03.
2020
Meisterschaft wird fortgesetzt
Der Spielbetrieb im Schweizer Unihockey wird unter Einhaltung der Auflagen vom Bund und der Kantone weitergeführt. Dies gab swiss unihockey anlässlich einer ausserordentlichen Nationalligaversammlung am Mittwochabend in Olten bekannt.
swiss unihockey hält weiterhin am Spielbetrieb fest. Solange es die Vorlagen vom Bund und von den Kantonen zulassen, werden die Spiele in allen Ligen durchgeführt. Am letzten Freitag verhängte der Bundesrat ein Verbot für Veranstaltungen mit über 1'000 Personen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Am Mittwochabend verkündete der Bundesrat und die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), dass Veranstaltungen mit zwischen 150 und 1000 Besuchern neu bewilligungspflichtig sind. Kantone müssen eine Risikoabschätzung vornehmen.
Seit dem Verbot beobachtet und beurteilt eine Taskforce von swiss unihockey, bestehend aus Vertretern des Zentralvorstandes, der Geschäftsstelle, der Regional- und Nationalliga sowie der technischen Kommission, die Situation laufend und präsentierte ihre Erkenntnisse an der Versammlung den Nationalliga-Vereinen. Anschliessend kam man zum Entscheid, dass gespielt werden soll - mit oder ohne Zuschauer. «Gerade in dieser aussergewöhnlichen Situation zeigt sich unsere Kultur: Im Unihockey steht der Sport stets an erster Stelle. Entsprechend wollen wir spielen, wann immer es möglich und sinnvoll ist», sagt Daniel Bareiss, Zentralpräsident von swiss unihockey. Es liegt in der Verantwortung der Vereine individuelle Absprachen mit den Kantonen vorzunehmen, unter welchen Umständen das Spiel ausgetragen werden kann.
Weiterhin verfolgt die Taskforce die Entwicklung rund um das Coronavirus intensiv und kommuniziert umgehend, sollte sich an der aktuellen Situation etwas ändern. Zudem werden Lösungen gesucht, um die kommerziellen Einbussen mittels Solidaritätsprojekten teilweise zu decken.