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Lauber und Langnau läuft es
Fünf Spiele, 13 Punkte - die Tigers sind gut aus den Startlöchern gekommen. Für Janis Lauber stehen mit den Länderspielen in der Heimhalle schon die nächsten Highlights bevor. Ob er dabei seinen üblichen Platz in der Garderobe einnehmen kann, ist noch offen.
Im Frühling endete die Saison der Tigers unerwartet früh. Die Playoff-Viertelfinalserie gegen den HCR ging 0:4 verloren, Janis Lauber kassierte am Schluss der letzten Partie noch eine Matchstrafe. Am letzten Wochenende kehrten die Emmentaler nach Winterthur zurück und gewannen auch dank eines Lauber-Tors mit 6:5. Es war der fünfte Sieg im fünften Spiel, nach vier Auftritten in der Unihoc Arena der erste auswärts. Nun stehen für Janis Lauber zwei Länderspiel im eigenen Heim an.
Tat der Sieg in Winterthur gut, um die Playoffs im letzten Frühling definitiv abzuhaken?
Janis Lauber: Was war, ist vergessen und vorbei. Wir schauen vorwärts und freuen uns über den guten Saisonstart.
Nimm uns kurz mit - wie kam der Sieg beim Meister zustande?
Es war ein hektisches erstes Drittel. Der HCR startete besser, aber wir nutzten unsere Chancen zu vier Toren, bevor wir in der Schlussminute noch zwei Tore kassierten. Im zweiten Drittel hatten wir mehr Kontrolle und schossen glücklich das 5:3. Im Schlussdrittel spielten wir viel mit Ball, der HCR machte es in der Schlussphase mit einem sechsten Feldspieler nochmals sehr gut und kam auf 6:5 heran, aber wir brachten den Sieg über die Zeit.
Was ist dir persönlich lieber - ein Spektakel mit sieben Toren wie im Startdrittel oder viel Ballkontrolle?
Am liebsten hätte ich sieben Tore für uns (lacht). Wir spielen gerne nach vorne, im Bereich Balance und Cleverness können wir noch lernen. Wir wollen einen Prozess, in dem wir ständig besser werden, bis wir in den Playoffs ein schwer zu schlagendes Team sind.
Der letzte Treffer fiel erst drei Sekunden vor Schluss. Trotzdem: Ab wann warst du dir sicher, dass es reicht?
Du darfst dir erst sicher sein, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Bis dahin gilt es jederzeit konzentriert zu bleiben, die Schüsse zu blocken und gute Entscheidungen zu treffen.
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Janis Lauber und den Tigers ist der Saisonstart gelungen. (Bild: Dieter Meierhans)
Vor der Saison wurde darüber spekuliert, wie sehr die Skorerpunkte von Matteo Steiner und Topskorer Alexander Hedlund fehlen werden. Wo steht Ihr derzeit?
Für eine Prognose ist es die Saison noch zu jung. Es waren enge Spiele, wir gewannen zweimal erst in der Verlängerung - wobei wir gegen Zug auch schon nach 60 Minuten hätten gewinnen sollen. Aber die Punkteausbeute stimmt, und darum geht es ja letztlich. Wir stellen drei ausgeglichene Blöcke und die Neuen machen ihre Sache gut. Jesper Silvonen kennt die Liga schon bestens und auch Joonatan Lindholm ist als Riesenkämpfer eine Bereicherung.
Nun stehen am Freitag (Slowakei) und Sonntag (Tschechien) zwei Länderspiele auf dem Programm.
Mit der Nati quasi vor meiner Haustür spielen zu dürfen - da geht für mich ein Traum in Erfüllung.
An welchen Bereichen der Unihoc Arena hast du beim Umbau selber Hand angelegt?
Beim Stellen der Wände, bei der Decke der Garderobe und beim letzten Finish.
Das heisst, du wirst bei den Länderspielen deinen gewohnten und angeschriebenen Platz in der Tigers-Garderobe einnehmen können?
Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, ob wir die Nati in unsere Garderobe lassen (lacht). Vielleicht komme ich in den Genuss, wieder mal die alte Garderobe von innen zu sehen. Ich lasse mein Material mal in der Tigers-Garderobe - es wäre bei Bedarf schnell geholt.