12.
02.
2013
NLB Männer | Autor: Voneschen Reto

NLB-Playoff-Krimi

In einer verrückten letzten Qualifikationssrunde stritten sich noch vier NLB-Teams um zwei Viertelfinal-Playoff-Ränge. Sarganserland und Zug durften nach langem Zittern jubeln. Aufsteiger Sarnen sicherte sich daneben die direkte Halbfinalqualifikation.

NLB-Playoff-Krimi Tief durchatmen: Sarganserlands Samuel Altherr kam trotz nur einem Punkt in die Playoffs (Bild Erwin Keller)

Es herrschte Hochspannung in der NLB vor dem letzten Qualifikationswochenende. Der NLB-Meistertitel gehörte schon länger dem UHC Thun, doch um Rang 2 und die direkte Halbfinalqualifikation und vor allem um die beiden letzten Playoff-Ränge wurde noch eifrigst gestritten. Den Vizemeistertitel holte sich Sarnen, trotz einer Niederlage am Samstag. Der letzte Verfolger Eggiwil patzerte jedoch ebenso. Die NLB scheint ein guter Ort für Aufsteiger sein: Vor einem Jahr gewann Mittelland die NLB-Qualifikation, nun startete Sarnen bis auf Rang 2 durch.

Um einiges dramatischer war der Kampf um die Playoff-Ränge 5 und 6. Die beste Ausgangslage hatte der UHC Sarganserland mit 25 Zählern. Dahinter lauerten Ticino (22 Punkte), Zug (21) und Zürisee (20.). Nachdem die Tessiner im Direktduell Sarganserland im Penaltyschiessen bezwangen sowie Zug und Zürisee drei Punkte holten, kam es am Sonntag zur «Finalissima». Ab 16 Uhr herrschte Hochspannung auf und neben dem Feld - selten waren die Liveticker so gefragt wie letzten Sonntag. Die Duelle in der chronologischen Übersicht.

Nach 20 Minuten:
Sarganserland - Sarnen 1:1:
Das optimale Ergebnis für beide, Sarnen ist Zweiter, die Sarganserländer in den Playoffs.
March-Höfe - Ticino 0:3: Das Tessin jubelt, TIUH wäre erstmals in den Playoffs
Zug - Zürisee 2:2: Ein Resultat, das beiden nichts, respektive nur die Playouts bringt.

Nach 40 Minuten:
Sarganserland - Sarnen 1:3:
Langsam wird's ungemütlich für Sarganserland, bei diesem Resultat wären sie auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen.
March-Höfe - Ticino 3:4: Unglaublich, aber wahr, die Tessiner führten zwischenzeitlich mit 4:1, mussten aber noch zwei Gegentore einstecken. Das Zittern beginnt.
Zug - Zürisee 3:2: Die Vorteile liegen bei den Zugern, aber solange Ticino führt, bringt der Sieg nichts.

Nach 50 Minuten:
Sarganserland - Sarnen 1:4:
Das Sarganserland zittert. Werden es nach vier Saisons wieder die Playouts sein?
March-Höfe - Ticino 3:4: Das Tessin zittert. Der knappe Vorsprung reicht, aber die Märchler drücken.
Zug - Zürisee 4:4: Zug und Zürisee zittern: Nur der Sieger kann von den Playoffs träumen.

Nach 58 Minuten:
Sarganserland - Sarnen 3:4
: Es keimt Hoffnung, reicht es in letzter Sekunde doch noch?
March-Höfe - Ticino 4:4: Es ist geschehen, der Tabellenletzte hat ausgeglichen. Ticino bräuchte mindestens zwei Punkte für die Playoffs.
Zug - Zürisee 5:4: Jubel in der Herti: Zug hätte die Playoffs erreicht.

Nach 60 Minuten
Sarganserland - Sarnen 4:6:
Sarnen ist Zweiter, bei Sargans hat das grosse Livetickerzittern begonnen.
March-Höfe - Ticino 4:4: Hochspannung vor der Verlängerung, Ticino muss gewinnen.
Zug - Zürisee 5:5: 25 Sekunden vor Spielschluss hat Raphael Graf ausgeglichen. Das nützt Zürisee nichts mehr, dafür muss Zug die Verlängerung gewinnen.

Endstand
March-Höfe - Ticino 5:4:
Florin Fagagnini hat das entscheidende Tor geschossen, vor allem im Sarganserland ist der Jubel riesengross. Die Playoffs sind dort wieder geschafft, trotz nur einem Punkt an der Doppelrunde. Ticino muss hoffen, dass Zürisee gewinnt.
Zug - Zürisee 6:5: Manuel Blöchlinger schiesst nach 29 Sekunden das entscheidende Tor für die Innerschweizer. Zug ist drin, Ticino ist draussen und muss in den Playout ausgerechnet wieder gegen die Märchler ran. Ein verrückter Nachmittag geht zu Ende.

Folgende Viertelfinal-Playoffs stehen nun an:
Eggiwil (3.) - Zug United (6.)
Jona-Uznach Flames (4.) - Sarganserland (5.)

Thun (1.) und Ad Astra Sarnen (2.) sind direkt für die Halbfinal-Playoffs qualifizert.

Playouts:
Ticino Unihockey (7.) - Red Devils March-Höfe Altendorf (10.)
Zürisee Unihockey (8.) - Unihockey Langenthal Aarwangen (9.)

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks