12.
11.
2018
NLA Männer | Autor: Zug United

Wieder Torfestival und drei Punkte

Wie schon gegen Thun in der Vorwoche lieferte Zug ein Torspektakel gegen einen direkten Konkurrenten und behielt abermals das bessere Ende für sich. United rang Winterthur 10:7 nieder.

Wieder Torfestival und drei Punkte Tim Mock glänzte mit zwei Toren und einem Assist. (Bild: Michael Peter)

Es war schon fast eine Blaupause des Auftritts an gleicher Stätte eine Woche zuvor. Wie gegen Thun legte das Team von Radim Cepek vor, wieder 3:0. wieder war ein Überzahl-Treffer dabei. Erst traf Tim Mock nach einer schnellen Kombination über Billy Nilsson und Peter Flütsch. Dann drückte Manuel Staub im Powerplay einen scharfen Querpass von Andreas Dahlqvist über die Linie. Und Simon Abt war mit einem Abstauber erfolgreich.

Einzig gaben die Zuger gegen den HC Rychenberg, der nach vier Niederlagen de suite auf der Suche nach Erfolgserlebnissen und Selbstvertrauen ist, die Führung diesmal nicht mehr aus der Hand. Als die Gäste in Unterzahl vor der ersten Pause sowie Michel Wöcke mit einem satten Distanzschuss zu Beginn des Mitteldrittels die Partie wieder offen gestalteten, war Peter Flütsch zur Stelle. Der Bündner, der an der Seite von Mock und Nilsson zuletzt aufblühte, erhöhte mit seinem ersten von drei Toren auf 4:2 und weniger später traf Patrik Rokka auf seine unnachahmliche Art zum 5:2. Allerdings wackelte auch diese Drei-Tore-Führung wieder: Nils Conrad, Captain der Winterthurer und WM-Fahrer der Schweiz, erwischte Daniel Mück mit einem Distanzschuss. Tim Mock beruhigte die Nerven der Gastgeber indes noch vor dem zweiten Seitenwechsel - ebenfalls mit einem platzierten Schuss aus der Distanz.

Als Rokka und Flütsch das Skore zu Beginn des Schlussabschnitts mit Direktabnahmen im Slot gar um weitere zwei Längen erhöhten, schienen die drei Punkte für Zug im Trockenen. Allerdings nur für drei Sekunden. Direkt nach dem Anspiel fackelte Yves Huser nicht lange und erwischte den Zuger Daniel Mück mit einem weiteren Distanzschuss. Dieser schnelle Anschlusstreffer gab den Gästen wieder Auftrieb. Sie trafen dreimal ans Gestänge und zweimal ins Tor.

So wurde eine kuriose Szene zum Schlüsselmoment für die Schlussphase. Peter Flütsch traf nach einem Pass von hinter dem Tor, doch war eben dieses verschoben. Die Schiedsrichter verweigerten daher dem Treffer erst die Ankerkennung. Weil aber im Unihockey - anders als im Eishockey - ein verschobenes Gehäuse keinen Spielunterbruch zur Folge hat und der Ball die Torlinie korrekt zwischen den beiden Torpfostenmarkierungen überquert hatte, zählte der Treffer zum 9:6. Aus dieser Schieflage fanden die Winterthurer schliesslich keine Befreiung mehr. Während die Zuger mit diesem Sieg sich vorerst im Mittelfeld der Tabelle etablieren, rutschte der HC Rychenberg unter den Playoffstrich - mit fünf Punkten Rückstand auf die Zentralschweizer.

 


Zug United - HC Rychenberg Winterthur 10:7 (3:1, 3:2, 4:4)
Stadthalle Zug (Herti), Zug. 253 Zuschauer. SR Bühler/Bühler.
Tore: 6. Mock (Peter Flütsch) 1:0. 11. Staub (Dahlqvist/Ausschluss Saarnio) 2:0. 14. Abt (Fiechter) 3:0. 18. Toropainen (Conrad/Ausschluss Gutknecht!) 3:1. 25. Wöcke (Grunder) 3:2. 29. Peter Flütsch (Nilsson) 4:2. 34. (33:54) Rokka 5:2. 35. (34:29) Conrad (Studer) 5:3. 37. Mock (Nilsson) 6:3. 43. Rokka (Peter Flütsch) 7:3. 45. (44:59) Peter Flütsch (Nilsson) 8:3. 46. (45:02) Huser (Schwerzmann) 8:4. 51. Toropainen (Borth) 8:5. 56. (55:36) Wöcke (Sämi Gutknecht) 8:6. 57. (56:13) Peter Flütsch (Mock) 9:6. 59. Schwerzmann (Wöcke) 9:7 (Rychenberg ohne Torhüter). 60. (59:47) Kostov-Bredberg (Nilsson) 10:7 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 2mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur.
Zug: Mück; Uhr, Kostov-Bredberg; Menon, Yannick Schelbert; Furger, Staub; Peter Flütsch, Mock, Nilsson; Poletti, Rokka, Dahlqvist; Abt, Grüter, Fiechter; Laely.
Rychenberg: Gruber; Conrad, Sämi Gutknecht; Saarnio, Schaub; Huser, Wöcke; Lutz, Gröbli, Studer; Kern, Toropainen, Schwerzmann; Borth, Grunder, Tim Aeschimann.
Bemerkungen: Rychenberg ohne Noah Aeschimann (verletzt). 56:13 Time-out Rychenberg. Rychenberg von 56:17 bis 59:47 mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Torhüters.

 

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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