29.
03.
2018
Tschechien | Autor: Keller Damian

Nervenstarkes Vitkovice hofft weiter

In Tschechiens Superliga beginnen am Osterwochenende die Playoff-Halbfinals. In den Viertelfinals sorgte vor allem die Serie zwischen Vitkovice und Altmeister Tatran für Aufsehen. Wer schafft es in den Superfinal, der dieses Jahr in Ostrava ausgetragen wird?

Nervenstarkes Vitkovice hofft weiter Martin Tokos (Nr. 20) kann sich mit Vitkovice weiter Hoffnungen auf den Superfinal machen. (Bild: Cesky Florbal)

In der Märzausgabe des Printmagazins haben wir ausführlich über die spannende Quali in Tschechiens Superliga berichtet. Mlada Boleslav (Quali-Sieger) und Titelverteidiger Chodov bekundeten mit ihren Viertelfinalgegnern keine Mühe und setzten sich locker 4:0 durch. Anders das drittplatzierte Vitkovice, das auf den Einzug in den Superfinal vor heimischer Kulisse in Ostrava hofft. Gegen Altmeister Tatran setzte es zu Beginn gleich einmal eine 2:8-Heimklatsche ab. Dann folgten vier Siege für Vitkovice in Serie, immer mit nur einem Tor Differenz - dreimal in Folge sogar erst in der Verlängerung. Dem sagt man wohl Nervenstärke. Die vierte Serie zwischen den Prager Vereinen Bohemians (4.) und Sparta (5.) verlief erwartet ausgeglichen, letztlich mit dem besseren Ende für Sparta. In den Halbfinals treffen somit Mlada Boleslav auf Sparta und Chodov auf Vitkovice.

Klare Verhältnisse bei den Frauen: Die vier Topteams der Quali setzten sich im Viertelfinal allesamt mit 4:0-Siegen durch - im Gegensatz zur Schweiz spielen in Tschechien auch die Frauen im Best-of-7-Modus. Im Halbfinal kommt es mit Vitkovice (Qualisieger) gegen Ostrava zu einem Derby. Damit ist bereits klar, dass im erstmals in Ostrava ausgetragenen Superfinal vom 21. April mindestens ein einheimisches Team am Start sein wird. In der zweiten Serie duellieren sich mit Meister Tigers und Chodov zwei Prager Teams.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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