07.
10.
2018
NLA Männer | Autor: UHC Thun

Thun im Bündnerland zu harmlos

Nach einem spielfreien Wochenende nahmen die Thuner am Samstag den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Auswärts im Graubünden trafen die Berner Oberländer auf den UHC Alligator Malans.

Die Thuner erlebten dabei aber einen ernüchternden Abend und verloren deutlich mit 7:2. Schon das erste Drittel verlief nicht nach den Vorstellungen der Berner Oberländer. Auf den frühen Führungstreffer der Malanser konnten die Thuner immerhin noch mit dem schnellen Ausgleichstreffer antworten. Mit der richtigen Körperspannung und der nötigen Robustheit in den Zweikämpfen wollte man auftreten. Stattdessen war es das Heimteam, welches die Zweikämpfe gewann und die Überhand im Spiel hatte. Den Spielanteilen entsprechend verabschiedeten sich die Thuner auch mit einem 3:1 Rückstand in die erste Pause.

Ein Powerplay gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts bat den Thunern die Möglichkeit den Tritt im Spiel besser zu finden. Leider war es aber alles andere als der Startschuss zur Aufholjagd. Die Thuner Abschlüsse blieben mehrmals in den Blocks der Bündner hängen. Die Aufopferung der Malanser zahlte sich aus und ein daraus resultierender Konter nutzten die Bündner eiskalt aus und erhöhten per Shorthander auf 4:1. Auch im Anschluss mussten die Thuner hartes Brot essen. Die Bündner waren bestens auf das Thuner Defensivkonzept eingestellt und nutzten die Schwachstellen immer wieder gnadenlos aus, was zu zahlreichen hochkarätigen Torchancen führte. Unvermögen im Abschluss und tolle Paraden von Thun Torhüter Sven Körner verhinderten aber schlimmeres. Je ein Tor konnten die beiden Teams bis zur Sirene noch erzielen. 5:2 zu Ungunsten der Thuner lautete das Resultat nach 40 Minuten.

Aus Thuner Sicht war klar, dass mit der Spielweise aus den ersten 40 Minuten nicht mehr viel zu holen gewesen wäre. So stellte Thun Trainer Thomann sein Spielsystem etwas um und liess seine Mannschaft deutlich offensiver agieren. Die Spieler setzten dies gar nicht schlecht um und konnten so im Angriff deutlich mehr Akzente setzen. Um den Druck auf die Bündner erhöhen zu können und die Wende doch noch herbeizuführen, hätten die Thuner Tore benötigt. Den Berner Oberländern gelang es aber im letzten Drittel keine Möglichkeit auszunutzen. Mit fortschreitender Matchuhr nahm bei den Gästen der Glaube an die Wende mehr und mehr ab. Ebenfalls waren auch die Energiereserven zunehmend aufgebraucht. Dies führte zu immer mehr Kontermöglichkeiten für die Malanser, welche dadurch bis Spielende noch weitere zwei Tore erzielen konnten. Das Verdikt am Ende war klar. 7:2 mussten sich die Thuner den Malansern geschlagen geben.

Die Berner Oberländer fanden die richtigen Lösungen kaum einmal und es gelang nicht an die ansprechenden Leistungen aus den vorgängigen Spielen anzuhängen. Man war im Angriff viel zu harmlos, in den Zweikämpfen zu wenig präsent und fand über die gesamte Spieldauer den Zugriff auf die Partie nie wirklich. Die Malanser siegen somit verdient.

 

 

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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