04.
2004
Herren NLA: Niederlage in der Verlängerung
Bei der Niederlage in Chur vom vorigen Wochenende liessen sich die Freiburger in den ersten Minuten überrumpeln und konnten diesen Rückstand nie mehr wettmachen. Diesen Fehler wollten sie durch einen konzentrierten Beginn vermeiden. Das gelang ihnen sehr gut. Die neu formierte Linie mit A. Fasel, Pittet und Hayoz setzte die ersten Akzente. Hayoz erzielte nach 8 Minuten die 1:0 Führung und doppelte 2 Minuten später nach. Der Anschlusstreffer von Capaul quittierte wiederum Hayoz, welcher damit den „reinen“ Hattrick nach 15 Minuten vollendete, mit dem 3:1. Eine Minute vor Drittelsende verkürzte Urgestein Telli zum 3:2. Die Sensler machten auch im 2. Drittel mehr fürs Spiel, während der Gast mit seinen geradlinig und schnell ausgetragenen Kontern den Erfolg suchte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Heller gingen die Freiburger nach einem Freistoss von T. Jungo und einem Abstauber von Topscorer Pittet bis zum Ende des Mitteldrittels mit 5:3 in Führung. Dieser Vorsprung schien komfortabel, doch leider nicht komfortabel genug. 86 Sekunden nach Wiederanpfiff bezwang Natispieler Bachmann den Sense-Hüter Overney. Die Churer zeigten sich in dieser Phase cleverer und kaltblütiger und gingen nach 2 weiteren Toren zum ersten Mal in Führung. Zuerst profitierte Telli von einem Missgeschick in der Verteidigungszone der Sensler, danach blockte Maffioletti einen missratenen Schuss eines Mitspielers und schob zum 5:6 ein. Die Freiburger steckten aber nicht auf und zeigten sich weiterhin sehr kämpferisch. Nach einem schönen Alleingang konnte Aebischer den Churer-Hüter Peng bezwingen. Mit diesem Resultat ging es in die Verlängerung, in welcher die Churer das glücklichere Ende für sich hatten. Von einem Missverständnis beim Wechsel profitierte Kamaj, ein weiterer Natispieler in Torpedos Reihen, schon nach wenigen Sekunden und entschied schliesslich die Serie für sein Team. Sense Tafers konnte sich im Vergleich zum ersten Match steigern und zeigte an diesem Sonntag eine gute Leistung. Die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit des NLA-Teams aus dem Bündnerland entschied schliesslich dieses Spiel. Die Saison ist für die Freiburger aber noch nicht zu Ende. Durch die Fusion von Torpedo und Rot Weiss Chur wird ein Platz in der NLA frei, um welchen sich nun Sense und Waldkirch St. Gallen (letzter NLA) streiten. Das Heimspiel gegen die St. Galler findet am Samstag, den 17.4. um 1930 Uhr in der Turnhalle Wünnewil statt.
Sense Tafers - Torpedo Chur 6:7 n.V. (3:2, 2:1, 1:3,0:1)
Sporthalle, Wünnewil – 300 Zuschauer
SR: Renz/Erhard
Tore: 8. Hayoz (Pittet) 1:0, 10. Hayoz (Pittet) 2:0, 14. Capaul (Telli) 2:1, 15. Hayoz 3:1, 20. Telli (Kamaj) 3:2, 25. Heller (Maffioletta) 3:3, 38. Jungo (Aebischer) 4:3, 39. Pittet (A. Fasel) 5:3, 42. Bachmann (Capaul) 5:4, 49. Telli (Capaul) 5:5, 55. Maffioletta (Heller) 5:6, 57. Aebischer (T. Jungo) 6:6, 61. Kamaj (Schenk) 6:7
Strafen: 1x2' Sense Tafers, 1x2' Torpedo Chur
Unihockey Sense: Overney; Haymoz, Buchs; Wälchli, Ruch; Pittet, A. Fasel, Hayoz; Schwaller, Boschung, Kaeser; Aebischer, Blaser, T. Jungo
Torpedo Chur: Peng; Gamma, Jud, Kamaj, Sauter, Jenni, Telli, Schenk, Bachmann, Maffioletti, Furger, Capaul, Heller, Taisch
Bemerkungen: Sense Tafers ohne T. Fasel (Elite), Delaquis (verletzt), Andrey (abwesend), Brügger, Hirschi, P. Jungo (alle nicht eingesetzt)