12.
11.
2016
NLA Männer | Autor: Grasshopper Club Zürich

Flasche leer bei GC

WaSa war heute Abend effizient, während der Grasshopper Club vorne zu wenige Bälle aufs Tor brachte und hinten die Grenze zur Arbeitsverweigerung suchte. Erst gegen Ende des Spiels drehten die Hopper auf, da war es aber schon zu spät. WaSa nimmt die drei Punkte verdient nach Hause.

Flasche leer bei GC Luan Misini (l.) und Joel Rüegger (r.) hatten gegen WaSa nichts zu lachen. (Bild: Damian Keller)

Heute Abend war bei GC buchstäblich von Anfang an der Wurm drin. In allen drei Dritteln trafen die St. Galler mit den ersten beiden Schüssen ins Tor. Auf der Tribüne fragte man sich, ob der Pausentee von Valium gesponsert ist. GC schien jeweils im Tiefschlaf, die cleveren Gäste konterten eiskalt und schlossen ihre Spielzüge mit schönen Toren ab.

Waldkirch-St. Gallen stand in der Defensive sehr solid, blockte Schüsse und attackierte den ballführenden Gegener oft mit zwei Verteidigern. Die Konter wurden gradlinig, überfallartig und eben auch erfolgreich geführt. Die Grasshopper hingegen verloren im Spielaufbau immer wieder den Ball, spielten nonchalante Pässe zwischen Gegenspielern hindurch und brachten sich so selber aus dem Takt. Vorne war zu wenig Bewegung im Spiel, und wenn mal Richtung Tor geschossen werden konnte wurde der Ball geblockt oder kam nicht aufs Tor. Die Teams taten sich denn auch nicht weh, die Grasshopper waren gute Gastgeber und gewährten dem Gegner viel Raum.

Nach 21 Minuten stand es 1:4, bis zur zweiten Pause kam GC auf 3:4 heran. Im letzten Spielabschnitt gab es ganze dreizehn Tore. Zuerst zog WaSa bis auf 4:10 davon (zwischen dem 4:9 und dem 4:10 lagen nur sieben Sekunden), danach startete GC teils ohne Torhüter zur Aufholjagd. In den letzten fünf Mintuen gelangen dem Grasshopper Club fünf Tore und ein Pfostenschuss. Zum Schluss bejubelten jedoch die Gäste jedoch ihren 9:11-Sieg.

Bei GC stand in der Sporthalle Hardau zum ersten mal Unternährer zwischen den Pfosten. An ihm lag es jedoch nicht, er wurde schlicht von seinen Vorderleuten zu alleine gelassen. Am Sonntag um 19 Uhr hat GC gegen Chur wieder zu Hause die Gelegenheit, sich mit dem Publikum und wohl auch mit sich selbst zu versöhnen.


Grasshopper Club Zürich - Waldkirch-St. Gallen 9:11 (1:2, 2:2, 6:7)

Sporthalle Hardau, Zürich. 378 Zuschauer. SR Kaiser/Schoch.
Tore: 1. Alder (Alder) 0:1. 4. Eschbach (Eschbach) 0:2. 18. Meier (Pedolin) 1:2. 21. Eschbach (Langenegger) 1:3. 21. Schiess (Alder) 1:4. 25. Pedolin (Zürcher) 2:4. 33. Meier (Julkunen) 3:4. 41. Eschbach (Conzett) 3:5. 41. Schiess (Alder) 3:6. 44. Mittelholzer (Eschbach) 3:7. 47. Honold (Kaiser) 4:7. 48. Schiess (Alder) 4:8. 50. Schiess 4:9. 51. Conzett (Eschbach) 4:10. 53. Rüegger 5:10. 55. Graf (Rüegger) 6:10. 56. Rüegger (Julkunen) 7:10. 57. Schiess (Eschbach) 7:11. 57. Cavelti (Rüegger) 8:11. 60. Juhola 9:11.
Strafen: keine Strafen. keine Strafen.
Grasshopper Club Zürich: Unternährer; Graf, Bier; Kekkonen, Juhola, Rüegger; Honold, Kaiser; Cavelti, Zolliker, Göldi; Chr. Meier, Kindler; Steiger, Zürcher, Pedolin; P. Meier, Ladner, Julkunen, Berlinger.

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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