31.
10.
2016
1. Liga Männer | Autor: Red Lions Frauenfeld

Sieg in letzter Minute für Frauenfeld

Wieder ein Sieg: Das Herrenteam der Red Lions fährt weitere drei Punkte ein. Vergangenen Samstag schlagen sie United Toggenburg knapp mit 5:4 - trotz eines 56-minütigen Rückstands.

Es kam, wie es kommen musste. Obwohl Trainer Alder seinen Jungs eintrichterte, sie sollen doch gefälligst das Startdrittel nicht verschlafen, geschah eben genau das. Durch kuriose Gegentore und gleichzeitig einer miserablen Ausbeute gerieten die Löwen vorerst mit zwei Toren in Rückstand. Dies wollte sich auch im zweiten Drittel nicht ändern, und so hiess es konsequenterweise 1:4 zugunsten der Toggenburger nach 40 Minuten. Doch einmal mehr bescherte den Löwen das Schlussdrittel die nötige Wende. Mit Biss und Leidenschaft kämpfte sich die Mannschaft zurück und gewann schlussendlich verdient mit einem Tor Abstand gegen einen effizienten Gegner.

Gesetze des Sports
Bereits vergangene Saison hatten die Löwen das Problem, über alle drei Drittel souverän aufzutreten, nun scheinen sich ähnliche Allüren wieder einzuschleichen. Einmal mehr verschlafen die Frauenfelder die ersten 20 Minuten und hinterliessen den Eindruck, als ob sie ein wenig Sand im Getriebe hätten. Dies zeigte sich in erster Linie in der Defensive. Trotz spielerischer Überlegenheit und deutlich mehr Ballbesitz liess man vereinzelte Fehler zu, was wiederum «Murphy's Law» im Sport heraufbeschwor. Dies bestätigte sich beim zweiten Treffer: Von einem Bullypunkt aus auf der Grundlinie der Frauenfelder, spickte der Ball aus physikalisch unerklärlichen Gründen Richtung Tor und landete direkt in der rechten oberen Ecke. Diese Aktion stand sinnbildlich für den ersten Abschnitt: Mit Effizienz und Glück bescherten sich die Toggenburger die Führung, während die Löwen den Ball gut laufen liessen, das gegnerische Tor jedoch nicht treffen wollten.

Resignation mündet in Feuerwerk
Auch das zweite Drittel wollte kein Thurgauer Torfestival werden. Trotz vielen Chancen und teils sehenswerten Kombinationen blieb die Null auf der Anzeigetafel stehen. Erst Roger Moschen gelang es, den Bann zu brechen und den Löwen einen Anschlusstreffer zu generieren. Aber auch das löste den Knoten der Offensive der Reds nicht. Im Gegenzug trafen zwei weitere Toggenburger - 1:4 lautete das Drittelsresultat. Coach Alder sah sich somit gezwungen, diverse Änderungen vorzunehmen. Und das zeigte Wirkung: Im letzten Spielabschnitt gewann die Löwen immer mehr an Stärke, bis schliesslich Ikäläinen mit einem Tor seinem Team neue Hoffnung schenkte. Das spornte die Frauenfelder an, sie versuchten und versuchten es weiter und schnürten die Gäste in deren Spielhälfte ein. Dann ging es Schlag auf Schlag: Vier Minuten vor Schluss gelang Severin Wenk der Anschlusstreffer zum 3:4. Drei Minuten vor Schluss schoss Widmer die Löwen nach schönem Zuspiel von Scholz zum Ausgleich. Und als dann Olbrecht zwei Minuten vor Schluss die Reds gar in Führung und schlussendlich zum Sieg brachte, war die Kantihalle Frauenfeld ausser sich. «Meine Nerven sind am Ende», sagt Defender Fabio Hari nach dem Spiel, «Natürlich ist so ein Sieg grossartig! Aber noch knapper dürfen wir es nicht werden lassen, wenn wir weitere Punkte einfahren wollen.» Nun haben die Red Lions zwei Wochen Pause, bevor es in die nächste Doppelrunde geht.


UH Red Lions Frauenfeld - United Toggenburg Bazenheid 5:4 (0:2, 1:2, 4:0)

Kantihalle Frauenfeld, Frauenfeld. 82 Zuschauer.
SR: Colacicco/Roth.
Tore: 13. Baumann 0:1. 19. Eisenring 0:2. 22. Eisenring (Baumann) 0:3. 24. Moschen (Müller) 1:3. 35. Solenthaler (Bick) 1:4. 47. Ikäläinen (Moschen) 2:4. 56. Wenk (Olbrecht) 3:4. 57. Widmer (Scholz) 4:4. 58. Olbrecht (Widmer) 5:4.
Strafen: keine Strafen. 2mal 2 Minuten gegen United Toggenburg Bazenheid

 

 

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