17.
01.
2017
1. Liga Männer | Autor: UHT Eggiwil

Sieg gegen möglichen Viertelfinalgegner

Die Qualifikationsphase neigt sich dem Ende zu und das UHT Eggiwil kann auch im 19. Spiel in Folge über einen Sieg jubeln. Gegen das achtplatzierte Zürisee Unihockey ZKH gewinnen die Emmentaler auswärts mit 6:8. Eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten und dritten Drittel verhalf den Emmentalern zum Sieg in Zumikon.

Schwaches Startdrittel
Dass die Emmentaler auf kein einfaches Pflaster treten werden, war eigentlich bekannt. Die Zürcher konnten vier ihrer letzten fünf Spiele für sich entscheiden und befinden sich nun auf einem Playoffplatz. Headcoach Steiner warnte die Eggiwiler Truppe noch vor einem schwierigen Startdrittel. Doch die Emmentaler konnten aus diesem Wissen keinen Gebrauch machen. Sie starteten nervös und ungenau ins Spiel. Von Balltempo und Spielfreude war, im Gegensatz zu letztem Wochenende, kaum etwas ersichtlich. Die Zürcher, mit einigen technisch begabten Spielern ausgestattet, nahmen im ersten Drittel das Heft in die Hand. So war es keine Überraschung dass die Gastgeber in Führung gingen. Hostettler versenkte den Ball nach acht Minuten im Netz der Emmentaler. Die Reaktion der Eggiwiler blieb aber aus. Werner erhöhte, aus Sicht der Emmentaler etwas unglücklich, genau 20 Sekunden nach dem Führungstreffer. Nun kam auch eine erste Reaktion der Gäste. Kirchofer im Zusammenspiel mit Schlüchter verkürzte 47 Sekunden später für die Emmentaler. Das Torfestival zur Mitte des Drittels ging weiter. Eineinhalb Zeigerumdrehungen später stellte Hardmeier den alten Zweitorevorsprung wieder her. Doch erneut die Kombination Schlüchter/Kirchofer verkürzte fünf Minuten vor der Pause aus Sicht der Emmentaler. Diesmal war es Schlüchter, welcher den Anschlusstreffer erzielte. Zwei unglückliche Tore, ein tiefes Pass- sowie Balltempo und zu wenig Aggressivität waren die Gründe, dass die Emmentaler mit einem Rückstand ins zweite Drittel starteten.

Ein kleines Nachlassen
Die Emmentaler vermochten sich im zweiten Drittel etwas zu steigern. Die taktische Disziplin wurde besser eingehalten. So kamen die Zürcher kaum mehr sehr gefährlich in die Emmentaler Zone. Die Eggiwiler ihrerseits vermochten vermehrt etwas gefährlicher zu werden. Die Chancen konnte dann auch endlich umgemünzt werden. Zuerst Gerber in der vierten Minute und danach Bigler Dominik in der sechsten Minute des zweiten Abschnitts drehten das Spiel zu Gunsten der Emmentaler. Doch die Zürcher konnten wieder ausgleichen. Nach einem individuellen Fehler in der eigenen Zone konnte Hartmann ins leere Tor einschieben. Ein erneut unnötiger Treffer aus Sicht der Emmentaler. Das bis auf die Tore ereignislose zweite Drittel endete somit ausgeglichen.

Spiel gedreht, erneut als Sieger vom Feld
Erneut starteten die Emmentaler nicht wunschgemäss in das letzte Drittel. Nach einem Ballverlust in der offensiven Zone nutzten die Zürcher den gut gespielten Konter effizient aus und gingen dank Fischer erneut in Führung. Dies sollte nun der definitive Weckruf für die Emmentaler sein. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Eggiwiler das Spiel. Zuerst Antener in der sechsten Minute und danach Lanz sowie erneut Schlüchter in der neunten respektive elften Minuten erzielt die Treffer zur 7:5 Führung für die Emmentaler. Diesmal schlichen sich bei den Zürchern einige individuelle Fehler ein, welche der Tabellenführer ausnutzte. Die Gäste liessen nun nichts mehr anbrennen. Der sechste Treffer der Gastgeber zwei Sekunden vor Schluss war nur noch Resultatkosmetik.

Nach einer nicht soliden Leistung konnte schlussendlich erneut ein Sieg für die Emmentaler bejubelt werden. Die Serie hält somit bestand. Die Eggiwiler müssen aufgrund der Erkenntnisse nach dem Spiel an der taktischen Disziplin, am Ball- und Passtempo sowie an der Aggressivität arbeiten, wollen sie rechtzeitig zu den Playoffs in Höchstform aufspielen. Als nächstes wartet erneut ein Viertelfinalkandidat auf die Emmentaler. Auswärts gegen Aufsteiger Unihockey Fricktal (Sonntag, 22. Januar 2017, 19.15 Uhr) wollen die Eggiwiler die Siegesserie fortsetzen. Zum Abschluss der Qualifikation warten mit den Lions Konolfingen (Samstag, 28. Januar 2017, 19.30 Uhr, BOE Zollbrück) sowie Lok Reinach (Sonntag, 29. Januar 2017, 17.00 Uhr, Reinach) noch zwei harte Brocken auf den Gruppensieger.


Zürisee Unihockey ZKH – UHT Eggiwil 6:8 (3:2, 1:2, 2:4)
Farlifang, Zumikon. 22 Zuschauer. SR Kohli/Nüesch.
Tore: 9. A. Hostettler (M. Hartmann) 1:0. 9. M. Werner (R. Hardmeier) 2:0. 10. A. Kirchhofer (L. Schlüchter) 2:1. 11. R. Hardmeier (M. Kohli) 3:1. 15. L. Schlüchter (A. Kirchhofer) 3:2. 24. D. Gerber (F. Lanz) 3:3. 26. D. Bigler 3:4. 30. M. Hartmann (F. Jucker) 4:4. 44. P. Fischer (F. Jucker) 5:4. 46. L. Antener 5:5. 49. F. Lanz 5:6. 51. L. Schlüchter (F. Lanz) 5:7. 59. L. Schlüchter 5:8. 60. J. Racine (F. Länzlinger) 6:8.
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen UHT Eggiwil.
Eggiwil: Schwendimann; Poschung, Flückiger; Gerber, Steiner Nicolas; Christ, Mosimann; Bigler D., Lanz, Hofer; Kirchhofer, Schlüchter, Antener; Walther, Bachmann, Zysset.; Braun, Steiner Nick, Schär T., Jaun.
Bemerkungen: Eggiwil ohne Ellenberger, Schär S., Schöni (abwesend), Bigler S. (Krank), Röthlisberger (Junioren).

 

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5.Ticino Unihockey+1235.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
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