02.
2011
Trainer-Karussell
Offen ist vor allem der "oberste" Schweizer Trainer. Petteri Nykky ist dabei nach wie vor der Kronfavorit auf den Posten des Nationaltrainers. Ein weiteres Treffen hat kürzlich stattgefunden. "Ich habe einige Vorschläge gemacht, nun wird darüber diskutiert", teilt Nykky auf Anfrage mit. Ausgeschlossen scheint aber - im Falle einer Zusage für das Natitrainer-Amt - die Weiterbeschäftigung als Clubtrainer. Alligator Malans ist also gezwungen, nach Alternativen Ausschau zu halten. Gesucht wird wohl ein finnischer Coach, der die Arbeit Nykkys weiterführen wird. Abgewartet wird aber vorerst die weitere Entwicklung der Nationaltrainerfrage. Der Besuch von ex-Wiler-CoachThomas Berger beim vierten Bündner-Playoff-Derby hat natürlich die Spekulationen genährt, dass Berger zu Chur wechselt. Der jetzige Trainer Remo Manser bewies am Mittwoch zwar ein glückliches Coaching-Händchen, doch gegen einen längeren Aufenthalt in Chur spräche sein Zürcher Wohnort und die berufliche Situation.
In Grünenmatt schwinden die Hoffnungen, dass Tomas Trnavsky für eine weitere Saison unterschreibt. Der bisherige Assistent Hanspeter Hiltbrunner stände wohl als Nachfolger bereit. Das Interesse von Köniz an Trnavsky ist bekannt, eine Entscheidung folgt wohl erst nach den Playoffs. Ob Markus Schneider auch noch ein Angebot ins Haus flattert? Der ehemalige Wiler-Nachwuchstrainer leistet seit längerem beim B-Ligisten Eggiwil hervorragende Arbeit. Auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist weiterhin Otto Moilanen, welcher mit Reinach das favorisiete Waldkirch-St. Gallen im ersten Playout-Spiel hart forderte. Eine Möglichkeit wären auch die Kloten-Bülach Jets, welche mit dem Finnen Heikki Luukkonen gute Erfahrungen machten. Wahrscheinlicher ist aber, dass eine "Zürcher" Lösung angestrebt wird, Manser und GC-Assistent Sascha Rhyner sollen im Gespräch sein. Offiziell noch nicht bestätigt, ist der Verbleib von Lasse Eriksson beim HC Rychenberg. Die Verlängerung soll aber nur noch Formsache sein.