09.
2017
„Wir brauchen noch ein paar Spiele“
Eine 4:7-Niederlage gegen Wiler und ein 8:3 gegen Aufsteiger Zug - Alligator Malans erlebte ein durchzogenes Wochenende: Jo Dennis Bärtschi fordert von seinem Team mehr Gradlinigkeit aufs gegnerische Tor.
Wie zufrieden bist du mit dem Sieg über Zug?
Jo Dennis Bärtschi: Einigermassen. Wir hatten uns vor der Partie vorgenommen, unsere beste Leistung über 60 Minuten durchzuziehen und den Zugern unser Spiel aufzuzwingen. Dies gelang uns nur teilweise. Es gilt daran zu arbeiten, auch gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion unser Spiel konsequent durchzuziehen. Defensiv war der Auftritt gegen Zug in Ordnung.
Bereits gegen Wiler-Ersigen gelang es euch nicht, euer bestes Unihockey konstant über 60 Minuten abzurufen. Einverstanden?
Das ist so. Wir waren zwar körperlich bereit, im Kopf aber nicht zu 100 Prozent. Das reicht gegen einen solchen Gegner einfach nicht. Wir haben im Schlussdrittel gezeigt, dass wir eigentlich auch gegen Wiler im Stande wären, das Spiel zu gestalten und zu gewinnen. Aber diese Leistung müssen wir unbedingt über die volle Spieldauer durchziehen können.
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Wie schätzt du die Leistung deiner dritten Linie (mit Simon Nett, Nino Vetsch, Patrik Künzli und Nico Obrecht) ein?
Wir sind auf dem aufsteigenden Ast. Wir versuchen im Vergleich zur letzten Saison das Spiel selber zu gestalten und nicht auf Ballverluste des Gegners zu warten. Wir brauchen dafür noch ein paar Spiele, sind aber auf gutem Weg. Die Defensive und die Auslösungen klappen bereits sehr gut, nun fehlen nur noch die zwingenden Torchancen.
Was erwartest du von der nächsten Partie am Samstag in Kloten?
Kloten ist ähnlich oder vielleicht etwas stärker einzustufen als Zug. Für uns gibt es in diesem Spiel nur eins: drei Punkte holen. Vor allem das Powerplay und die Gradlinigkeit aufs Tor sind der Schlüssel zum Sieg.
Du sprichst das Powerplay an. Dieses war vor allem gegen Wiler mit fünf Versuchen ohne Treffer nicht das Gelbe vom Ei. Woran lag es?
Man hat natürlich verschiedene trainierte Varianten im Kopf. Vielleicht haben wir uns etwas zu fest darauf versteift, diese umzusetzen. Aber vieles hat mit der Tagesform zu tun - und auch die Genauigkeit der Pässe hat einen grossen Einfluss. Wir arbeiten daran.