05.
12.
2011
Nati Frauen A | Autor: Keller Damian

Interview mit Andrea Hofstetter

Warum sich die Winterthurerin als Ballmädchen fühlt und wie es ist, von Gegenspielerinnen um Fotos und Autogramme gebeten zu werden.
Interview mit Andrea Hofstetter

AndreaAndrea Hofstetter, Hand aufs Herz - wie müde bist du nach diesem einseitigen Spiel gegen die „Flooranjes"?
Nicht sehr, wenn ich ehrlich bin. Die einstündige Trainingseinheit, die wir am Morgen hatten, forderte uns mehr ab.

Was macht man als Verteidigerin, wenn der Gegner kaum je über die Mittellinie kommt?
Man kann nicht viel mehr machen, als den Ball nach vorne zu spielen - und ihn nach Befreiungsschlägen wieder holen. Da fühlt man sich manchmal fast wie ein Ballmädchen (lacht).

Kann man aus so einer Partie trotzdem etwas lernen?
Natürlich, wir haben uns Ziele gesetzt. Zum Beispiel, den Ball schneller über viele Stationen laufen zu lassen, im Slot die Positionen zu wechseln und die Standards zu üben. Das ist uns über weite Strecken gut gelungen.

Nach dem Spiel gegen Russland baten euch die Gegnerinnen um Erinnerungsfotos und Autogramme. Was denkst du darüber?
Ich finde es etwas schade. Es zeigt eben, wie weit zurück der Sport in vielen Ländern noch immer ist. Es gibt viele Schweizer NLB- oder gar Erstligateams, die besser sind, als manches Team an dieser WM.

Wie sieht das Programm für den freien Mittwoch aus?
Wir gehen in die Stadt zum Mittagessen und können unsere Familien treffen. Im Hotel Säntispark wird uns aber auch nicht langweilig - es gibt unendlich viele Unterhaltungsmöglichkeiten dort wie Bowling und Sprudelbäder. Es ist alles perfekt organisiert, es fühlt sich trotz der schwächeren Gegner bis jetzt absolut toll nach einer Weltmeisterschaft an.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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