21.
02.
2012
Schweden | Autor: Voneschen Reto

Hoffen und Bangen vor vollen Rängen

Die 22. Runde der schwedischen Superliga lief für die Teams der Plätze 5 bis 8. Für Warberg und AIK ist der Playoff-Traum wieder etwas kleiner geworden. Neben der Übersicht der Spiele gibt's auch wieder ein interessantes Video.

Hoffen und Bangen vor vollen Rängen Florian Kuchen erlebte eine weitere Premiere (Bild innebandymagazinet.se)

Noch vier Runden dauert die Qualifikation in der Schwedischen Superligan (SSL). Nach wie vor hat ausser den Top3-Teams noch keine Mannschaft das Playoff-Ticket auf sicher. Ebenso ist die Spannung rund um den Abstiegsstrich immens gross. Das alles schlägt sich auch auf die Zuschauerzahlen nieder. 8470 Zuschauer besuchten die sieben Partien, das ergibt einen stolzen Schnitt von 1210 Zuschauern. Im Vergleich dazu: 1980 Schaulustige wollten die vier Playoff-Viertelfinalspiele in der Schweiz sehen. Dies entspricht ziemlich genau der Zuschauerzahl beim Spiel Linköping (7.) gegen Mullsjö (12.). Nebenbei: Mit der tiefsten SSL-Zuschauerzahl in Runde 22 (404 in Jönköping) würde in der Könizer Lerbermatt (Fassungsvermögen 450) beinahe das „Ausverkauft"-Schildchen aufgehängt...

Trikot verpflichtet
2123 Zuschauer in Falun hofften, dass ihr Team aus der Mini-Krise findet und AIK Solna weiterhin in den Untiefen der Tabelle dümpelt. Die Hoffnungen erfüllten sich nicht. 4:3 gewann AIK in der Verlängerung und holte so zwei wichtige Punkte, die den Traditionsverein etwas näher an die Playoffs bringen. Nur noch sechs Punkte beträgt der Abstand auf Rang 8. Für einmal traf keiner der zurückgeholten Oldies zur Entscheidung. Mit Philip Ausmaa traf ein 21-jähriger Newcomer. Scheinbar färbt sein Trikot ab - Ausmaa „erbte" das Leibchen mit der Nummer 68 von Emanuel Antener.

Kuchens zweite Premiere
Bereits letzten Donnerstag musste Warberg eine empfindliche 1:7-Derby-Niederlage in Göteborg gegen Pixbo hinnehmen. Mit einem Sieg hätte Warberg (9.) über den Playoff-Strich klettern können, so bleibt der letztjährige Finalist weiter unter dem Strich. Und es mehren sich die Gerüchte, dass die Tage von Coach Stefan Smedberg (ex-Malans) langsam gezählt sind. Eine Premiere bei Pixbo erlebte Florian Kuchen. Erstmals erhielt der in der Schweiz lange als „beinharter" Verteidigr bekannte Könizer eine 2-Minuten-Strafe aufgebrummt. Damit hat Kuchen mittlerweile gleichviel Tore wie Strafen.

Überraschender Sieger im Finnenduell
In den übrigen Partien gewannen jeweils die Teams auf den Rängen 5 bis 8. Dalen (6.) setzte sich dank den Rückkehrern Ketil Kronberg und Andreas Carlbom (je ein Tor und Assist) im Schlussdrittel mit 6:2 bei Schlusslicht Sirius durch. Tyresö Trollbäcken kehrte mit einem 4:3-Auswärtssieg gegen Umea City ins Playoff-Geschäft zurück. Gleiches gilt auch beim 7:2 von Linköping (7.) gegen Mullsjö (12.), welches weiterhin gerade mal einen Punkt Vorsprung auf Umea City hat. Im TV-Spiel am Montagabend setzte sich Helsingborg überraschend klar vor 1470 Zuschauern mit 7:3 gegen Leader und Meister Storvreta durch. Bereits nach dem ersten Drittel lag Helsingborg 4:0 in Führung. Das Finnenduell gewann Jani Kukkola (2 Tore/1 Assist) deutlich gegen den für einmal punktelosen Mika Kohonen.

Die Resultate im Überblick:

Pixbo Wallenstam - Warberg 7:1
Falun - AIK Solna 3:5 n.V. 
Jönköpings - Caperiotäby 6:3
Sirius - Dalen 2:6
Linköping - Mullsjö 7:2
Umea City - Tyresö Trollbäcken 3:4
Helsingborg - Storvreta 7:3

Der Link zur Tabelle

 Die Bilder von Pixbo - Warberg:

 

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Kalmarsund bleibt Leader in der Männer SSL, während der Klassiker zwischen Falun und Storvreta erst nach 18 Penaltys entscheiden wird. In der Frauen SSL gab es nur wenige... Durchzogene Schweizer SSL-Bilanz
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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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