06.
01.
2012
NLA Männer | Autor: Zug United

Neues Jahr, kein neues Zuger Glück

Die Langnauer Tiger hatten in der Dorfmatt in Rotkreuz zum Teil hartes Brot zu beissen gegen Zug United, setzten sich aber schlussendlich klar mit 11:5 durch.

Neues Jahr, kein neues Zuger Glück

Der Start war einmal mehr nicht die Stärke der Zuger, zu gross war der Respekt den man den pfeilschnellen Emmentaler zollte. Diese liessen sich nicht zweimal bitten und nutzen den gebotenen Raum bis zur zehnten Minute mit drei Toren resolut aus. Unglücklich war vor allem das 0:2, als einer der zahlreichen Querpassversuche von einem Zuger Fuss den Weg ins eigene Tor fand. Im zweiten Teil des ersten Drittels legten die Blau-Weissen ihre Startnervosität zusehends ab und fanden dementsprechend gut ins Spiel. Die Zweikämpfe wurden härter und Angriffe entschlossener ausgeführt, was sogar gegen Ende der ersten zwanzig Minuten zu einem leichten Chancenplus für die Underdogs führte. Kurz vor der Sirene wäre um ein Haar das 1:3 gefallen, als ein Schuss aus der zweiten Reihe via Torhüter nur Zentimeter am Tor vorbeistrich.

Fruchtlose Steigerung
Kaum aus dem Garderobengang, holte Tobias Maag mit seinem ersten SML Tor überhaupt das Versäumte jedoch sofort nach und verkürzte auf 1:3. Leider kam die Antwort des Berner Teams postwendend und einmal mehr mit Effizienz. Drei weitere, zum Teil durch unnötige Ballverluste provozierte, Tore musste Goalie Arnold bis Spielmitte hinnehmen. Danach konnten die Zuger mit ihrem zweiten Tor immerhin die Hoffnung gerade noch daran hindern, die Halle zu verlassen. Trotzdem hiess es zum zweiten Pausentee 2:7 für die Gäste, was doch eine enorme Hypothek für den Schlussabschnitt bedeutete. Die Stimmung in der Halle war an diesem Donnerstagabend überdurchschnittlich gut, den Fans schien die engagierte Leistung zu gefallen. Der Doppelschlag der United in der 43. Minute liess den Lärmpegel noch einmal ansteigen, auch auf dem Feld gab es den einen oder anderen hitzigen Disput. In den nächsten acht Minuten hatten die Zuger das Heft fest in der Hand und hätten aus diversen Topchancen eigentlich noch das eine oder andere Tor schiessen müssen. Doch zu viele Chancen darf man gegen ein Topteam wie die Tigers nicht auslassen. Mit zielstrebigen Gegenstössen entschieden sie ab der 50. Minute das Spiel mit diversen weiteren Toren zum 5:11 Endstand.

Kellerduell am Sonntag
Bereits am Wochenende steht das Duell gegen die Kloten-Bülach Jets auf dem Programm. Die Flieger waren zuletzt im Aufwind, stehen jedoch immer noch im unteren Bereich der Tabelle. Für die Zuger ist der zweitletzte Platz zwar auch schon in die Ferne gerückt, am Sonntag geht es jedoch vor allem um eine optimale Vorbereitung für die K.O. Phase und das Gewinnen von moralischen Vorteilen. Die Stärke des Gegners ist durchaus mit dem Opponenten in der ersten Play-Out Runde zu vergleichen, was dem nächsten Spiel die Rolle einer Hauptprobe zukommen lässt. Dazu wird Rückkehrer Keltanen seinen Wiedereinstieg im Zuger Dress feiern.


Zug United - Tigers Langnau 5:11 (0:3,2:4,3:4)
Dorfmatt Rotkreuz. - 120 Zuschauer. - SR: Meier/Kaiser
Tore: 2. Marc Oliver Gerber (Trüssel) 0:1. 7. Eigentor 0:2.9. Langenegger (Krähenbühl) 0:3. 21. Maag (Fabian Schuler) 1:3. 23. Mühlethaler (Markus Gerber) 1:4. 24. Krähenbühl 1:5. 31. Kropf (Daniel Gerber) 1:6. 37. Kropf (Lüthi) 1:7. 38. Trinkler (Eberle) 2:7. 43. Pätynen (Meier) 3:7. 43. Poletti (Trinkler) 4:7. 51. Langenegger (Krähenbühl) 4:8. 52. Stucki (Markus Gerber) 4:9. 55. Stucki (Langenegger) 4:10. 56. Lüthi (Kropf) 4:11. 57. Blöchliger (Pätynen) 5:11.
Strafen: keine Strafen gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau.
Zug United: L.Strebel, Trinkler, Kari, Bützer, Haag, B.Strebel, Eberle, Rosenberg, Sidler, Schuler, Poletti, Maag, Meier, Grüter, Arnold, Oderbolz, Blöchliger, Wyttenbach, Pätynen
Tigers Langnau: D.Gerber,Dysli, Rybka, Stucki, Zalesny, M.Gerber, Krähenbühl, Langenegger, S.Siegenthaler, Mühlenthaler, J.Siegenthaler, Sutter, Hirschi, Buser, Trüssel, Krapf, P. Gerber, M.Gerber, Lüthi
Bemerkungen: Zug ohne Müller (verletzt) Suter, Schelbert (Studium), Vetsch, Manninen, Keltanen

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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