20.
02.
2023
1. Liga Männer | Autor: Pfannenstiel Egg

Pfanni legt gegen die Flames vor

Dem UHC Pfannenstiel glückt der Auftakt in die Playoff-Halbfinals nach einem über weite Strecken souveränen Auftritt gegen die aufsässigen Jona-Uznach Flames mit einem 4:3-Heimsieg. Somit legen die Zürcher Oberländer in der Serie mit 1:0 vor.

Pfanni legt gegen die Flames vor Pfannenstiel Egg wurde zum Auftakt der Halbfinal-Serie alles abverlangt. (Bild: Pfannenstiel Egg)

Stürmer Büsser hob nach dem Spiel die starke Teamleistung hervor: «Eine starke Teamleistung und viel Aufopferungsbereitschaft haben uns vor einer unglaublichen Kulisse den Sieg gebracht. Wir freuen uns jetzt auf nächsten Samstag und werden alles daran setzten gemeinsam mit unseren Fans den Sack zuzumachen.» Den St.Galler Gästen gelang der Start ins Spiel etwas besser und sie hatten mehr Ballbesitz zu verzeichnen. So war es dann in der 3. Minute der Finne Mattsson der Pfanni-Hüter ein erstes Mal prüfte. Weber konnte den Abschluss aber problemlos parieren. Pfannenstiel kam aber mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel und konnte den Ball auch besser in den eigenen Reihen behalten. So waren auch die ersten Torchancen nur noch eine Frage der Zeit.

In der 4. Minute prüfte Heierli mit einem ersten Abschluss Flames-Hüter Federli und nur wenig später scheiterte Bartenstein mit seinem Abschluss aus der Halbdistanz. In der 7. Spielminute liess dann aber Nideröst die Einheimischen jubeln. Hafner verlor zuerst den Ball, erkämpfte ihn sich aber zurück und spielte dann den öffnenden Pass auf Nideröst, der in bekannter Manier zum 1:0 Führungstreffer einschiessen konnte. In der 9. Minute hatten dann beide Teams einen weiteren Treffer auf dem Stock. Zuerst verpasste Hafner nach einem Gegenstoss das leere Tor knapp und auf der Gegenseite war es Schneider, der seinen Angriff von Torhüter Weber abgewehrt sah. In der 12. Minute wanderte dann Gäste-Spieler Baumgartner für überharten Körpereinsatz auf die Strafbank. Der UHC Pfannenstiel fand rasch die Powerplay-Aufstellung und benötigte nur 43 Sekunden, ehe der Ball zum 2:0 in den generischen Maschen zappelte.

Heierli spielte quer zum Bartenstein, welcher seine ganze Energie in dien Schuss legte und Torhüter Federli keine Abwehrchance liess. Das Heimteam hatte das Geschehen sehr gut unter Kontrolle und gewährte den Gästen nur wenig gute Chancen. In der 18. bzw. 19. Minute hatten Büsser und Bartenstein noch die Möglichkeit weiter zu erhöhen, doch es sollte nicht sein und so endete das erste Drittel mit 2:0 für die Zürcher Oberländer. Trainer Werner war zufrieden mit dem bisher Gezeigten und verlangte von seinem Mannen, die Intensität und die Cleverness beizubehalten.

Der Start ins Mitteldrittel gelang Pfanni perfekt. Bereits nach 86 Sekunden liess Luchsinger seine Farben jubeln. Gmür tankte sich auf der rechten Bandenseite durch und spielte zu Luchsinger, der den Ball backhand in der nahen Torecke versorgte. Wenig später konnte Weber sein Team vor dem ersten Gegentor bewahren, als er einen Abschluss Von Jud mit einer schönen Beinabwehr zur Nichte machte. In der 27. Minute war dann aber auch er machtlos. Schneider stürmte mit einer Energieleistung in den Slot und traf mit einem satten Schuss zum 1:3 Anschlusstreffer für die St. Galler. Trotz dieses Gegentores agierte Pfanni weiterhin sehr souverän und wenn mal was nicht wie gewünscht klappte, war Weber zur Stelle, wie kurz nach Spielmitte als er den Abschluss von Aebersold behändigte. Eine Minute später musste auf der Gegenseite Federli einen Big Save auspacken, als er im letzten Moment den Ball von Nideröst von der Linie fischte.

Wieder eine Minute später musste er sich dann aber doch geschlagen geben. Suter verwertete ein Zuspiel von Bartenstein mit einem falschen Abschluss aus der Halbdistanz zum 4:1 Führungstreffer. Erneut nur zwei Zeigerumdrehungen später war es Chlebda, der seinen Abschluss geblockt sah und der Nachschuss von Feldmann prallte von der Latte zurück - Glück für die Flames. Pfanni drückte nun auf den 5. Treffer, doch Luchsinger, Schellenberg und Nideröst verpassten es die Führung weiter auszubauen. Stattdessen waren es in der 39. Minute die Flames, die die Hoffnung ins Spiel zurückbrachten. Aebersold profitierte von einem unnötigen Ballverlust in der Mittelzone und versenkte den Ball eiskalt zum 2:4-Anschlusstreffer. Dieses Resultat hatte auch nach zwei Dritteln noch bestand.

Somit versprach das letzte Drittel weiterhin viel Spannung. Nach einem ruhigeren Start, war es Büsser der in der 48. Minute nach einem Gegenstoss die Latte traf. Besser machte es nur wenig später Jud. Er profitierte von einem äusserst unglücklichen Pfanni-Aufbau, bei dem Hafner mit dem Auslösungspass Zumkehr traf und von dort fiel der Ball Jud vor die Füsse, der nur noch einzuschieben brauchte. Pfannenstiel verdaute dieses Gegentor aber rasch und gestand den Gästen in der Folge nur wenige Chancen zu. Im Gegenteil es war Nideröst, der in der 55. Minute im Slot die erneute Zweitore-Führung knapp verpasste.

Nach 58:14 zogen die Flames das Time-Out ein und ersetzten für die Schlussoffensive Torhüter Federli durch einen sechsten Feldspieler. Zählbares schaute allerdings nicht mehr heraus, dies auch, da Pfanni äusserst routiniert und souverän agierte und den Eintore-Vorsprung über die Zeit rettete. So konnten die Zürcher Oberländer vor erneut über 300 Zuschauern den wichtigen ersten Sieg in dieser Best-of-3-Serie feiern. Die Zürcher Oberländer zeigten über weite Strecken ein abgeklärtes Spiel, verpassten es aber durch das Verwerten der Chancen eine grössere Differenz zu schaffen und so blieben die Flames bis am Schluss ein äusserst unangenehmer Gegner.

Torhüter und Best Player Weber war am Schluss trotz des knappen Spielausgangs zufrieden: «Wir konnten über 60 Minuten eine souveräne Leistung abliefern und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es wird wichtig sein, diesen Schwung in die nächste Woche mitzunehmen, dass wir am Samstag auswärts nochmals eine Schippe drauflegen können».

Weiter geht es in dieser Halbfinal-Serie am Samstag, 25.02.2023 um 18:00 Uhr in der Turnhalle Rain in Jona. Mit einem Sieg hat der UHC Pfannenstiel die Möglichkeit vorzeitig das Final-Ticket zu lösen und so einer «Belle» zu entgehen. Den Zürcher Oberländern wird aber in jedem Falle im Jona nochmals alles abverlangt werden.


 

UHC Pfannenstiel - Jona-Uznach Flames 4:3 (2:0, 2:2, 0:1)
3-fach Kirchwies, Egg - 302 Zuschauer - SR: Richard / Durante
Tore: 7. Nideröst (Hafner) 1:0. 13. Bartenstein (Heierli) 2:0. 22. Luchsinger (Gmür) 3:0. 27. Schneider (Liechti) 3:1. 33. Suter (Bartenstein) 4:1. 39. Aebersold 4:2. 51. Jud 4:3.
Strafen: 0-mal 2 Minuten gegen UHC Pfannenstiel, 1-mal 2 Minuten gegen Jona-Uznach Flames
UHC Pfannenstiel: P.Weber (Tor), Studer (Ersatz); Zumkehr, Schellenberg, Hafner, Nideröst, Büsser; Heierli, Gmür, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Bier, Hottinger, Feldmann, Ernst, Chlebda; Scheuner, R.Weber, Kellermüller, Moser, Ushiu.
Jona-Uznach Flames: J.Federli (Tor), Mangia (Ersatz); Ph.Köpfli, Schläpfer, Jud, Schneider, Pa.Köpfli, Baumgartner, Kühne, Mattsson, Dürr, N.Müller, F.Müller, Aebersold, Schnider, Gerzner, Liechti, Broder, Zimmermann, Dieziger, N.Federli, Krieg.
Bemerkung: UHC Pfannenstiel ohne Schindele, Murk, Scharfenberger, Spälti, Forrer und Luginbühl. 33:43 Pfostenschuss UHC Pfannenstiel. 47:17 Lattenschuss UHC Pfannenstiel. 58:14 Time-Out Jona-Uznach Flames. 58:14-60:00 Jona-Uznach Flames bei Ballbesitz ohne Torhüter. Best Player: P.Weber (UHC Pfannenstiel) und Aebersold (Jona-Uznach Flames).

 

 

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