25.
09.
2018
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Riihimäki nicht mehr Jets-Coach

Nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen haben die Kloten-Dietlikon Jets die Konsequenzen gezogen und Arto Riihimäki per sofort von seinen Aufgaben als NLA-Trainer entbunden. Der Finne stand seit der Saison 2016/2017 hinter der Bande.

Riihimäki nicht mehr Jets-Coach Schlechte Bilanz: nach einem verpatzten Saisonstart ist Arto Riihimäki nicht mehr Jets-Trainer. (Bild: Erwin Keller)

Den Saisonstart hat man sich im Zürcher Unterland wahrlich anders vorgestellt: nach vier Spieltagen sind die Kloten-Dietlikon Jets in der NLA noch das einzige Team ohne Sieg. Und das obwohl man die Mannschaft mit Spielern wie Mike Karlsson, Yannick Jaunin oder Alain Kaiser verstärkt hat. Vor allem die Art und Weise der vier Niederlagen musste den Jets-Verantwortlichen zu denken geben. Gegen Thun verspielte Kloten-Dietlikon eine 3:0-Führung, gegen WaSa lag man nach 43 Minuten mit 1:6 zurück, gegen Chur führte man drei Minuten vor Schluss noch, ehe der Sieg innert 24 Sekunden aus den Händen gegeben wurde. Und auch am Sonntag gegen Zug lag man nach zwölf Minuten wieder mit 0:3 zurück. Alles Indizien von Instabilität, fehlendem Vertrauen, Verunsicherung.

Negative Entwicklung
Zum Verhängnis wurde der misslungene Saisonstart Trainer Arto Riihimäki. Gestern Abend stand auf der Jets-Homepage, dass der Finne per sofort von seinen Aufgaben als Cheftrainer der ersten Mannschaft entbunden wurde. Riihimäki wurde im März 2016 als Coach engagiert und stand zwei volle Saisons hinter der Bande. Nach einer erfolgreichen ersten Saison, in dem Riihimäki die Zürcher Unterländer souverän in die Playoffs führte, wurde der Vertrag vorzeitig verlängert.

Die Jets befanden sich nach der Saison 2016/2017 auf dem Vormarsch, entwickelten sich vor allem in spielerischer Hinsicht. Doch nach vielversprechendem Saisonstart in der darauffolgenden Spielzeit stagnierte die Mannschaft. Fünf Niederlagen in Serie zum Ende der Qualifikation brachte Kloten-Dietlikon bis auf den letzten Tabellenplatz, der Ligaerhalt konnte erst in den Auf-/ Abstiegsplayoffs gegen Basel Regio sichergestellt werden.

Nun haben die Jets also die Notbremse gezogen. Riihimäki war vor seinem Engagement in Kloten schon in Finnland, Schweden und bei Zug United tätig. Während der letzten Saison wurde er zudem als Nationaltrainer Lettlands beschäftigt. Zumindest auf die WM im Dezember kann er sich nun mit den Balten voll und ganz konzentrieren. Wer Riihimäkis Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt.

 

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2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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