13.
03.
2011
NLA Männer | Autor: Unihockey Tigers Langnau

Erneut keine Chance für die Tigers

Die Tigers bleiben auch im Heimspiel ohne Chance und unterliegen Wiler-Ersigen wiederum mit 3:7-Toren. In der Best-of-five-Serie führt Wiler damit mit 2:0.

Auftakt nach Mass für den Meister. Schon nach 14 Sekunden wurde Siegenthaler im Tigers-Tor zum ersten Mal bezwungen. Doch genau eine Minute später konnte Marc-Oliver Gerber mit einem schönen Hocheckschuss den Ausgleich erzielen. In den folgenden Minuten kam es zu vielen packenden Szenen vor beiden Toren. Insbesondere Dani Streit konnte sich mehrmals mit ausgezeichneten Paraden in Szene setzen. Die Tigers scheiterten immer wieder an einem seiner Reflexe. Die Gangart auf dem Spielfeld ähnelte gegen Ende des ersten Drittels zunehmend demjenigen auf dem glatten Feld. Die beiden Teams schenkten sich nichts und doch mussten in den ersten zwanzig Minuten kein Spieler die Kühlbox aufsuchen. In der 18. Minute war es erneut Krähenbühl, welcher den SVWE wieder in Front brachte und etwas mehr als eine Minute später brachte Flury seine Farben sogar mit zwei Toren in Front. Mit diesen zwei Toren lag der Meister bereits nach dem ersten Drittel in Front. Eine Hypothek, die aufzuholen schwierig sein würde.

Der Meister kontrollierte Spiel und Gegner im zweiten Abschnitts deutlich, liess Ball und Tiger zirkulieren und liess diese kaum zu Chancen kommen. Der vierte Treffer und damit eine erste Vorentscheidung schien nur noch eine Frage der gespielten Zeit. Den ersten Schuss musste Streit erst in der 9. Minute parieren, so deutlich war die Dominanz. Oft konnten sich die Tigers nur mit Freischlägen in die gegnerische Hälfte befreien. So war der vierte Treffer durch Roger Gerber in der 31. Minute nur noch eine logische Konsequenz der gezeigten Szenen. Die Ratlosigkeit auf Seiten der Tigers war gerade auch auf und hinter der Tigers-Auswechselbank mit Händen zu greifen. Die wenigen Abschlüsse wurden von der Wiler-Defense ausgezeichnet geblockt. Man konzentrierte sich insbesondere auf die beiden Tigers Scharfschützen Markus Gerber und Stucki und konnte deren Versuche meist problemlos zunichte machen. In der 36. Minute war Stucki dann aber nicht mehr zu stoppen und konnte für seine Farben eher überraschend treffen.

Das letzte Drittel, die Tigers hatten längst auf zwei Linien umgestellt, dauerte lediglich 16 Sekunden und ein Tigers-Spieler war nun mit einem lupenreinen Eigentor selbst dafür besorgt, seinen Keeper zu bezwingen. Ein unglücklicher Auftakt in eine zu startende Aufholjagd! Verunsichert spielte der noch im Samstag-Spiel mit einigen grossartigen Paraden auftrumpfende Siegenthaler im Tigers Kasten. Die verschiedenen Abpraller führten immer wieder zu heiklen Szenen vor seinem Tor. Kamen die Tigers in wenigen Momenten vor das Tor von Streit, so war dieser mit big-saves heute einer der Matchwinner. Die erste in diesem Spiel ausgesprochene Strafe gegen Lüthi konnte der Meister aber nicht ausnutzen. Allerdings wurden die dafür getätigten notwendigen Anstrengungen auch nicht gerade augenscheinlich eingesetzt. Nachdem die Tigers mit einem Spieler mehr versuchten, das Unmögliche noch möglich zu machen, gelang Krähenbühl sein dritter Treffer ins leere Tor. Der dritte Treffer von Rybka führte einzig dazu, dass das Resultat des zweiten Spiels dasselbe war wie im ersten. Mit umgekehrten Vorzeichen zwar aber mit demselben Sieger.

In dieser Konstellation dürfte es für die Tigers äusserst schwierig werden, das Rad noch zu drehen. Zu dominant und technisch zu stark spielte Wiler-Ersigen auf als man glaubt, dass sich in dieser Hinsicht noch etwas ändern könnte. Nun gilt es für die Tigers, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und bis zum nächsten Samstag noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Den Meister zu besiegen ist möglich, doch dazu bedarf es einer Topleistung aller Exponenten im Team der Oberemmentaler.

Unihockey Tigers - SV Wiler-Ersigen 3:7 (1:3, 1:1, 1:3)
Espace Arena, Biglen. - 1002 Zuschauer. - SR: Erhard/Renz.
Tore: 1 (0:14). Krähenbühl (Hofbauer M.) 0:1, 2 (1:14). Gerber M-O. (Rindlisbacher) 1:1, 18. Krähenbühl (Hofbauer Chr.) 2:1, 20. Flury 1:3, 31. Gerber (Zimmermann) 1:4, 35. Stucki (Mühlethaler) 2:4, 51 (40:16) Eigengoal 2:5, 50. Bieber (Mutti) 2:6, 59. Krähenbühl 2:7, 60. Rybka (Gerber M.) 3:7.
Strafen: Tigers 1-mal 2 Minuten, SVWE keine.
Unihockey Tigers: Siegenthaler J.; Gerber M., Suter, Rahkonen, Stucki, Mühlethaler; Held, Dysli, Kropf, Rybka, Louhelainen; Rindlisbacher, Langenegger, Burkhalter, Lüthi, Gerber M-O.; Buser, Liechti, Bärtschi; Kahn.
SV Wiler-Ersigen: Streit, Bichsel, Flury, Hofbauer Chr., Krähenbühl, Hofbauer M.; Bieber, Schmocker, Gerber, Wittwer, Mutti, Meister, Thorsell, Zimmermann, Fankhauser, Hirschi, Schneeberger, Mendelin, Zürcher; Haab.
Bemerkungen: Tigers ohne Oilinki (verletzt, Saisonende) und ohne Ph. Gerber (Fingerverletzung). 56:40 Time-out Tigers, danach grösstenteils ohne Torhüter.

Rychenberg gewinnt in Zug bei einem speziellen Goalie-Duell, Köniz feiert den ersten Derbysieg gegen den SVWE seit Januar 2023, die Tigers müssen sich erstmals überhaupt in... Niederlagen für Zug, Wiler und Tigers
Das Gruppenspiel der Schweizer Nati gegen Lettland wird es an der WM in sich haben. Levin Conrad (HCR) und Daniels Janis Anis (Uster) nahmen im Zürcher Derby schon einmal... Tampere lässt grüssen
Zug United reagiert auf die aktuelle Torhütersituation und verstärkt sein Team mit einem erfahrenen Rückkehrer: Der 33-jährige Christoph Reich kehrt nach seinem Rücktritt... Zug reaktiviert Goalie Christoph Reich
In der Männer UPL werden die nächsten zwei Spieltag von Samstag bis Donnerstag ausgetragen. Zwei Spiele pro Team innerhalb von drei bis sechs Tagen - eine besondere... Eine volle Ladung Unihockey

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks