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Tschechien | Autor: Cathomas Nicola

Bauers Rückkehr in die zweite Heimat

Mit der «Best-Player» Auszeichnung gegen Schweden hat sich Lukas Bauer einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit pariert. Der 31-jährige Torhüter, der an der letzten WM ins «All-Star-Team» gewählt wurde, spielte zwei Jahre lang für den UHC Grünenmatt und ist entsprechend bestens mit der Schweiz vertraut.

Bauers Rückkehr in die zweite Heimat Lukas Bauer will Tschechien in den WM-Final hexen. (Bild: IFF)

Wie analysierst du die Leistung Tschechiens gegen Schweden?
Lukas Bauer: In der Begegnung gegen die Deutschen zeigten wir ein miserables letztes Drittel, gegen Schweden wollten wir eine Reaktion zeigen. Das erste Drittel war schwierig für uns, da wir mental noch nicht bereit waren. So konnten wir nicht unsere Maximalleistung abrufen, was jedoch nötig ist, wenn man gegen die Schweden gewinnen will. Ab dem zweiten Abschnitt spielten wir besser und ab dem Ausgleich in der 33. Minute war es ein tolles Spiel für die Zuschauer - und für uns die optimale Vorbereitung für den Viertelfinal.

Wo hat deine Mannschaft noch Luft nach oben?
Wir haben einige Bereiche, in denen wir uns noch verbessern müssen. Am dringlichsten ist die Verbesserung unseres Unterzahlspiels. Insgesamt haben wir sechs Boxplay-Tore erhalten, in jedem Spiel zwei, was absolut ungenügend ist. Nun haben wir Zeit bis zu unserem Viertelfinal daran zu arbeiten, damit wir auf die KO-Phase vorbereitet sind.

An der letzten WM warst du Teil des «All-Star-Teams»: Glaubst du, du kannst das wiederholen?
Das hoffe ich natürlich (schmunzelt). Jedoch hoffe ich, dass wir dieses Jahr als Mannschaft erfolgreich sind. Natürlich wäre es schön, wieder im «All-Star-Team» zu sein, doch die Resultate des Teams stehen im Vordergrund.

Was ist deine Meinung zu einem potenziellen Halbfinal-Duell gegen die Schweiz?
Ich will nicht über die Zukunft spekulieren. Wir werden sehen, auf wen wir treffen und bereiten uns dann auf diesen Gegner vor. Zuerst steht die Erholung auf dem Programm, damit wir im Viertelfinal bereit sind..

Von 2014 bis 2016 warst du für zwei Saisons Torhüter beim UHC Grünenmatt. Hast du sprachlich etwas mitgenommen aus dieser Zeit?
«Ja, ja.» (lacht) «Das ist richtig.» Nach dem Spiel bin ich sehr müde, dann ist es schwieriger sich an etwas zu erinnern. An einige deutsche Wörter erinnere ich mich, Jawohl oder Merci. Wenn ich in einen Laden in der Schweiz gehe, sage ich immer «Merci». Das habe ich mir angewöhnt. Alles in allem war es eine schöne Zeit in der Schweiz, darum ist das Land in der Zeit, als ich war, zu meiner zweiten Heimat geworden.

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1.Ad Astra Obwalden+2431.000
2.UHC Thun+2629.000
3.UHC Sarganserland+924.000
4.UHC Lok Reinach+622.000
5.Ticino Unihockey+122.000
6.Kloten-Dietlikon Jets+1219.000
7.UHT Eggiwil-1420.000
8.UHC Grünenmatt-818.000
9.Floorball Fribourg-917.000
10.RD March-Höfe Altendorf-913.000
11.Regazzi Verbano UH Gordola-1212.000
12.Unihockey Langenthal Aarwangen-264.000
1.UH Appenzell+2127.000
2.Unihockey Basel Regio+1326.000
3.UH Lejon Zäziwil+1322.000
4.Aergera Giffers+1621.000
5.Floorball Uri+618.000
6.Chilis Rümlang-Regensdorf+917.000
7.Nesslau Sharks-317.000
8.UH Red Lions Frauenfeld-146.000
9.Visper Lions-326.000
10.UC Yverdon-295.000

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