01.
2014
Zwei weitere wichtige Mosaiksteine
Der HC Rychenberg verlängert die Verträge mit seinen Leistungsträgern Benjamin Borth und Moritz Schaub.
2009 war der HC Rychenberg erstmals Schweizer Meister bei den U21-Junioren geworden. Die Leistungsträger jener ebenso talentierten wie spielstarken Mannschaft bilden inzwischen das Herzstück seines Fanionteams (oder haben wie Torhüter Pascal Meier in Schweden Fuss gefasst). Dass dem auch künftig so ist, darum ist derzeit der dafür verantwortliche Sportchef Patrick Albrecht entschieden bemüht. Dass sich nun mit Benjamin Borth (24) und Moritz Schaub (23) zwei weitere aus jener «güldenen Generation» mit dem Winterthurer Traditionsverein auf ein Fortsetzen der Zusammenarbeit geeinigt haben, ist als überaus erfreulich zu bewerten. Borth verlängert seinen Vertrag um drei Jahre, Schaub um deren zwei.
Der Spielmacher ...
Schon in sehr jungen Jahren war Borths Trainern das grosse Talent ihres Schützlings aufgefallen. Es erstaunte darum niemanden, dass der elegante Läufer und begnadete Techniker bereits mit 17 Jahren seine ersten Schritte in der Nationalliga A unternahm. Es dauerte freilich bis 2012 und bedurfte eines halbjährigen Abstechers zu Ligakonkurrent Waldkirch-St. Gallen, bis sich Borth in der physisch anspruchsvollen NLA endgültig zu etablieren und durchzusetzen vermochte.Lediglich ein Jahr später hat sich Borth bereits zu einem unverzichtbaren Leistungsträger gemausert und führt die erste Linie Rychenbergs als Center an. «Er ist der Denker und Lenker dieser Formation», weiss Albrecht genau. «Er hat sich in den letzten zwei Saisons prächtig entwickelt und ist mittlerweile ein Zweiweg-Center, dessen Präsenz auf dem Spielfeld sehr auffällig ist.» Die nackten Zahlen geben diese Qualitäten nur teilweise wieder: In nunmehr rund siebzig NLA-Partien für Rychenberg hat Borth sechzig Skorerpunkte (je 30 Tore und Assists) gesammelt.
... und der Goalgetter
Diesbezüglich dem Spielmacher noch einen Schritt voraus ist sein Sturmpartner Schaub. 2010 ins Fanionteam aufgestiegen hat er in inzwischen 99 Spielen 94 Punkte gesammelt. War es in der ersten Saison noch ein halber Punkt pro Spiel gewesen, hat der Flügelstürmer seine durchschnittliche Produktivität auf über eineinhalb gesteigert und sich damit in die Top 10 der schweizweit abschlussstärksten Spieler vorgeschoben. Seine 25 Treffer waren in der abgeschlossenen Qualifikation der drittbeste Wert der gesamten NLA.«Schaub besitzt einen ausgeprägten Torriecher und ist fähig, in jeder Situation ein Tor zu erzielen», schwärmt Albrecht. «Er hat sich taktisch und technisch sehr gut weiterentwickelt und ist innerhalb der Mannschaft zu einem Leader geworden.» Ob er bereits in der Lage ist, diese Verantwortung auch in den anstehenden Playoffs zu schultern, wird sich ab dem 6. Februar zeigen.