25.
01.
2015
1. Liga Männer | Autor: UHC Pfannenstiel Egg

Pfannenstiel muss nun hoffen

Der UHC Pfannenstiel hat im Heimspiel in Zumikon mit 5:6 gegen Verbano Gordola verloren. Eine Niederlage mit Folgen.

Pfannenstiel muss nun hoffen Sandro Baas sorgt für Unruhe vor dem Pfanni-Tor (Bild UHC Pfannenstiel)

Die Aussagen von Torhüter Muster und Hottinger am Ende des Spiels deckten sich: „Wir waren in den entscheidenden Situationen zu wenig abgeklärt und zu wenig clever und sind so am eigenen Unvermögen gescheitert". Pfannenstiel gegen Gordola war in der Vergangenheit immer zu Gunsten von Pfannenstiel ausgegangen, so nicht am heutigen Tage in diesem entscheidenden Spiel um einen Rang in den Top 6.

Das Spiel zwischen den beiden Teams startete ausgeglichen wobei Pfannenstiel mehr aufs Tempo drückte und Gordola nach zuletzt fünf Niederlagen sich eher auf die Defensive fokussierte. So liess das erste Tor lange auf sich warten. In der 16. Minute traf Würmli im Slot zum 1:0-Führungstreffer. Doch die Freude währte nur 81 Sekunden, ehe der Tscheche Mertha einen Konter erfolgreich zum Ausgleich abschloss. Mit diesem 1:1 ging es in die erste Drittelspause.

Nach der Pause kam Pfannenstiel entschlossener aus der Garderobe und traf nach 22:37 durch Stauffer zum 2:1. Er kam auf der linken Seite frei zum Abschluss. Nur 28 Sekunden später traf Huber nach wunderschönem Querpass von Kyburz zur 3:1-Führung für das Heimteam. Doch In der Folge fehlte die Cleverness, zum widerholten Male ging der ehemalige tschechische Internationale Zalesny  vergessen und dieser schloss eiskalt zum 3:2-Anschlusstreffer ab und nur kurz später war es erneut Mertha, der aus der Distanz zum 3:3 traf. Dieser Schock musste das Heimteam zuerst einmal verdauen. Roth hatte mittels Penalty die Möglichkeit Pfannenstiel wieder in Führung zu bringen, doch er scheiterte an Bacciarini im Gäste-Tor, auch das anschliessende Powerplay blieb ungenutzt. Doch kurze Zeit später war es Scharfenberger, der im Nachsetzen zur erneuten Führung für  die Zürcher und auch zugleich zum 4:3-Pausenresultat traf.

Für das letzte Drittel reduzierte Pfannenstiel auf zwei Linien und wollte alles für diesen wichtigen Sieg tun. Das klappte gut, bereits nach 42:48 war es Würmli der nach einem Schuss von Zumkehr den Abpraller zum 5:3 im gegnerischen Gehäuse unterbringt. Doch nur kurze Zeit reagierte Gordola in der Person von Nico Eberli und verkürzte auf 4:5. Pfannenstiel vergass in dieser wichtigen Phase aus einer sauberen Defensive heraus zu spielen und lief in die gefährlichen Tempogegenstösse. In der Folge fingen sich aber die Zürcher wieder und machten Druck auf das gegnerische Gehäuse, doch entweder scheiterte das Heimteam am eigenen Unvermögen oder am gegnerischen Torhüter, der einige Big Saves zeigte. So kam es wie es kommen musste. Bei einem Konter konnte sich Zumkehr nur noch mit einem Stockschlag helfen und Zalesny verwertete den fälligen Penalty sicher zum 5:5 Ausgleich 148 Sekunden vor Schluss. Pfannenstiel rannte nun kopflos ins Verderben und anstatt mindestens einen Punkt in die Verlängerung zu retten, kassierte man auch noch das 5:6 durch den U18-Junior Losa.

Mit dieser überaus unnötigen 5:6-Heimniederlage hat es der UHC Pfannenstiel nicht mehr in der eigenen Hand, ob er es in die Playoffs schafft oder nicht. Pfannenstiel muss nun auf eine Heimniederlage der Rheintal Gators Widnau gegen den Tabellenleader Jona-Uznach Flames hoffen und gleichzeitig am kommenden Sonntag, 1. Februar 2015 um 17:00 Uhr auswärts die Nesslau Sharks besiegen. Falls dies nicht eintrifft, befindet sich der UHC Pfannenstiel unvermittelt zurück im direkten Abstiegskampf – den Playouts.


UHC Pfannenstiel – Regazzi Verbano UH Gordola 5:6 (1:1 / 3:2 / 1:3)
Farlifang, Zumikon. - 64 Zuschauer. - SR Bischof/Kink.
Tore: 16. Würmli (Huber) 1:0. 17. Mertha (Zalesny) 1:1. 23. Stauffer (Hottinger) 2:1. 24. Huber (Kyburz) 3:1. 27. Zalesny (Mertha) 3:2. 28. Mertha (Pellegrini) 3:3. 36. Scharfenberger (Bier) 4:3. 43. Würmli (Zumkehr) 5:3. 45. N.Eberli (Castellani) 5:4. 58. Zalesny [Penalty] 5:5. 59. Losa (Zalesny) 5:6.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen UHC Pfannenstiel, 3-mal 2 gegen Regazzi Verbano UH Gordola
UHC Pfannenstiel: Muster; Zumkehr, Weber, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Josefsson, Stauffer, Scharfenberger, Hottinger; Wickli, Binkert, Roth, Studer, Carigiet; Delay, Brunold, Zarotti.
Regazzi Verbano UH Gordola: Bacciarini; Marinelli, Prato, Vitali, Mertha, Losa, O.Eberli, Zalesny, Barrra, Bosia, Balestra, Baas, Castellani, Maddalena, Agustoni, Arosio, Klapita, N.Eberli, Pellegrini.
Bemerkung: Pfannenstiel ohne Skorup, Murk, Jendly, Alborghetti, Curty, Brunold und Lais. - 32:47 Pfostenschuss Regazzi Verbano UH Gordola. 32:56 Roth verschiesst Penalty.  54:35 Time-Out Regazzi Verbano UH Gordola. 58:43 Time-Out UHC Pfannenstiel. - Best Player: Würmli (UHC Pfannenstiel) und Mertha (Regazzi Verbano UH Gordola).

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7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
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10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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