05.
2005
„Zälglibuebe“ am Gambach Open 2005 nicht zu stoppen
Das Forum Fribourg stand am Pfingstwochenende wiederum ganz im Zeichen des Unihockeysports. Mit einer Rekordteilnahme von insgesamt 410 Mannschaften wurde das Gambach Open 2005 seinem Ruf als Treffpunkt der Schweizer Unihockeygemeinde erneut gerecht und etablierte sich gar als grösstes Unihockeyturnier Europas. Dank des Live-Auftritts der Band „Le Virage Dangereux“ am Freitag und des ersten iPod-Battles am Pfingstsamstag sorgte das diesjährige Gambach Open auch neben dem Spielfeld für beste Unterhaltung. Die besondere Mischung und spezielle Atmosphäre von Amateuren und Profis, von Junioren und Senioren, von Frauen und Männern vereint auf neun Spielfeldern in einer einzigen Halle lockte über 3'000 Unihockeybegeisterte ins Forum Fribourg. Im traditionell hochkarätigen Teilnehmerfeld am bestbesetzten Unihockeyturnier auf Plauschniveau fanden sich sogar je über 70 Nationalliga-A-Spielerinnen und –Spieler.
Premiere für „Zälglibuebe“
Die beiden Nationalspieler und Aushängeschilder für den Schweizer Unihockeysport
Matthias und Christoph Hofbauer liessen sich den besonderen Saisonabschluss
ebenfalls nicht entgehen. Zusammen mit ihren Teamkollegen vom SV Wiler-Ersigen
stellten sie zum wiederholten Male ein Starensemble des Schweizer Unihockeys in
der Königskategorie Herren Aktive am Gambach Open. Die geneigten Zuschauer und
interessierten Unihockey-Fans am einzigartigen Schweizer Unihockey-Event kamen
in den Genuss einiger Kabinettstückchen, denn der Titelhunger schien nach den
Siegen im Europacup, dem Schweizer Cup und der Meisterschaft noch nicht
gestillt. Einen Monat nach dem Playoff-Final setzten sich schliesslich die
„Zälglibuebe“ in einem überaus hoch stehenden und dramatischen Endspiel vor
einem begeisterten Publikum mit 7:6 nach Verlängerung in ihrer Kategorie durch.
Mit diesem Titelgewinn am Gambach Open 2005 sorgten sie für eine Premiere.
Bisher bedeutete nämlich spätestens der Halbfinal am Gambach Open für die
„Zälglibuebe“ jeweils das Aus.
Missglückte Titelverteidigung bei den Damen
Weniger Glück im Finalspiel kam den Titelverteidigerinnen der weiblichen
Königsklasse zuteil. Die Auswahl mit Spielerinnen des NLA-Clubs Bern Capitals
musste sich dieses Jahr im Finalspiel mit 2:4 gegen die Zentralschweizer Truppe
des UHC Zuger Highlands geschlagen geben. In der Mixed-Kategorie ging der in der
Unihockeyszene beliebte Titel mit einem souveränen 6:2-Finalsieg an das Team
„Wodka Gorbatschow“ mit Spielerinnen und Spieler der Kloten-Bülach Jets.