27.
01.
2002
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Herren NLA: Uh Zäziwil-Gauchern qualifiziert sich für die Finalpoule

Im letzten Qualifikationsspiel holt sich Uh Zäziwil-Gauchern im Auswärtsspiel gegen die Basel Magic aus eigener Kraft die notwendigen Punkte mit einem 4:5-Sieg n.V. (0:2, 3:0, 1:2, 0:1) und qualifiziert sich für die Finalpoule (ein-fache Runde der ersten 6 Mannschaften). So gesehen wäre der Sieg nicht einmal mehr nötig gewesen, weil die di-rekten Kontrahenten um einen der begehrten Plätze, Floorball Köniz und Rychenberg Winterthur ihre letzten Spiele der Qualifikationsrunde verloren.
Das Spiel begann so, wie man es erwarten durfte (musste). Die am Tabellenende liegenden Basler versuchten, ihre be-scheidenen spielerischen Mittel mit Kampf zu kaschieren, wobei sie aber den Unterschied zwischen fairer Härte und Spiel-zerstörung nicht zu kennen schienen. So konnte natürlich für die ohnehin nur spärlichen Zuschauer nie ein gepflegter Spiel-aufbau entstehen. Hätten die Schiedsrichter das „Holzen und Hacken“ viel energischer, den Regeln entsprechend sanktio-niert, hätte es eventuell noch etwas Brauchbares daraus geben können. Die Gäste versuchten trotzdem ihre faktische Über-legenheit auszuspielen und konnten in der 7. Minute von einer Strafe profitieren und durch Gerber mit 1:0 in Führung gehen. Als Stephan Lüthi in der 11. Minute gar auf 2:0 erhöhen konnte, schienen sie das Spiel doch noch in den Griff gekriegt zu haben. Aus der Feldüberlegenheit hätte allerdings mehr als dieser doch recht knappe Vorsprung resultieren müssen. Offenbar fühlten sich die Emmentaler bereits zu sicher. Völlig unnötig überliessen sie nach der ersten Pause das Spieldiktat den Baslern. Das Heimteam hatte plötzlich bedeutend mehr Spielanteile und daraus resultierend Torschüsse zu verzeich-nen. So war der Anschlusstreffer in der 28. Minute eigentlich fast die logische Folge. Zäziwil-Gauchern zog aber aus diesem Warnschuss keine Lehre und liess es zu, dass Basel kurz nach Spielhälfte mit 2 Treffern bis zur 35. Minute sogar mit 3:2 in Führung gehen konnte. In der 46. Minute weckte Benjamin Lüthi neue Hoffnungen, als er den von Stucki vorbereiteten Treffer zum 3:3-Gleichstand erzielen konnte. Die Emmentaler liessen sich von der überharten Spielweise der Einheimischen, angeführt von den zum Teil schon fast brutalen Agressivleadern Mörker und Mosimann, weiter einschüchtern und gerieten in der 52. Minute erneut in Rückstand. Halbwegs sollte sich dann aber doch noch die Spielkultur durchsetzen, und so konnte gut 4 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit Aeschlimann (hat er den satten Schuss von Dysli effektiv noch berührt....?) den dringend ersehnten Ausgleichstreffer erzielen. Zu Beginn der Verlängerung waren es erneut die Basler, die bedeutend mehr Spielanteile hatten. Der vermeintliche Sieges-treffer in der 63. Minute wurde dann allerdings zu Recht nicht gegeben, weil der Spieler im Torraum stehend noch ein Foul an Torhüter Streit begangen hatte. Nun war aber die Reihe wieder an den Emmentalern. Nach dem Salzmann bereits 2 hervorragende Chancen vergeben hatte, konnte er schliesslich von einem Pfostenschuss von Stucki profitieren und das anschliessende Zuspiel von Gerber zum entscheidenden 5. Treffer ins Tor hauen.


Basel Magic - Uh Zäziwil-Gauchern 4:5 n.V. (0:2, 3:0, 1:2, 0:1
St. Jakobshalle Basel - 70 Zuschauer
SR: Bieri / Ryser
Basel Magic: Nieth; Lohner, Hardegger; Schäfer, Buser; Gehr, Mosimann, Zeller; Renggli, Mörker, Talme.
Uh Zäziwil-Gauchern : Streit; Rüegsegger, Gerber; Dysli R., Schild; Aeschbacher, Lüthi B., Wyss; Zimmermann, Aeschlimann, Lüthi S., Salzmann, Stucki.
Tore: 07. Gerber (Lüthi S., Ausschluss Zeller) 0:1, 11. Lüthi S. (Aeschlimann) 0:2, 28. Zeller (Gehr) 1:2, 32. Mosimann 2:2, 35. Gehr (Zeller) 3:2, 46. Lüthi B. (Stucki) 3:3, 52. Gehr (Talme, Ausschluss Aeschlimann) 4:3, 56. Aeschlimann (Dysli R.) 4:4, 64. Salzmann (Gerber) 4:5.
Strafen: Basel Magic 5 x 2 Minuten, Uh Zäziwil-Gauchern 3 x 2 Minuten
Bemerkungen: Uh Zäziwil-Gauchern ohne Dysli M. (verletzt); Berger, Roth, Röthlisberger, Steffen und Wiedmer sowie Ersatzhüter Steck nicht eingesetzt.
Torhüterstatistik: Nieth 22 von 28 Schüssen gehalten, Streit 24 von 27 Schüssen gehalten
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