10.
2013
Gossau weiterhin mit weisser Weste
An der zweiten Meisterschaftsrunde der Gruppe 2 konnten neben dem Schweizermeister Gossau auch Bäretswil und Baden-Birmenstorf je vier Punkte einfahren.
Die Bäretswiler konnten den Schwung nach dem Cupfight gegen die Berner Hurricanes in die Meisterschaft mitnehmen. Mit zwei 7:4 Erfolgen gegen Jump Dübendorf und Wil-Gansingen verbesserten sich die Zürcher auf den zweiten Tabellenplatz. Auch der Aufsteiger aus Baden Birmenstorf zeigte sich an der heutigen Runde in guter Verfassung. Gegen die Mitaufsteiger Zuzwil-Wuppenau (5:2) und Eintracht Beromünster (9:2) konnten die jungen Aargauer die ersten Saisonsiege einfahren.
Etwas mehr Mühe mit ihren Spielen hatte der Schweizermeister aus Gossau. In ihrem ersten Match trafen sie auf das noch Punktelose Heimteam aus Wil-Gansingen. Der letztjährige Playoff-Viertelfinalist zeigte gegen Gossau eine starke Leistung. 35 Minuten lang waren sie dem Gegner ebenbürtig. Die Gossauer, welche sicherlich nicht ihr bestes Spiel machten, bissen sich an den kämpferischen Gänsen beinahe die Zähne aus. Aber eben nur beinahe. Als die Zürcher fünf Minuten vor Ende zum ersten Mal auf zwei Tore Abstand erhöhen konnten, war das Spiel gelaufen. Gansingen versuchte zwar noch einmal alles, doch liefen sie dann in mehrere Konter der Gossauer. Am Ende setzte sich Gossau zwar verdient jedoch zu hoch gegen Gansingen mit 10:4 durch. Im zweiten Spiel der Gossauer kam es dann zum Spitzenspiel gegen Lengnau. Die Lengnauer, welche zuvor den UHC Muotathal klar mit 10:5 besiegten, zeigten auch im Match gegen Gossau dass mit ihnen wieder gerechnet werden kann. Dennoch reichte es am Ende ebenfalls nicht um dem Meister einen Punkt abzuknöpfen. Cevi Gossau setzte sich am Ende mit 4:2 durch.
Die Gruppe 2 scheint auch in dieser Saison wieder sehr ausgeglichen zu sein. Jede Mannschaft kann gegen Jeden gewinnen. Dies zeigt nicht zuletzt das Beispiel von Zuzwil-Wuppenau. Feierten sie gegen ein formstarkes Cazis noch einen Sieg, so mussten sie sich wenig später dem Aufsteiger aus Baden geschlagen geben. Weiterhin nicht auf Touren gekommen sind hingegen Jump Dübendorf und Wil-Gansingen. Die beiden letztjährigen Playoff-Viertelfinalisten liegen in der Tabelle auf den hinteren Plätzen. Doch schon an der nächsten Runde in Zuckenriet bietet sich für einen die Möglichkeit auf Besserung. Und zwar für jenen, welcher das Direktduell gewinnen sollte.