25.
11.
2001
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Herren NLA: Emmentaler Heimkomplex

Auch das 6. Heimspiel der laufenden NLA-Meisterschaft in der neuen Espace-Arena Biglen brachte den längst erhofften 1. Heimsieg nicht. Nach dem katastrophalen Samstagabendspiel gegen einen gelinde ausgedrückt sehr, sehr bieder spielenden Tabellenletzten Basel Magic war eine klare Reaktion der Spieler von Uh Zäziwil-Gauchern gefordert. Dieser Forderung schienen die Spieler gewillt zu sein Folge zu leisten, es resultierte aber eine weitere (Heim-)Niederlage. Torpedo Chur gewann ein intensives Spiel mit 5:3 Toren (2:0, 1:2, 0:3).
Die Einheimischen begannen sehr konzentriert und konnten bereits nach 39 Sekunden den ersten Ausschluss der Bündner zur 1:0 Führung ausnutzen. Rüegsegger schloss eine schöne Kombination auf Zuspiel von Aeschlimann erfolgreich ab. In der Folge entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Nach gut 13 Minuten konnte Benjamin Lüthi vom erhaltenen Freiraum profitieren (je ein Spieler sass auf der Strafbank) und auf 2:0 erhöhen. Bis zur Drittelspause hatten beide Teams noch gute Tormöglichkeiten, es gab aber keine Resultatkorrekturen mehr. Auch im 2. Abschnitt war das Tempo weiterhin sehr hoch. Beide Mannschaften erspielten sich wieder viele Torchancen. Als praktisch bei Spielhälfte die Emmentaler auf 3:0 erhöhen konnten, schien deren Welt volkommen in Ordnung zu sein. Dass sich das Auslassen von Chancen einmal rächen wird, sah man in der 34. Minute: Uh Zäziwil-Gauchern hatte sich in Unterzahl (!) eine 100%-Chance heraus gespielt, doch statt dem vorentscheidenden 4:0 hiess es gleich im Gegenzug nur noch 3:1. Der überragende Spieler auf dem Feld, Giovanoli, erzielte den ersten von 3 persönlichen Treffern. Nur gerade 59 Sekunden später liess er den zweiten folgen und verkürzte auf 3:2. Den Höhepunkt im nicht Verwerten der Möglichkeiten bildete die 40. Minute, als Aeschlimann einen Penalty nicht am Gästehüter Müdespacher vorbei brachte. Das letzte Dritel ist rasch erzählt: Uh Zäziwil-Gauchern spielte, Torpedo Chur erzielte die Tore. Die Statistik spricht Bände: Uh Zäziwil-Gauchern 13 Torschüsse, 0 Tore; Torpedo Chur 7 Torschüsse, 3 Tore! Wenn aus 32 Torschüssen nur gerade 3 Treffer resultieren, muss von einer miserablen Chanenauswertung gesprochen werden.


Zäziwil-Gauchern - Torpedo Chur 3:5 (2:0, 1:2, 0:3)
Espace-Arena Biglen - 213 Zuschauer
SR: Erhart / Kilchenmann
Zäziwil-Gauchern: Uh Zäziwil-Gauchern: Steck; Muntila (21. - 40. Gerber), Dysli M.; Schild (ab 40. Gerber), Rüegsegger; Aeschlimann, Lüthi St., Lüthi B.; Lüthi R. (ab 27. Stucki, ab 37. Aeschbacher), Salzmann, Zimmermann.
Torpedo Chur: Müdespacher; Kamaj, Schenk; Taisch, Jud; Felix; Telli, Giovanoli, Alt; Sauter, Capaul, Bachmann; Terlizzi, Reinhard, Hunger; Lottenbach.
Tore: 01. (00:39) Rüegsegger (Aeschlimann, Ausschluss Alt) 1:0 14. Lüthi B. (Dysli M., Ausschlüsse Schild; Alt) 2:0 30. Aeschlimann (Lüthi B.) 3:0 34. (33:36) Giovanoli (Alt, Ausschluss Dysli M.) 3:1 35. (34:35) Giovanoli (Telli) 3:2 44. Kamaj (Giovanoli) 3:3 48. Giovanoli (Alt) 3:4 56. Kamaj (Giovanoli) 3:5
Strafen: Je 4 x 2 Minuten
Bemerkungen: 40. Müdespacher hält Penalty von Aeschlimann 30. Timeout Torpedo Chur 56. Timeout Uh Zäziwil-Gauchern Uh Zäziwil Gauchern ohne Steffen (verletzt), Wiedmer (im Aufbautraining) und Walther (abwesend). Ersatzhüter Streit sowie die Feldspieler Dysli R., Röthlisberger, Berger und Wyss nicht eingesetzt. Torpedo Chur ohne Rauch und Jenni (verletzt) Torhüterstatistik: Steck 26 von 31, Müdespacher 29 von 32 Schüssen gehalten.
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Tabellen

1.Kloten-Dietlikon Jets+126.000
2.Ad Astra Obwalden+56.000
3.UHC Thun+105.000
4.Unihockey Limmattal+55.000
5.Ticino Unihockey+24.000
6.UHT Eggiwil+03.000
7.Floorball Fribourg-43.000
8.UHC Lok Reinach-83.000
9.Regazzi Verbano UH Gordola-21.000
10.UHC Sarganserland-50.000
11.UHC Grünenmatt-60.000
12.I. M. Davos-Klosters-90.000
1.Waldkirch-St. Gallen+106.000
2.UH Lejon Zäziwil+55.000
3.Nesslau Sharks+55.000
4.Unihockey Basel Regio+94.000
5.Chilis Rümlang-Regensdorf+54.000
6.Floorball Uri+03.000
7.UH Zulgtal Eagles-52.000
8.UH Red Lions Frauenfeld-31.000
9.UH Appenzell-120.000
10.Visper Lions-140.000

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