08.
04.
2012
1. Liga Männer | Autor: Floorball Thurgau

Thurgau erzwingt Finalissima

Die Verlängerung musste das NLB/1. Liga-Auf-/Abstiegsspiel zwischen Langenthal-Aarwangen und Floorball Thurgau (1. Liga) entscheiden. Lange sah es nicht danach aus , ULA führte 5:1 nach zwei Dritteln. Thurgaus Fabian Hanselmann entschied in der 64. Minute mit dem 6:5 die Partie. Nun kommt es am Samstag zur entscheidenden dritten Partie.

Thurgau erzwingt Finalissima Floorball Thurgau darf nochmals vor eigenem Anhang antreten (Bild Floorball Thurgau)

Vor dem dritten Drittel lag Langenthal Aarwangen mit 5:1 in Front und nichts deutete darauf hin, dass das NLB-Team ihren mit einem Sieg bestätigten Liga-Erhalt noch einmal hergeben würde. „Ohne noch etwas verlieren zu können, wollten wir die letzten 20 Minuten einfach noch einmal kämpferisch bestreiten", berichtet Thurgaus Captain Adrian Scherrer nach der Partie.

Dramatische Schlussphase
Der Kampfgeist der Thurgauer war wahrlich noch nicht erloschen und blühte mit dem Anschlusstreffer zum 5:2 nach zehn Sekunden im Schlussdrittel erst so richtig auf. Jonas Huber markierte mit einem Weitschuss, die Thurgauer begannen wieder mehr an ihre Chance zu glauben. So kam es auch, dass es elf Minuten vor Ende durch Luca Altwegg plötzlich nur noch 5:3 hiess. Der Vorsprung von Langenthal begann zu schmelzen, wie der Schnee im Frühling, Scherrer erzielte in Überzahl mit einem platzierten und scharfen Schuss das 5:4. ULA hätte in diesem Drittel allerdings auch Chancen gehabt, das Spiel zu entscheiden. Einige Male verfehlten die Berner schön herausgespielt das leere Tor oder der Ball kullerte nur wenige Zentimeter neben Goalie Oertig und dem Thurgauer Tor vorbei. Wer die Tore nicht macht, bekommt sie, sagt ein altes Sprichwort und so sollte es auch kommen. 18 Sekunden vor Spielende zahlte sich das Risiko der Gäste aus, den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Andreas Pfister traf mittels Backhandschuss zum 5:5.

Die Saison vom Erstligisten Floorball Thurgau war also nicht zu Ende, sondern die Verlängerung stand an. In dieser Sudden-Death-Phase gab es auf beiden Seiten Chancen, ehe der Ball mustergültig von Patrick Früh auf Hanselmann gespielt wurde und dieser zum Siegtreffer einschob.

ULA 40 Minuten lang die bessere Mannschaft
„Natürlich freuen wir uns über den Sieg und das dritte Spiel, doch wir müssen der Tatsache in die Augen schauen, dass wir besonders im Mitteldrittel von dem NLB Team phasenweise vorgeführt wurden", analysierte Coach Silvan Frischknecht treffend: „Nur viel Kampfgeist und eine überragende Teamleistung brachten uns zurück in die Partie."

Innert zehn Minuten erzielten die Berner fünf Tore und zeigten, wieso sie in der NLB diese Saison auch viele Punkte geholt haben. Können sie diesen Spielwitz im Spiel 3 länger demonstrieren, dürfen sie in der kommenden Saison wieder in der NLB auf Punktejagd gehen. Floorball Thurgau hat sich in dieser kurzen Play-Off-Phase ein drittes Spiel erarbeitet und kann sich freuen, vor dem begeisterungsfähigen und lauten heimischen Publikum noch einmal eine Partie auszutragen. Das entscheidende Spiel findet am Samstag, 14. April um 19.00 Uhr in der Paul-Reinhart-Sporthalle in Weinfelden statt.


Unihockey Langenthal Aarwangen - Floorball Thurgau 5:6 n.V. (1:0, 4:1, 0:4, 0:1)
Kreuzfeld Langenthal. - 192 Zuschauer. - SR De Lucia/Di Cristo.

Tore: 19. Gerber (Malecek) 1:0. 21. Sonderegger (D. Lanz) 2:0. 24. Sonderegger (Gerber) 3:0. 26. Pfister (Früh) 3:1. 26. Lébl (Schärli) 4:1. 28. Künzi (Ramseier) 5:1. 41. Huber (Altwegg) 5:2. 49. Altwegg (Früh) 5:3. 55. Scherrer (Früh) 5:4. 60. (59:42) Pfister (Früh) 5:5. 64. Hanselmann (Früh) 5:6. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Langenthal Aarwangen. 3mal 2 Minuten gegen Thurgau.


Zur Einstimmung auf die "Finalissima" ein kleines Video aus dem Thurgau:

Trailer - FBTG vs. ULA from FruitJuicer Production on Vimeo.

 

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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