01.
08.
2013
NLA Frauen | Autor: UHC Dietlikon

Dietlikons Premierenkader steht

Nicht viele, jedoch gewichtige Abgänge musste der UHC Dietlikon nach Ende der vergangenen Spielzeit verzeichnen. Vor allem ging viel Routine in den Spielerinnen-Ruhestand. Der Kader für die kommende NLA- Saison steht nach intensiven Bemühungen und muss sich wiederum nicht verstecken.

Dietlikons Premierenkader steht Frischer Wind beim UHC Dietlikon gefragt - Unter anderem kehrt Simone Berner den Gelb-Blauen den Rücken. (Foto: Schwarz Claudio)

„Die Bündner Vorherrschaft wieder beenden.“ – So darf man das Ziel für die NLA-Saison 2013/2014 formulieren. Zu Buche standen nach Saisonschluss 2012/2013 die Abgänge von drei der besten und routiniertesten Verteidigerinnen, welche das Schweizer Unihockey zu bieten hat: Simone Berner, Ramona Gabathuler und Christine Zimmermann. Zudem verließen die Eigengewächse Céline Chalverat (Red Ants Rychenberg Winterthur) und Samanta Bickel (Red Lions Frauenfeld, NLB) das Team auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Lange und hart wurde im Hintergrund daran gearbeitet, wiederum ein wettbewerbsfähiges Team zusammenzustellen. Bereits früh stand fest, dass die Juniorinnen Fabienne Kuoni und Karin Güttinger den Sprung in die NLA schaffen würden.

„Wir haben in den letzten Wochen wirklich hart gearbeitet. Klar ist es schwierig, eine Simi Berner oder eine Ramona Gabathuler zu ersetzen. Wir sind aber überzeugt, dass die neuen Spielerinnen gut zu uns passen und alles geben werden, damit wir unsere Ziele erreichen. Die erfahrenen Spielerinnen sind sich ihrer Verantwortung bewusst. So soll es auch sein. Man gewinnt nur als Team und als Einheit. Wir haben uns viel für die neue Saison vorgenommen. Die Mischung stimmt und der Hunger ist groß. Am Ende werden die Resultate zeigen, wie gut unsere Arbeit tatsächlich war. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Trainerin Laura Tomatis. Wir haben in der Vergangenheit so manch schönen Erfolg feiern dürfen. Dies soll nun auch in Zukunft so sein.“, so UHC-Sportchef Giovi Marti.

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Andrea Gämperli am Ball (Foto: Florian Büchting)

Nebst Kuoni und Güttinger wird auch Andrea Gämperli aus dem eigenen Nachwuchs in den NLA-Kader aufgenommen. Die groß gewachsene Center-Spielerin ist technisch versiert und verfügt über ein geschultes Auge für das Spiel. Bereits während den Playoffs stand der Zuzug der jungen und talentierten St. Galler Verteidigerin Rahel Zellweger fest. Die 20-Jährige bringt bereits Erfahrung aus internationalen Anlässen mit.

Von Kantons-Rivale Dürnten-Bubikon-Rüti stoßen Tamara Schmucki und Kim Buchs zu den Gelb-Blauen. Tamara Schmucki ist eine äußerst schnelle und wendige Stürmerin, welche dem U19-Weltmeister-Kader von 2008 angehörte. Kim Buchs wiederum hat sich bei den Riders Dürnten-Bubikon-Rüti zu einer NLA-Stammspielerin entwickelt und möchte beim UHC Dietlikon den nächsten Schritt wagen. Die 22-Jährige hatte letzte Saison nach einer Gehirnerschütterung lange zu kämpfen und möchte sich nun in einem neuen Team etablieren.

Auf der Torhüterposition baut der UHC auf eine zukunftsorientierte Lösung: Nebst den beiden U21-Torhüterinnen Samira Ryf und Aline Zemp sowie NLA-Stammhüterin Monika Schmid wird dem Goalie-Team auch Tanja Rey neu angehören. Die junge Aargauerin stößt von den U21-Juniorinnen von Lok Reinach ins Zürcher Unterland.

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Tschechischer Neuzugang: Terezie Parysova (Foto: André Burri)

Weiter wird die Verteidigung durch die Tschechin Terezie Parysova verstärkt, welche von Ligakonkurrent Zug United zu Gelb-Blau wechselt. Die routinierte Verteidigerin bringt sogleich Erfahrung aus der Schweizer Liga wie auch aus der Tschechischen Nationalmannschaft mit.

Abgerundet wird der Kader durch die Lettinnen Evelina Garbare (Verteidigung) und Luize Bilinska (Sturm). Beide wagen nach mehreren Jahren beim lettischen Meister RSU Riga den Schritt ins Ausland und möchten versuchen, sich in der Schweizer Liga durchzusetzen und zu etablieren.

Dem Förderkader gehören mit Tanja Walter und Sina Sturzenegger zwei U19-Internationale an, welche jederzeit eine Lücke im NLA-Kader füllen können und bereits das Sommertraining mit der NLA-Mannschaft bestritten haben. Der UHC Dietlikon kann sich weiterhin auf eine starke Juniorinnen-Abteilung stützen und wird die intensive Zusammenarbeit zwischen den U21-Teams und der NLA weiter vorantreiben.

„Trotz einigen kleinen Verletzungen bei der einen oder anderen Spielerin ist die  Sommervorbereitung bis jetzt gut verlaufen. Es gibt noch viel zu tun, es sind aber auch noch fast zwei Monate bis zum Meisterschaftsbeginn. Die Spielerinnen sind sehr motiviert und engagiert. Es macht Spaß so zu arbeiten.“, blickt UHC-Cheftrainerin Laura Tomatis der Saison optimistisch entgegen.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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