01.
2017
Wiler vor Qualisieg
Mit den Siegen 17 und 18 konnte sich das NLA-Team in der Doppelrunde vom Wochenende den Qualifikationssieg praktisch sichern. Theoretisch fehlt zwar noch ein Zähler aus den verbleibenden drei Partien, doch realistisch gesehen ist der „Quali-Drop gelutscht". Die grosse Figur bei den zwei Siegen über Malans und Kloten-Bülach waren Marco Louis (6 Tore, 2 Assists).
Drei Runden verbleiben noch in der NLA-Qualifikation und dank einem weiteren Punktemaximum in der Doppelrunde vom Wochenende beträgt der Vorsprung des Fanionteams auf den Tabellenzweiten Malans nun neun Zähler, schon 13 Zähler zurück ist Meister GC. Faktisch hat der SVWE einen weiteren Qualisieg (zuletzt 2015, als das Team auch den ersten Superfinal entschied) auf sicher. Bezieht man die Bilanz auf die Aera Berger stehen da sowieso nur Qualisiege und mit schon 52 Zählern liegt gar die 60-Punkte-Grenze noch drin, die zuletzt in der Saison 2013/14 von den Tigers Langnau geknackt wurde. Der letztjährige Qualisieger Köniz hatte 57 Zählet geholt. Die früheren Wiler Qualisiege lassen sich nicht unbedingt vergleichen, da es dannzumal nur 18 Spiele gab, in der besten Saison holte der SVWE 50 Zähler.(2004/05)
Louis-Show beim Jets-Frühschoppen
Marco Louis, der 22 jährige Flügel in seiner zweiten SVWE-Saison war schon in der Partie gegen Malans am Samstag der Antreiber gewesen, welcher den anfänglich schläfrigen Leader mit seinen Aktionen, einerseits dem Kämpfertum, andererseits und vor allem mit seinen Toren weckte. Nur 20 Stunden danach lieferte er beim durch den Verband bereits um 14 Uhr angesetzten Heimspiel gegen die Jets eine kleinere Show nach. Viermal netzte Louis ein, fand fast aus allen Positionen den erfolgreichen Torschuss. Allzu schwer machten es die in der Abwehr teilweise sehr löchrig stehenden Klotener Louis und seinen Kollegen allerdings auch nicht. Von der 2. Minute und dem Führungstreffer durch Hirschi an, war es ein Trainingsspiel mit Wettkampfcharakter. Dabei befinden sich die Jets noch mitten im Playoff-Kampf. Doch selbst gegen einen erneut stark veränderten SVWE (gleich drei Akteure, darunter Captain Väänänen, wurden rausrotiert) fehlte den Gästen am Ende die Klasse, obwohl doch einige gute Individualisten im Team stecken. So konnten auch die zweite und dritte Linie des Heimteams, die am Vortag noch leer ausgegangen waren, Erfolgserlebnisse in Form von Toren feiern. Ein rundum geglücktes Weekend für den Leader. Es folgt nun ein dreiwöchiger Meisterschaftsunterbruch, ehe die letzten drei Qualifikationsrunden gespielt werden, wo dann auch der Viertelfinals-Gegner Wilers ermittelt wird.
SV Wiler-Ersigen - Kloten-Bülach Jets 9:4 (4:2, 3:0, 2:2)
Sportzentrum Zuchwil. 311 Zuschauer. SR Kaiser/Schoch.
Tore: 2. O. Hirschi (M. Rentsch) 1:0. 3. M. Hofbauer (P. Fankhauser) 2:0. 4. H. Sturzenegger (M. Garčar) 2:1. 5. M. Louis (M. Hofbauer) 3:1. 11. J. Jokinen (J. Rajeckis) 3:2. 18. M. Rentsch (V. Lastikka) 4:2. 28. M. Louis (V. Lastikka) 5:2. 34. M. Schlüchter (K. Steffen) 6:2. 40. M. Louis (M. Hofbauer) 7:2. 43. P. Fankhauser (M. Rentsch) 8:2. 52. M. Garčar (J. Jokinen) 8:3. 54. M. Louis (P. Fankhauser) 9:3. 54. J. Jokinen (M. Kaartinen) 9:4.
Strafen: keine Strafen. 3mal 2 Minuten gegen Kloten-Bülach Jets.
Bemerkungen: Wiler mit Wolf im Tor, ohne C. Hofbauer, Väänänen (verletzt), Mendelin (Basel), Mutter und D. Känzig (geschont).