09.
2011
Die neue Saison kann kommen
Die neue Kommunikations-Verantwortliche Sarah Brunner durfte heute im St. Galler Rathaus eine stattliche Anzahl Medienvertreter und Gäste zur alljährlichen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz begrüssen. Passend zur Lokalität im zwölften Stock hat Swiss Unihockey hohe Ziele in dieser Saison. Die Frauen-Weltmeisterschaft in St. Gallen anfangs Dezember rückt immer näher. „Die Ampeln stehen auf grün, zumindest fast alle", freute sich Verbandspräsident Edwin Wiedmer über den bisherigen Stand der Vorbereitungen. Mit Sonja Nef und dem St. Galler Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin konnten auch bekannte Gesichter für das Patronats-Komitee gewonnen werden. Ebenso wies Wiedmer darauf hin, dass der „Unihockey-Bus" in diesen Tagen in der Ostschweiz unterwegs ist.
„Stolz und Vorfreude"
Edwin Wiedmer freute sich in seinem Saison-Ausblick, dass 29095 Lizenzierte - der zweithöchste Stand seit 2008 - in der Schweiz Unihockey spielen. Den Rückgang auf 424 Vereine erklärte Wiedmer mit der Tendenz, dass vermehrt auf Grossfeld, denn auf Kleinfeld gespielt werde. Er freute sich auch, dass mit Ticino Unihockey erstmals ein Nationalliga-Vertreter aus dem Tessin bei den Männern mitspielt. Ebenso gab er bekannt, dass ab dieser Saison alle Play-off-Partien im Best-of-7-Modus gespielt werden. Die St. Galler Stadträtin Barbara Eberhard hiess die Anwesenden ebenfalls Willkommen in der WM-Host-City St. Gallen. „Wir sind stolz und voller Freude während einer Woche die Gastgeber für die WM zu sein", sagte die Schul- und Sportdirektorin St. Gallens.
Corays Appell
Frauen-Nationaltrainer Felix Coray informierte anschliessend über den Stand der Vorbereitungen der Nationalmannschaft. Mit dem Kick-off am 1. September in der AFG-Arena - wo passenderweise auch Fussball-Weltmeister Spanien zufällig anwesend war - wurde die Nationalauswahl auf die WM eingeschworen. Mit fünf gewonnen Länderspielen in drei Tagen in Polen, hinterliess Corays Equipe am letzten Wochenende einen hervorragenden Eindruck. „Ich habe einen grossen Hunger und viel Freude im Team gespürt", freute sich auch der Nationaltrainer. Mit einem Trainingscamp vom 24. bis 28. Oktober in Filzbach, sowie Trainingstagen und Stützpunkttrainings wird die Mannschaft auf die WM vorbereitet. Den Abschluss bildet das Trainings-Week-end vom 25. bis 27. November in Zuchwil. „Ich hoffe auf die Unterstützung der Vereine und den Support der Zuschauer", appellierte Coray und versprach im Gegenzug, dass seine Equipe mit viel Leidenschaft spielen werde. Bis am 4. November muss er aus dem bisherigen 35-Frau-Kader fünf Spielerinnen streichen. Am 14. November erfolgte dann das definitive WM-Aufgebot mit 20 Akteurinnen.