15.
11.
2016
NLA Männer | Autor: Kuoni Patrick

Interview mit Claudio Laely

Alligator Malans tauchte im Derby gegen Chur Unihockey. Wohl auch, weil sich das Malanser Pressing nicht über fünf Partien in neun Tagen durchziehen lässt. Claudio Laely nimmt Stellung.

Interview mit Claudio Laely Claudio Laely hatte im Derby sein persönliches Erfolgserlebnis, Punkte gab es aber nicht. (Bild: Erwin Keller)

Wie hast du das 4:6 im Derby gegen Chur erlebt?
Wir haben grundsätzlich nicht schlecht gespielt - auch in den ersten zwei Dritteln nicht. Wir hatten relativ viele Chancen,  verwerteten diese aber nicht. Trotz dem 4:0 nach 40 Minuten haben wir das Spiel mehrheitlich diktiert. Aber Chur konterte stark und war extrem effizient. Dies machte den Unterschied aus.

Im Vergleich zu den letzten Spielen hat Alligator in stark veränderten Formationen gespielt. Hatte dies zu Beginn einen negativen Einfluss auf euer Spiel?
Würde ich nicht sagen. Es ist wichtig, auch in anderer Zusammensetzung zu funktionieren. Dies ermöglicht neue Ideen und Inputs aus einer neuen Sichtweise. Ausserdem wird automatisch mehr miteinander geredet auf der Bank, was positiv ist. Einzig einige Automatismen greifen vielleicht nicht ganz so ineinander wie bei den altbewährten Formationen. Die Laufwege sind natürlich nicht genau die gleichen. Aber dies sollte kein grosses Problem sein.

Ihr seid relativ defensiv gestartet. Hatte dies mit dem Umstand zu tun, dass die Linien umgekrempelt wurden?
Das Pressing, das wir normalerweise spielen, ist über 60 Minuten sehr anstrengend. Da wir fünf Spiele (4 x Meisterschaft und 1 x Cup) in neun Tagen zu absolvieren haben, wird es schwierig, diese Taktik gleich konsequent in allen Spielen durchzuziehen. Auch das gespielte System sollten wir beherrschen - wir sind dann auch variabler und für den Gegner unberechenbarer. Über weite Strecken hat es funktioniert, wir hatten viel Ballbesitz. Doch durch die schlechte Chancenauswertung stehen wir nun trotzdem ohne Derby-Punkte da.

Gibt es ausser den vergebenen Chancen noch andere Faktoren, die zur Niederlage geführt haben?
Die Qualität im Offensivspiel war mangelhaft. Wir produzierten zu viele Pässe auf engem Raum und wollten den Ball teilweise über die Linie tragen. Wir waren zu wenig zielstrebig und spielten zu kompliziert.

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3.Floorball Fribourg+2946.000
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7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
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3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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