04.
01.
2006
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Erfrischender Auftakt

Im Startspiel des Europacups schlugen die Red Ants den Norwegischen Meister Tunet deutlich mit 7:0. Das macht Lust auf mehr.
Erfrischender Auftakt

„Für ein Startspiel war das wirklich gut – wir haben die Räume gut genutzt, Ball und Gegner laufen gelassen und haben die meisten Zweikämpfe gewonnen“. Diesem zufriedenen Fazit von Verteidigerin Andrea Eberle kann man sich in jeder Beziehung anschliessen. Oft sind Startspiele in Turniere eine verkrampfte Angelegenheit, aber die Red Ants waren von Anfang an bereit.

In allen Belangen überlegen Tunet, mit mehreren Norwegischen Nationalspielerinnen angetreten, musste von der ersten Minute an viel laufen und war vom angeschlagenen Tempo weitgehend überfordert. Die Red Ants kombinierten sich fast nach Belieben durch die Abwehrreihen, zum Teil noch etwas zu verspielt, aber dennoch schon recht effizient. Mit einem Tor und einem Assist gab die erst 15-jährige Julia Suter ihr Debut in der ersten Mannschaft. In der Meisterschaft ist sie in der NLA noch nicht spielberechtigt, international jedoch schon. „Mal sehen, wie sie sich in der ersten Linie neben Petra Kundert und Andrea Hofstetter schlagen wird“ war Coach Mark van Rooden vor dem Spiel noch vorsichtig gewesen. Suter fügte sich nahtlos ins starke Kollektiv ein, wie auch die anderen jungen Spielerinnen, die vermehrt zum Zug kamen, als die Nationalspielerinnen sich bereits für die kommenden Aufgaben schonen durften.

Wohlgefühl

Die Winterthurerinnen fühlen sich in Ostrava offensichtlich Wohl. Sie haben etwas ausserhalb in einem Sporthotel Quartier bezogen. „Mir gefällt die verschneite Gegend und die Ruhe“ sagt Eberle. „Wir haben nun im ersten Spiel den Beweis erhalten, dass sich die harte Vorbereitung gelohnt hat. Wir waren schneller und spritziger als die Norwegerinnen – diesen Schwung müssen wir nun in die beiden anderen Gruppenspiel mit nehmen“. Sowohl gegen Aligator Gdynia (Polen) als auch gegen die Crazy Girls aus Liberec – im Duell dieser beiden Teams gewannen die Tschechinnen nur knapp - dürften die Red Ants keine Probleme bekunden und somit als Gruppensieger in die Halbfinals einziehen. Dann wird das Wohlgefühl auf die Probe gestellt.


Red Ants Rychenberg – Tunet IBK 7:0 (3:0, 3:0, 1:0)
Privoz Arena, Ostrava (CZE) – 70 Zuschauer
Tore: 6. Kundert (Suter) 1:0; 11. Füllemann (L. Mayer) 2:0; 19. Suter (Kundert) 3:0; 24. Hofstetter (L. Mayer) 4:0; 28. Eberle (Ausschluss Robertsen) 5:0; 38. Kundert (Siegenthaler) 6:0; 42. Flückiger (Ausderau) 7:0
Strafen: Red Ants 3x2'; Tunet 2x2'
Red Ants: Tschümperlin; Breitenstein, Siegenthaler; Eberle, D. Mayer; Nötzli; Suter, Kundert, Hofstetter; Benz, Füllemann, L. Mayer; Ott, Ebert, Flückiger; Ausderau, Bächtiger, Beck
Tunet: Bjorkman; Larsen, Molberg; Christensen, Robertsen; Gigstad, Hermanssen, De Santana; Eng Sander, Hedin, Naess

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8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
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