09.
2017
Parlis fünf Punkte zum Einstand
Er kam, sah und traf. Schweden-Rückkehrer Linard Parli war an fünf der neun Rychenberg-Tore zum Auftakt gegen Zug United beteiligt. Der Bann wurde aber erst im Schlussdrittel gebrochen.
Drei Tore im ersten Spiel mit deinem neuen Verein...
Linard Parli: ... du hast noch die beiden Assists vergessen.
Auf die wollte ich noch kommen. Ein guter Start?
Es ist immer schön, mit ein paar „Töpfen" in die Saison steigen zu können.
Zwei Drittel lang habt Ihr aber geknorzt, erst nach dem Zuger Führungstreffer im Schlussdrittel gelang die Wende mit sechs Toren vom 3:4 zum 9:4.
Das war wohl eine Trotzreaktion auf den Rückstand. Es war wie in der Vorbereitung - wir brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Als es dann lief, waren wir nicht mehr zu stoppen. Es hätte aber schon nach wenigen Minuten 4:0 heissen können, dann wäre es kein Knorz geworden.
Brauchen die Rychenberger Herren um die oder über 30 einfach zwei Drittel, bis sie ihren Dieselmotor auf Touren gebracht haben?
Normalerweise sind Herren dieses Alters nach zwei Dritteln schon müde. Aber wir haben gut rotiert.
Du meinst die zwei Linien, mit denen der HCR durchgespielt hat?
Es kam dann ja noch zwei frische Leute (lacht). Zum Schluss kamen wir in den Flow, da waren die Beine plötzlich nicht mehr müde. Aber bezüglich der ersten beiden Drittel wissen wir natürlich, dass dies nicht unser Anspruch sein kann.
Wo steht Ihr derzeit?
Der Heimsieg zum Auftakt tat gut, aber wir sind noch lange nicht da, wo wir sein wollen und müssen. Wir hatten in der Vorbereitung einige Verletzungen zu beklagen. Daher geben wir uns noch Zeit und auch die Resultate stehen im Moment nicht im Vordergrund.
Was braucht es, um am kommenden Wochenende bei Köniz dennoch ein positives Resultat zu erreichen?
Wir müssen cleverer spielen, den Ball schneller laufen lassen. Zudem sind wir im Moment in der Verteidigung noch etwa zu faul und machen die nötigen Schritte nicht. Kurz: Es gibt noch viele Baustellen, aber wir wissen auch, woran es liegt.