15.
09.
2012
NLA Männer | Autor: Voneschen Reto

«Nicht an die grosse Glocke hängen»

Welche Gedanken hegen die Nationalspieler Matthias Hofbauer (Wiler-Ersigen) und Michael Zürcher (Grasshoppers Zürich) nach den Länderspielen in Tschechien und vor dem Saisonstart? Die beiden Routiniers beantworten unsere Fragen im Doppelinterview.

«Nicht an die grosse Glocke hängen» Matthias Hofbauer und Michael Zürcher (Bild Hansueli Mülchi)

Hallo zusammen, schauen wir kurz zurück. Das interessanteste Resultat des 4-Länderturniers war sicher das 3:5 gegen Tschechien. Müssen wir beunruhigt sein?
Matthias Hofbauer: Nein, man muss das in ein grösseres Bild setzen. Wir haben zuvor dreimal gegen Tschechien gewonnen, im letzten Spiel waren wir nicht so spritzig, da wir direkt aus dem harten Trainingslager in Magglingen kamen. Ich habe nach wie vor ein gutes Gefühl. Wir haben einige Fortschritte gemacht.
Michael Zürcher: Nicht zu vergessen, viele Spieler hatten vor Magglingen noch das Masters in den Beinen. Das haben wir auch im Mentalen gespürt. Wir haben gegen Tschechien viel ausprobiert und gewechselt. Ich würde die Niederlage nicht an die grosse Glocke hängen..
Hofbauer: Für uns war wichtig die Slowaken und Norweger einmal vor der Weltmeisterschaft zu sehen. Ist ja gut möglich, dass wir gegen beide an der WM spielen. Bei Spielen gegen Tschechien wird die Tagesform immer entscheidend sein. Wie gesagt, ich habe immer noch ein genau gleich gutes Gefühl, wie vor dem Spiel.
Zürcher: Es waren auch sehr unglückliche Gegentore, zweimal ein Freistoss und zwei Unterzahltore.

Kommen wir zur Meisterschaft. Matthias Hofbauer, vor einem Jahr war der SVWE offensichtlich zu Saisonstart noch weit von seiner Bestform entfernt. Wie sieht es nun aus?
Hofbauer: Wir sind definitiv weiter. Der Champions Cup anfangs Oktober ist sehr wichtig für uns, darum haben wir auch anders trainiert. Vor einem Jahr war nach dem Wechsel zu Heikki Luukkonen schon vieles neu. Doch jetzt mussten wir im Sommer weniger am System üben, sondern an anderen Sachen feilen. Ich habe ein gutes Gefühl für die Meisterschaft. Es wird eine lange Saison mit dem Champions Cup und der WM im Dezember mit frühen Höhepunkten. Das wird für die meisten von uns eine ziemliche Herausforderung.

Und, Michael Zürcher, was sagt der Challenger dazu?
Zürcher: (lächelt) Ich hoffe natürlich in erster Linie, dass wir wieder der Challenger sind. Wir haben nach gewichtigen Abgängen einige neue, junge Leute an Bord. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir weiter sind, als vor einem Jahr. Wir haben auch einige neue Sachen im System eingeübt. Aber das Ziel bleibt, das wir in den Playoffs in Form sind und natürlich wieder ins Finale zu kommen.

Ihr habt zwei junge Torhüter. Volles Vertrauen in sie?
Zürcher: Ja, absolut. Derzeit ist noch offen, wer die Nummer 1 ist. Jonas Wittwer ist in der Unihockey-Rekrutenschule und hat darum nie mit dem Team, aber sonst genug trainiert. Ich denke, Corado Bühler wird wohl zum Saisonanfang im Tor sein, da er immer im Training war. Vertrauen haben wir aber in beide Torhüter.

Mathias Hofbauer, wen sehen Sie denn als Herausforderer von Wiler-Ersigen?
Hofbauer: Ich vermute, dass die Langnau Tigers, die Grasshoppers, Alligator Malans und Wiler-Ersigen in die Halbfinals kommen. Auch wenn Malans nicht mehr so viele Spieler im Kader hat, ist immer noch viel Routine vorhanden. Sie wissen, was in den entscheidenden Situationen zu tun ist.

Rychenberg gewinnt in Zug bei einem speziellen Goalie-Duell, Köniz feiert den ersten Derbysieg gegen den SVWE seit Januar 2023, die Tigers müssen sich erstmals überhaupt in... Niederlagen für Zug, Wiler und Tigers
Das Gruppenspiel der Schweizer Nati gegen Lettland wird es an der WM in sich haben. Levin Conrad (HCR) und Daniels Janis Anis (Uster) nahmen im Zürcher Derby schon einmal... Tampere lässt grüssen
Zug United reagiert auf die aktuelle Torhütersituation und verstärkt sein Team mit einem erfahrenen Rückkehrer: Der 33-jährige Christoph Reich kehrt nach seinem Rücktritt... Zug reaktiviert Goalie Christoph Reich
In der Männer UPL werden die nächsten zwei Spieltag von Samstag bis Donnerstag ausgetragen. Zwei Spiele pro Team innerhalb von drei bis sechs Tagen - eine besondere... Eine volle Ladung Unihockey

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks