01.
2019
SVWE mit fünf "Hall of Famer"
Anlässlich der letzten Meisterschaftsrunde gegen die Kloten-Dietlikon Jets zog der SV Wiler-Ersigen fünf Nummern von verdienstvollen Spielern unters Hallendach. Der nächste Hall of Famer steht schon bereit.
Was einige Vereine schon länger vollzogen haben, hat nun auch der SV Wiler-Ersigen: eine vereinseigene «Hall of Fame». Nach dem Vorbild des amerikanischen Sports werden in diese jeweils ehemalige Spieler aufgenommen, deren Verdienste für den Klub aussergewöhnlich sind. Dazu wird die entsprechende Rückennummer, umrahmt von einer kleinen Zeremonie, unter das Hallendach gezogen und fortan im Team nicht mehr vergeben («retired number»).
Beim SV Wiler-Ersigen fand ein solches Vorgehen am letzten Sonntag in der zweiten Drittelspause des Meisterschaftsspiels gegen die Kloten-Dietlikon Jets (10:6) statt. Die ehemaligen Nationalspieler Christoph Hofbauer (128 Länderspiele), Adrian Zimmermann (92), Simon Bichsel (83), Michael Flury (44) und Philipp Fankhauser (25) wurden offiziell in die «Hall of Fame» des SVWE aufgenommen. Fünf Banner mit den Nummern #15. #18, #12, #7 und #23 werden nun ab sofort an jedem Event-Spiel Wilers an der Wand hängen.
Das Quintett prägte die mit etlichen Titeln gespickte grosse Wiler-Ära, die 2002 mit dem ersten Schweizer Meistertitel seinen Lauf nahm. Fankhauser, Hofbauer, Zimmermann, Flury und Bichsel vereinen zusammen 40 Meistertitel und über 1500 NLA-Spieler im Trikot des SV Wiler-Ersigens, wo sie auch allesamt ihre Karrieren beendeten. Die Kriterien für eine Aufnahme in Wilers Hall of Fame wurden hochangesetzt. Mindestens vier von folgenden fünf Anforderungen müssen erfüllt sein: SVWE erster NL-Klub, SVWE letzter NL-Klub, 50 Länderspiele, 5 Meistertiel, insgesamt 10 Jahre SVWE. Während es beispielsweise für Daniel Streit nicht reichte - der exzentrische Torhüter startete seine Karriere nicht beim SVWE und kam nur auf 36 Länderspiele - steht mit Matthias Hofbauer trotzdem schon der nächste «Hall of Famer» bereit.
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Da waren sie noch jung und frisch: Zimmermann, Flury und Bichsel im Januar 2006. (Bild: Damian Keller)