77.000
8.Floorball Uri-96.000
9.UC Yverdon-213.000
10.Visper Lions-240.000

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