11.
04.
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Offene Ausgangslage in Schweizer Halbfinals

Drei Mitglieder der Schweizer Nationalteams kämpfen noch um den Einzug in die SSL-Finals. Während es zwischen Lara Heini und Monika Schmid unentschieden 1:1 steht, liegt Växjö mit Manuel Maurer gegen Storvreta 1:2 zurück.

Offene Ausgangslage in Schweizer Halbfinals Manuel Maurer buchte in den ersten zwei Spielen gegen Storvreta auf fünf Skorerpunkte. (Bild: Per Wiklund)

Eine Schweizer Torhüterin wird auf jeden Fall in Schweden im Finalspiel um den Titel vertreten sein. Pixbo Wallenstam, nach der Qualifikation auf dem 2. Platz, spielt nämlich gegen Västeras Rönnby, das in der Regular Season Dritter wurde. In der Halbfinalserie, die im Modus best-of-5 gespielt wird, konnte sich bisher in beiden Spielen das Auswärtsteam durchsetzen.

Västeras holte sich zum Auftakt gleich ein Break. Zwar führte Pixbo nach zwei Dritteln knapp 2:1, doch die Gäste gingen mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause 3:2 in Führung. Dieses Resultat blieb bis kurz vor Schluss unverändert. Dann verliess Lara Heini ihr Tor zugunsten einer 6. Feldspielerin, doch Västeras erhöhte auf 4:2. Immer noch ohne Torhüterin gelang Pixbo nur noch der Anschlusstreffer zum 3:4-Schlussresultat. Monika Schmid hütete das Västeras-Tor während 60 Minuten und ging als Siegerin des ersten Spiels hervor.

Pixbos Reaktion folgte auswärts, nach 20 Minuten führten die Cupsiegerinnen bereits 3:1 und nach zwei Dritteln stand es 6:3 für das Team aus Göteborg. Monika Schmid musste sich also sechsmal geschlagen geben. Im Schlussdrittel fielen keine weiteren Treffer mehr, obwohl Schmid schon in der 56. Minute erstmals ihr Tor verliess, damit Västeras mit sechs Feldspielerinnen Druck machen konnte. Nach Pixbos 6:3-Sieg steht es somit unentschieden 1:1 in der Serie und Pixbo hat sich den Heimvorteil zurückgeholt. In der anderen Serie braucht Team Thorengruppen gegen Falun nur noch einen Sieg, um sich für den Final vom 22. April zu qualifizieren.

Fünf Skorerpunkte und ein Sieg
Genau andersrum als bei den Schweizer Torhüterinnen verläuft es bei den Männern zwischen Storvreta und den Växjö Vipers. Hier konnte sich bisher immer das Heimteam durchsetzen. Zum Auftakt der Serie gelang Manuel Maurer auswärts eine starke Leistung, in der 46. Minute traf er zum 5:5-Ausgleich und hatte davor schon zwei Assists verbuchen können. Drei Minuten vor Schluss ging Storvreta aber ein weiteres Mal in Führung und erhöhte mit zwei Treffern ins leere Tor zum Schlussresultat von 8:5.

Im zweiten Spiel führte Växjö nach einem Drittel 2:0, doch Storvreta zog bis kurz nach der zweiten Pause auf 2:3 davon. Dann waren wieder die Vipers am Zug, mit vier Toren in vier Minuten sorgten sie für die Vorentscheidung. Manuel Maurer gab beim 1:0 und beim 4:3 den Assist. In den letzten 7 Minuten des Spiels nahm Storvreta wann immer möglich den Torhüter raus, es resultierten aber zwei weitere Tore für Växjö und nur eines für Storvreta.

Das dritte Spiel verlor Växjö auswärts dann wieder. Das vom zukünftigen Schweizer Nationaltrainer Johan Schönbeck gecoachte Team lag in der 29. Minute 1:3 und kurz vor Ende des zweiten Drittels 1:4 hinten. Nach dem zweiten Seitenwechsel trafen beide Teams noch je zweimal, sodass der Sieg mit 6:3 an Storvreta ging. Manuel Maurer blieb diesmal ohne Skorerpunkte. In der anderen Serie steht es zwischen Falun und Pixbo 2:2.

 

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2.UHC Thun+1811.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+209.000
4.Floorball Fribourg+48.000
5.Ticino Unihockey+17.000
6.UHT Eggiwil+06.000
7.UHC Lok Reinach-106.000
8.Unihockey Limmattal-55.000
9.Regazzi Verbano UH Gordola+34.000
10.UHC Grünenmatt-103.000
11.I. M. Davos-Klosters-141.000
12.UHC Sarganserland-170.000
1.Waldkirch-St. Gallen+129.000
2.UH Lejon Zäziwil+118.000
3.Unihockey Basel Regio+106.000
4.Nesslau Sharks+46.000
5.Chilis Rümlang-Regensdorf+34.000
6.Floorball Uri-14.000
7.UH Appenzell-43.000
8.UH Zulgtal Eagles-112.000
9.Visper Lions-132.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-111.000

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