09.
08.
2017
News | Autor: Güngerich Etienne

Die Unihockeyszene trifft sich in Prag

Vom Donnerstag bis Sonntag wird in Prag das Czech Open ausgetragen. Das Turnier kann auf eine grosse Tradition zurückblicken. Mit dabei sind in diesem Jahr auch verschiedene Schweizer Mannschaften.

Die Unihockeyszene trifft sich in Prag Tommi Aro durfte im letzten Jahr die Trophäe für EräViikingit in die Höhe stemmen. (Bild: Damian Keller)

Seit 1993 wird in Prag die Czech Open ausgetragen. Über all die Jahre hinweg, entwickelte sich der Event zum grössten und wichtigsten internationalen Vorbereitungsturnier der Welt. Über 270 Teams aus 18 verschiedenen Ländern und ungefähr 4'000 Spieler und Spielerinnen nehmen am ersten Saisonhöhepunkt teil. Die Teams werden in fünf verschiedene Kategorien aufgeteilt, insgesamt kommt es in den vier Tagen zu fast 700 Spielen.

Das lange Warten auf einen Schweizer Sieg

Rekordsieger der Czech Open ist Pixbo Wallenstam, das acht von 24 Austragungen gewinnen konnte. Auf einen Schweizer Sieg wartete man bislang vergebens. Am nächsten kamen diesem bis jetzt der SV Wiler-Ersigen und Floorball Köniz, die drei bzw. einmal im Finale scheiterten. Wiler-Ersigen gewann zudem drei Mal Bronze, die Tigers Langnau und Rychenerg Winterthur je einmal. Bei den Frauen gab es dagegen schon viermal einen Schweizer Turniersieg. Der inzwischen aufgelöste UHC Bern-Ost und die Jona-Uznach Flames triumphierten je einmal, während Rychenberg Winterthur die Trophäe zweimal in die Höhe stemmen konnten - das letzte Mal allerdings vor 21 Jahren....

In der Kategorie «Male Elite», in der die besten Teams eingeteilt werden, herrschte in den letzten Jahren eine schwedische Vorherrschaft. Seit 2008 gingen neun Titel an schwedische Equipen (Pixbo 4x, Dalen 3x, Falun und Sirius je 1x), bis im letzten August mit dem neugegründeten Verein EräViikingit nach SSV Helsinki erstmals wieder eine finnische Mannschaft triumphierte.

Drei Landesmeister dabei

Meister Wiler-Ersigen und Floorball Köniz werden wie schon in den vergangenen Jahren auch diesmal wieder dabei sein. B-Ligist Floorball Thurgau hat durch den letztjährigen Turniersieg in der Kategorie «Male Pro» sozusagen den Aufstieg in die «Male Elite» realisiert. Eine direkte Viertelfinal-Qualifikation dürfte für die Ostschweizer aber ziemlich aussichtlos sein, wurden sie doch in eine Hammergruppe mit dem schwedischen (IBF Falun) und tschechischen Meister (Chodov) eingeteilt. Während auch dem SVWE mit Pixbo und Tatran zwei Schwergewichte zugelost wurden, hat Köniz keine solche Kaliber in der Gruppe.

Eine Klasse tiefer in der Kategorie «Male Pro» gehen mit Ad Astra Sarnen, Zug United, Grünenmatt und den U21-Teams von Köniz und Wiler fünf weitere Schweizer Teams an den Start. Bei den Frauen sind es die Wizards Bern Burgdorf und NLA-Aufsteiger Unihockey BEO.

Alle Vorrundenspiele werden in Prag im 2x20-Minutenmodus ausgetragen. Am Samstag steigen dann die Viertel- und Halbfinals, ehe am Sonntag die Finalspiele ausgetragen werden. Diese dauern dann 3x20 Minuten.

Mehr Infos zu den Czech Open gibt es --> hier.

Die Highlights vom letzten Jahr

 

Falun gewinnt den Halbfinal gegen Pixbo und den Final gegen Mlada Boleslav äusserst knapp und entscheidet das Czech Open 2026 für sich. Die Frauen von Pixbo setzen ihre... Weiterer Turniersieg für Pixbo und Falun
Von den Schweizer Teams in der Elite-Kategorie verpassen Zug, Wiler-Ersigen und Uri den Sprung auf einen der ersten zwei Plätze ihrer Gruppe am Czech Open. Die Grasshoppers... Nur GC im A-Playoff
Einmal mehr heisst es im Sommer: Nach den Prague Games ist vor dem Czech Open. Die Schweizer Delegation umfasst 21 Teams wird von insgesamt vier UPL-Vertretern in den... Gruppen und Spielplan für das Czech Open
An den Prague Games überzeugen die Schweizer Teams auch in diesem Jahr und können insgesamt in vier Kategorien den Turniersieg feiern. Starke Schweizer Ergebnisse in Prag

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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