24.
07.
2014
NLB Männer | Autor: Unihockey Mittelland - Region Olten Zofingen

Mittelland vom Jäger zum Gejagten

Mit einem intensiven Sommertraining will man bei Unihockey Mittelland den Grundstein für eine erfolgreiche NLB-Saison legen.

Mittelland vom Jäger zum Gejagten Leistungsträger bleiben erhalten: Roman Pass, Rafael Wolf und Milos Tyl bleiben bei UM (Bild Fabian Trees)

Nachdem Unihockey Mittelland in der vergangenen Saison aus der Nationalliga A abgestiegen war, sieht sich die erste Mannschaft des Vereins aus der Region Olten-Zofingen vor dem Start in die NLB-Meisterschaft 2014/15 mit einer neuen Rolle konfrontiert. Umso wichtiger ist deshalb die Vorbereitung, damit der Wechsel vom Jäger zum Gejagten keine negativen Auswirkungen mit sich bringt.

Seit rund einem Monat befinden sich Mittellands Männer im Sommertraining. «Hier sollen die Grundlagen für eine harte und möglichst lange Saison gelegt werden», sagt Daniel Moser, der zusammen mit Olle Thorsell auch in der kommenden Spielzeit das Trainergespann bei UM bilden wird. Obwohl sie während des Sommers mit einigen Absenzen zurechtkommen müssen, ist Moser mit dem bisherigen Trainingsverlauf zufrieden. «Zusammen mit unserem Fitnesscoach Stefano Caligiuri haben wir den Fokus für das Sommertraining auf Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gelegt», erklärt der 32-jährige Aarburger, der seit zwei Jahren bei UM an der Bande steht. Entsprechend hart präsentieren sich die Einheiten, in welchen die Spieler an ihre physische Leistungsgrenze geführt werden sollen, bevor sie im August in die Halle zurückkehren und das Augenmerk vermehrt auf technische und taktische Elemente gerichtet wird.

Die Kaderplanung für die neue Saison ist soweit abgeschlossen. «Zwar mussten mit dem Abstieg einige Abgänge in Kauf genommen werden. Das Grundgerüst ist aber erhalten geblieben und wir konnten mit Jani Rajala und Miika Nieminen zwei Spieler mit internationaler Erfahrung engagieren», erzählt Moser stolz. Die beiden Finnen sollen dafür sorgen, dass Unihockey Mittelland wieder mehr Tore schiesst. Unterstützt werden sie von den zwei Rückkehrern Dominic und Manuel Mucha, die sich nach einem Jahr bei Grünenmatt dazu entschlossen haben, wieder für ihren Stammverein zu spielen. Zudem bleiben dem Verein die drei tschechischen Verstärkungsspieler Jan Binder, Adam Stegl und Milos Tyl erhalten. «Das Kader hat Potenzial und kann im Optimalfall um den Wiederaufstieg in die Nationalliga A mitspielen», blickt Daniel Moser optimistisch in die Zukunft.

Bis zu einer allfälligen Rückkehr in die höchste Schweizer Unihockeyliga ist es allerdings noch ein weiter Weg. Vorerst steht die Vorbereitung auf die neue Saison im Fokus, in der die Mittelländer am zweiten August-Wochenende in ein Trainingslager nach Huttwil reisen. Im nationalen Trainingszentrum finden die Spieler optimale Bedingungen vor und können sich so den letzten Schliff für eine erfolgreiche Saison holen. Abgerundet wird die lange Vorbereitungsphase mit dem 1/32-Final im Schweizer Cup am 10. August gegen die Berner Hurricanes und drei Testspielen, in welchen gewisse Dinge simuliert werden können. Daniel Moser spricht diesbezüglich den mentalen Wechsel an, den seine Mannschaft noch durchlaufen müsse. «Wir werden in der kommenden Spielzeit wieder viel mehr im Ballbesitz sein. Daher können wir nicht mehr auf Konter lauern, sondern müssen das Ballmonopol halten und die Spiele wieder selber gestalten», erklärt der UM-Trainer und spricht damit den Rollentausch vom Jäger zum Gejagten an. «Wir gehören sicher zum engeren Favoritenkreis.»

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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