16.
08.
2010
Tschechien | Autor: Keller Damian

Pixbo und Tigers gewinnen im Penaltyschiessen

Die Sieger des Czech Opens 2010 heissen Pixbo Wallenstam (Männer) und Herbadent Prag (vormals Tigers, Frauen). Beide Finalspiele wurden erst im Penaltyschiessen entschieden.
Pixbo und Tigers gewinnen im Penaltyschiessen

PixboVor über 5000 Zuschauern und bei gleichzeitiger Live-Übertragung auf Eurosport 2 sowie dem Tschechischen Sportkanal zog Sirius IBK gegen Pixbo Wallenstam früh und vermeintlich entscheidend davon. Der Aussenseiter führte bald 4:0 und zog auch nach Pixbos Aufholjagd bis zum 6:6 erneut mit zwei Toren davon. Als Pixbo die Partie mit dem 9:8 endgültig gedreht zu haben schien, schlug Sirius noch einmal zurück und glich drei Sekunden vor dem Ende zum 9:9 aus. Im dramatischen Penaltyschiessen behielt Pixbo letztlich das bessere Ende für sich. "Es ist unglaublich, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben, nachdem wir es zuvor eigentlich dreimal verloren hatten", sagte der letztjährige Könizer Daniel Calebsson, der aggressivste und auffälligste Spieler auf dem Platz, gegenüber unihockey.ch.

Dass es ein rein schwedisches Endspiel geben würde, stand schon vor den Halbfinals fest - mit Sirius gegen Falun (5:4 n. P.) und Pixbo gegen Dalen (5:1) waren nur noch schwedische Teams vertreten.

Titel verteidigt
Bei den Frauen war für die Red Ants wie im Vorjahr im Halbfinal Endstation. Die Winterthurerinnen liessen sich schon in den Startminuten von Herbadent Prag (neuer Name der vom Europacup her bekannten Tigers) überrennen und fanden danach nie mehr in die Partie zurück. Die Tschechinnen gewannen anschliessend auch den Final gegen das vom ehemaligen Schweizer Nati-Coach Urban Karlsson betreute Dalen, obwohl die Schwedinnen zwei Drittel lang die klar bessere Mannschaft gestellt hatten. Ein Energieanfall Denisa Billas rettete Herbadent ins Penaltyschiessen, wo erneut Billa zweimal erfolgreich war und den Titelverteidiger zum Sieg schoss.

Erfolgreiche "Schweizer"
Nebst den beiden Elite-Kategorien trugen auch die anderen Kategorien ihre Finalspiele in der Eishalle des HC Sparta Prag aus. Bei den Männern siegte Tatran II mit dem ehemaligen Churer Miro Hanzlik. Bei den Frauen durfte sich die ehemalige Zugerin Diana Brennerova als Turnier-Topskorerin feiern lassen.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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