11.
2011
Die Punkte bleiben Zug verwehrt
Der Favorit aus Köniz begann das Spiel druckvoll, stellte seine Stürmer tief in die gegnerische Platzhälfte und konnte so wirkungsvoll Druck erzeugen. Auf der anderen Seite war auch Zug bemüht die Räume bereits vor der Mittellinie eng zu machen. Die Spielstarken Stürmer der Gäste sollten damit auf Distanz zum eigenen Gehäuse gehalten werden, man war sich dessen Abschlussstärke durchaus bewusst. Immer gelang dieses Vorhaben jedoch freilich nicht, irgendwie fand der Ball trotzdem einen Weg durch das zuger System und die ersten Abschlüsse gingen auf das Konto der Roten. Es dauerte jedoch über sieben Minuten und bis zu einem Abschluss von Schwedenlegionär Djurling um den Abwehrriegel mit einem glänzend agierenden Wyttenbach im Tor zu knacken. Das 0:1 schien dann auch einen erlösenden Effekt auf den Kontrahenten zu haben, bis Drittelsende waren sie noch zwei Mal erfolgreich. Die Kolinstädter Offensive blieb in dieser Phase indessen nicht inaktiv, ging jedoch mit seinen Chancen zu nonchalant um, gut vierzig Sekunden vor der Sirene konnte Routinier Manninen einen Penalty nicht in den Maschen versenken. Das logische Resultat waren null Tore in den ersten zwanzig Minuten.
Steigerungslauf
Nach der Pausensitzung stabilisierte sich die heimische Defensive merklich, durch die besseren Auslösungen der Hintermänner musste Köniz das Forechecking zurücknehmen. Die Zuschauer kamen nun in den Genuss einer ausgeglichenen SML Unihockeypartie, Torszenen gab es Hüben und Drüben. In der 35. Minute reüssierten erneut die Berner, nur drei Minuten später schlug Blau-Weiss mit seinem ersten Tor zurück. Gerechterweise blieb der Mittelabschnitt auch Resultatmässig ausgeglichen, an der Dreitore-Hypothek für die United änderte sich jedoch nichts. Um diese noch auszuwetzen kam die Truppe vom Zugersee hochmotiviert aus dem Garderobengang. Im Wissen an diesem Abend noch etwas bewegen zu können beantwortete Ville Pätynen ein weiteres Gegentor seinerseits mit einem Treffer. In der 50. Minute schafften es die tapfer kämpfenden Zuger schliesslich einen Doppelschlag zu landen und kurzfristig bis auf 4:6 zu Floorball Köniz aufzuschliessen. Eine etwas ärgerliche Strafe bremste danach leider die Aufholjagt. Nationalspieler Wanner liess sich die Gelegenheit zur Entscheidung nicht nehmen, sein 7:4 war zugleich der Schlussstand.
Arbeit ist gefragt
Einmal mehr bleiben in der Zuger Garderobe nur die bekannten Erkenntnisse übrig. Kopf nicht in den Sand, weiter arbeiten, positive Aspekte mitnehmen. Torhüter Wyttenbach, der vor allem am Samstag eine bärenstarke Leistung zeigte weiss dazu auch nicht viel mehr zu sagen: „Unter dem Strich haben wir wieder eine Trainingswoche um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten, die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern." Der nächste Gegner heisst Grünenmatt, gespielt wird am nächsten Sonntag ausnahmsweise in Oberägeri.
Zug United - Floorball Köniz 4:7 (0:3, 1:1, 3:3)
Dorfmatt. - 84 Zuschauer. - SR: Kaiser/Meier.
Tore: 8. Djurling (Antener) 0:1. 14. Dario Wälti (Geiser) 0:2. 15. Kissling (Wanner) 0:3. 35. Schneiter (Geiser) 0:4. 38. Meier (Trinkler) 1:4. 47. Dario Wälti (Wilhelm) 1:5. 47. Pätynen (Meier) 2:5. 50. Tröhler (Danuser) 2:6. 51. Poletti (Manninen) 3:6. 51. Pätynen (Pätynen) 4:6. 52. Wanner (Schneiter) 4:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 2mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz.
Zug United: Wyttenbach; Suter, Püntener, L.Strebel, Trinkler, Kari, B.Strebel, Manninen, Schelbert, Eberle, Sidler, Schuler, Poletti, Meier, Grüter, Oderbolz, Blöchliger, Wyttenbach, Pätynen, Haag
Floorball Köniz: Eder; Ledergerber, Wälti, Kissling, Dunkel, Albrecht, Wälti, Schneiter, Geiser, Bill, Wilhelm, Djurling, Tröhler, Wanner, Kaeser, Antener, Danuser, Righini, Graf
Bemerkungen: 19:18 Manninen verschiest Penalty, 52:11 B.Strebel verschiesst Penalty, Zug ohne Maag, Müller (verletzt) Bützer