30.
01.
2017
1. Liga Männer | Autor: VIPERS Innerschwyz

Vipers verpassen Playoffs um einen Punkt

Die Niederlage am Samstag in Herisau besiegelte das Schicksal der Vipers. Trotz des Sieges am Sonntag gegen Toggenburg verpassen die Schwyzer zum ersten Mal die Playoffs.

Vipers verpassen Playoffs um einen Punkt Chläus Meier (in rot) schoss die Vipers unter den Strich. (Bild: Andy Scherrer)

Es war bereits nach der samstäglichen Niederlage gegen Herisau zu befürchten: Die Vipers InnerSchwyz verpassen zum ersten Mal die Playoffs und müssen den Gang in die Playouts antreten. Weil Bülach auch sein Sonntagsspiel gewinnen konnte, bleiben die Vipers unter dem Strich. Sie beenden die Qualifikation auf dem undankbaren neunten Platz und treffen in den Playouts erneut auf den Tabellenletzten United Toggenburg.

Offensiv zu harmlos
Beinahe wäre die Rechnung der Vipers aufgegangen. Sie agierten in Herisau wie zuletzt beim Sieg gegen die Highlands defensiver, als man es von Ihnen gewohnt ist. Die Appenzeller fanden in den ersten 40 Minuten nur einmal ein Mittel Torhüter Anderegg zu bezwingen: Chläus Meier traf in der vierten Minute im Powerplay. Da Bachmann kurz vor der ersten Pause mit einem Konter den Ausgleich erzielen konnte und im Mitteldrittel trotz einer zweitweiligen doppelten Unterzahl der Schwyzer keine weiteren Tore fielen, waren die Vipers vor dem letzten Drittel im Fahrplan. Trotzdem machte sich zu Beginn des letzten Abschnitts auf Seiten der Gästen eine gewisse Nervosität bemerkbar. Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und promt hämmerte Blaser einen Freistoss unter die Latte (44.). Erneut war es Bachmann, der die Partie wenig später ausgleichen konnte (49.). Herisau blieb aber die aktivere Mannschaft und ging durch den zweiten Treffer von Meier zum dritten Mal in Führung. Die Vipers waren offensiv zu harmlos um ein drittes Mal zu reagieren. Auch als Herisau kurz vor Schluss eine Strafe kassierte und die Innerschwyzer mit sechs gegen vier Feldspielern den Ausgleich anstrebten, konnten sie zu wenig Druck auf das Gehäuse der Appenzeller erzeugen. Wie sich am Sonntag herausstellen würde, hätte der Ausgleichstreffer in dieser Phase die Playoff-Qualifikation bedeutet.

Glanzloser Sieg gegen Toggenburg
Die Niederlage steckte den Schwyzer am Sonntag noch in den Knochen. Gegen das Schlusslicht Toggenburg agierten sie in den ersten 20 Minuten zu passiv und lagen prompt mit 1:2 im Hintertreffen. Ein Energieanfall von Heinzer und Smidas Treffer in Unterzahl leiteten dann im Mitteldrittel die Wende ein. Obwohl Toggenburg vor allem im Schlussabschnitt mehr Abschlüsse auf das Tor von Ott hatte, brachten die Schwyzer den Sieg durch zwei weitere Treffer von Jurcik und Amacher relativ ungefährdet ins Trockene. Obwohl der Sieg glanzlos ausfiel, war es im Hinblick auf die Playout-Spiele (Best of 3) gegen den gleichen Gegner wichtig, wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken. Die Playout-Serie startet am Wochenende des 18./19. Februar mit einem Heimspiel.


UHC Herisau – Vipers InnerSchwyz 3:2 (1:1/0:0/2:1)
Sportzentrum Herisau / 200 Zuschauer / Bebie/Stähli
Tore: 4. Meier (Keller, Ausschluss Vipers) 1:0. 20. Bachmann (Amacher) 1:1. 44. Blaser (Keller) 2:1. 49. Bachmann (Koller) 2:2. 51. Meier (Hess) 3:2.
Strafen: Herisau 1mal 2 Min. / Vipers 3mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Anderegg; Kryenbühl, Aeschbacher, Amacher, Koller, Bachmann; Winet, Auf der Maur, Schuler, Smida, Jurcik; Forster, Regli, Heinzer, Huser, Lüönd; Purtschert, Föhn,
Bemerkungen: Vipers ohne Ott (Ersatz), Horath, Beeler, Kistler, Hediger, Gerber, Trutmann (alle verletzt oder abwesend). 10. Lattenschuss Chläus Meier.

Vipers InnerSchwyz – United Toggenburg 5:2 (1:2/3:0/1:0)
Sporthalle Lücken, Schwyz / 100 Zuschauer / SR: Nöthlich/Ambühl
Tore: 3. Koller (Amacher) 1:0. 6. Pargätzi (Rutishauser) 1:1. 16. Zwicker (Rüegg) 1:2. 27. Heinzer (Forster) 2:2. 28. Smida (Ausschluss Vipers!) 3:2. 35. Jurcik (Lüönd) 4:2. 58. Amacher (Kryenbühl) 5:2.
Strafen: je 1mal 2 Min.
Aufstellung Vipers: Ott; Kryenbühl, Purtschert, Amacher, Koller, Bachmann; Winet, Auf der Maur, Smida, Jurcik, Lüönd; Forster, Regli, Schuler, Heinzer, Huser, Lüönd;Kistler
Bemerkungen: Vipers ohne Anderegg (Ersatz), Horath, Beeler, Aeschbacher, Föhn, Hediger, Gerber, Trutmann alle verletzt oder abwesend). Bestplayers Winet (Vipers) und Pargätzi (Toggenburg).

Der Erstligist Unihockey Emme verpflichtet auf die neue Saison hin den slowakischen Nationalstürmer Filip Conka-Skyba, der in Malmö seine vierte A-WM bestritt. Slowakischer Nationalspieler für Unihockey Emme
Sarganserland und die Zuger Highlands gewinnen die Final-Serien mit 3:1 Siegen und stehen in den Aufstiegsspielen zur NLB. In den Serien gegen Vertreter der 2. Liga kann von... Sargans und Highlands in den Aufstiegsspielen
Der Trainerstaff des Erstligisten wird für die kommende Saison neu aufgestellt: Headcoach wird Dominik Keller, bisheriger Assistenzcoach des UPL-Vereins Chur Unihockey. Der... Neuer Headcoach für die Flames
Sarganserland gewinnt auch das zweite Finalspiel gegen die Gators vor heimischem Anhang. Die Gators können einen Tag später im Nachholspiel reagieren und sich im... Gators wenden Saisonende ab

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks